Im süßen Traum, bei stiller Nacht
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[16] VI.
Im süßen Traum, bei stiller Nacht, 5
Und wie ich schau’, erglüh ich wildUnd wie ich schau, sie lächelt mild, 10
Mein Liebstes will ich gern dir weih’n,Dürft’ ich dafür dein Buhle seyn, 15
Und sprach zu mir die schöne Maid:So gieb mir deine Seligkeit. 20
Doch nimmermehr das Himmelreich.“
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Dumpf dröhnt dieß Wort mir in’s Gehör,Und schleudert mir ein Gluthenmeer 30
Die glänzten hell im Rosenschein;Nun aber stürmte wild herauf 35
Und endlich auch die schwarze SchaarIn Nebelduft zerronnen war. – 40
Doch weint sie auch recht bitterlich.
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„Ergieb dich meiner Minnegluth –“Da plötzlich starr’t zu Eis mein Blut; 50
Stieg wild die schwarze Schaar heraus.Aus meinen Armen schwand feins Lieb; 55
Und drängt heran, erfaßt mich bald,Und gellend Hohngelächter schallt. 60
Gehörst uns nun in Ewigkeit! |
