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3.
Griechenland.
An St.
Hätt’ ich dich im Schatten der Platanen,
Wo durch Blumen der Cephissus rann,
Wo die Jünglinge sich Ruhm ersannen,
Wo die Herzen Sokrates gewann,
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Wo Aspasia durch Myrthen wallte,
Wo der brüderlichen Freunde Ruf
Aus der lärmenden Agora schallte,
Wo mein Plato Paradiese schuf,
Wo den Frühling Festgesänge würzten
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Wo die Ströme der Begeisterung
Von Minervens heil’gem Berge stürzten –
Der Beschützerin zur Huldigung –
Wo in tausend süßen Dichterstunden,
Wie ein Göttertraum, das Alter schwand,
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Hätt’ ich da, Geliebter! Dich gefunden,
Wie vor Jahren dieses Herz dich fand;
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Ach! wie anders hätt’ ich dich umschlungen! –
Marathons Heröen sangst du mir,
Und die schonste der Begeisterungen
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Lächelte vom trunknen Auge dir,
Deine Brust verjüngten Siegsgefühle.
Deinen Geist, vom Lorbeerzweig umspielt,
Drükte nicht des Lebens stumpfe Schwüle,
Die so karg der Hauch der Freude kühlt.
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Ist der Stern der Liebe dir verschwunden?
Und der Jugend holdes Rosenlicht?
Ach! umtanzt von Hellas goldnen Stunden
Fühltest du die Flucht der Jahre nicht,
Ewig, wie der Vesta Flamme, glühte
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Muth und Liebe dort in jeder Brust,
Wie die Frucht der Hesperiden, blühte
Ewig dort der Jugend stolze Lust.
Ach! es hätt’ in jenen bessern Tagen
Nichts umsonst so brüderlich und gros
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Für das Volk dein liebend Herz geschlagen,
Dem so gern der Freude Zähre floss! –
Harre nun! sie kömmt gewiss die Stunde,
Die das Göttliche vom Kerker trennt –
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Stirb! du suchst auf diesem Erdenrunde,
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Edler Geist! umsonst dein Element.
Attika, die Heldin, ist gefallen,
Wo die alten Göttersöhne ruhn,
Im Ruin der schönen Marmorhallen
Steht der Kranich einsam trauernd nun;
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Lächelnd kehrt der holde Frühling wieder,
Doch er findet seine Brüder nie
In Ilissus heilgem Tale wieder -
Unter Schutt und Dornen schlummern sie.
Mich verlangt ins ferne Land hinüber
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Nach Alcäus und Anakreon,
Und ich schlief im engen Hause lieber,
Bei den Heiligen in Marathon;
Ach! es sey die letzte meiner Thräne,
Die dem lieben Griechenlande rann,
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Lasst, o Parzen, lasst die Schere tönen,
Denn mein Herz gehört den Todten an!
Hölderlin.
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