aus Wikisource, der freien Quellensammlung
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| Autor: |
Hedwig Lachmann |
| Titel: |
Heimweh |
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Vorlage:none |
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| Erscheinungsdatum: |
1905 |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Hans Bethge (Hrsg.): Deutsche Lyrik seit Liliencron. Hesse und Becker, Leipzig 1905, S. 167; Scan auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[167] Heimweh.
O wüßt’ ich meiner Sehnsucht einen Fergen,
Daß er ihr eine sanfte Fährte weise!
So kehrt sie mir zurück aus hohen Bergen,
Todmatt vom Flug und fast erstarrt vom Eise.
5
Ich wollte, daß ein leichter Kahn mich führe
Den Strom entlang in ebene Gelände,
Und daß ich dort durch eine niedre Türe
In einem stillen Hause Eingang fände.
Und drinnen nur von abendlichen Kerzen
10
Ein mildes Dämmerlicht am eignen Herde.
Ein warmer Raum, ein Kind an meinem Herzen,
Und eine Seele mein auf dieser Erde.
Anmerkungen (Wikisource)
- einen Fergen: einen Fährmann (siehe DRW)