Hüt’ dich, mein Freund, vor grimmen Teufelsfratzen
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| Textdaten |
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
Hüt’ dich, mein Freund, vor grimmen Teufelsfratzen |
| Untertitel: |
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| aus: |
Buch der Lieder, Junge Leiden, Sonette, S. 101 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1817–1821 |
| Erscheinungsdatum: |
1827 |
| Verlag: |
Hoffmann und Campe |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Hamburg |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Dies ist das siebte von neun Gedichten, für das die Widmung „Fresko-Sonette an Christian S.“ gilt. |
Artikel in der Wikipedia
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Buch_der_Lieder_101.jpg |
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| Bearbeitungsstand |
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[101]
VII.
Hüt’ dich, mein Freund, vor grimmen Teufelsfratzen,
Doch schlimmer sind die sanften Engelsfrätzchen.
Ein solches bot mir einst ein süßes Schmätzchen,
Doch wie ich kam, da fühlt’ ich scharfe Tatzen.
5
Hüt’ dich, mein Freund, vor schwarzen, alten Katzen,
Doch schlimmer sind die weißen, jungen Kätzchen.
Ein solches macht’ ich einst zu meinem Schätzchen,
Doch thät mein Schätzchen mir das Herz zerkratzen.
O süßes Frätzchen, wundersüßes Mädchen!
10
Wie konnte mich dein klares Aeuglein täuschen?
Wie konnt’ dein Pfötchen mir das Herz zerfleischen?
O meines Kätzchens wunderzartes Pfötchen!
Könnt’ ich dich an die glüh’nden Lippen pressen,
Und könnt’ mein Herz verbluten unterdessen!
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