Ja, du bist elend, und ich grolle nicht
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| Textdaten |
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
Ja, du bist elend, und ich grolle nicht |
| Untertitel: |
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| aus: |
Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 126 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1822–1823 |
| Erscheinungsdatum: |
1827 |
| Verlag: |
Hoffmann und Campe |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Hamburg |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Bild |
Buch_der_Lieder_126.jpg |
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[126]
XIX.
Ja, du bist elend, und ich grolle nicht;
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn!
Bis uns der Tod das kranke Herze bricht,
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn.
5
Wohl seh ich Spott, der deinen Mund umschwebt,
Und seh dein Auge blitzen trotziglich,
Und seh den Stolz, der deinen Busen hebt, –
Und elend bist du doch, elend wie ich.
Unsichtbar zuckt auch Schmerz um deinen Mund,
10
Verborgne Thräne trübt des Auges Schein,
Der stolze Busen hegt geheime Wund’, –
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn.
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