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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Herbst |
| Untertitel: |
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| aus: |
Das Buch der Bilder
1. Buch Teil 2, S. 51 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
Zweite sehr vermehrte Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1906 |
| Verlag: |
Axel Junker Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin / Leipzig, Stuttgart |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons,
E-Text von eLib Austria Projekt |
| Kurzbeschreibung: |
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| Signatur ÖNB 665257-B.Neu-Mag |
Artikel in der Wikipedia
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| Bearbeitungsstand |
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[51]
Herbst
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
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aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.