aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
|
|
| Autor: |
Theodor Storm |
| Titel: |
Käuzlein |
| Untertitel: |
|
| aus: |
Gedichte, S. 227 |
| Herausgeber: |
|
| Auflage: |
8. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
|
| Erscheinungsdatum: |
1889 |
| Verlag: |
Verlag von Gebrüder Paetel |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
|
| Originaltitel: |
|
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
|
| Quelle: |
Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
|
|
Artikel in der Wikipedia
|
| Bild |
|
[[Bild:|250px]]
|
| Bild |
|
| Bearbeitungsstand |
| fertig |
| Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext. |
| Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe |
| [[index:|Link zur Indexseite]] |
|
[227]
Käuzlein.
Da sitzt der Kauz im Ulmenbaum,
Und heult und heult im Ulmenbaum.
Die Welt hat für uns beide Raum!
Was heult der Kauz im Ulmenbaum
5
Von Sterben und von Sterben?
Und übern Weg die Nachtigall,
Genüber pfeift die Nachtigall.
0 weh, die Lieb’ ist gangen all’!
Was pfeift so süß die Nachtigall
10
Von Liebe und von Liebe?
Zur Rechten hell ein Liebeslied,
Zur Linken grell ein Sterbelied!
Ach, bleibt denn nichts, wenn Liebe schied,
Denn nichts, als nur ein Sterbelied
15
Kaum wegbreit noch hinüber?