aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Heilsarmee |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte dreier Jahre
Seite 62 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1932 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
{{{ÜBERSETZER}}} |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Digitale Drucke der Uni Bielefeld |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[62] HEILSARMEE
Es singen auf der Straße
Soldaten aus innigem Mut.
Mein Herz hat vor dieser Oase
Im Stadtgetriebe sich ausgeruht.
5
Den Liedern nicht, nur den Stimmen
Lauschte mein Respekt.
In den Augen der Umstehenden schwimmen
Verschämte Gedanken als Nackte erweckt.
Soldaten in gleicher, schlichter Tracht,
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In Eintracht, lachen und stammeln,
Gehen täglich, Hilfe zu sammeln
Für die Ärmsten des Tags, für die Ärmsten der Nacht.
Es drängt mich, dieser leisen,
Doch offenen und einfachen Macht
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Offen Ehre zu erweisen. —
Gott lächelt, wo die Heilsarmee lacht.