Lutherbibel/1. Petrus (1546)

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vorrede auff die I. Epistel S. Peters.

Djese Epistel hat S. Peter zu den bekereten Heiden geschrieben, vnd ermanet sie im Glauben bestendig zu sein, vnd zu zunemen, durch allerley leiden vnd gute werck.

JM j. Cap. Stercket er jren Glauben, durch Goettliche verheissung vnd krafft der zukuenfftigen Seligkeit. Vnd zeiget an, wie dieselbige nicht von vns verdienet, sondern zuuor durch die Propheten verkuendiget sey. Darumb sollen sie nu im newen wesen heilig leben, vnd des alten vergessen, Als die newgeborn sind, durch das lebendige ewige wort Gottees.

JM ij. Leret er das Heubt vnd den Eckstein Christum erkennen, vnd das sie, als rechtschaffene Priester, sich selbs Gott opfferen, wie Christus sich geopffert hat. Vnd hebet an allerley Stende zu vnterrichten, Am ersten, leret er in der gemein hin, der weltlichen Herrschafft vnterthan sein. Darnach sonderlich, die Knechte jren eigen Herrn vnterworffen sein, vnd vnrecht von jnen leiden, vmb Christus willen, der fur vns auch vnrecht, erlidden hat.

JM iij. Leret er die Weiber gehorsam sein, auch den vngleubigen mennern, vnd sich heiliglich zieren. Jtem die Menner, das sie jre Weiber dulden vnd vertragen. Vnd darnach in gemein, vnternander demuetig, gedueltig, vnd freundlich sein, Wie Christus fur vnser suende gewesen ist.

JM iiij. Leret er das Fleisch zwingen, mit nuechterkeit, wachen, messigkeit, beten, vnd mit Christus leiden troesten vnd stercken. Vnd vnterweiset das geistliche Regiment, wie man allein Gottes wort vnd werck treiben sol, vnd ein jglicher dem andern mit seiner Gaben dienstbar sein. Vnd nicht wundern, sondern froelich sein, Ob wir leiden muessen vmb Christus Namen willen.

JM v. Ermanet er die Bisschoue vnd Priester, wie sie leben vnd das Volck weiden sollen. Vnd warnet vns fur dem Teuffel, das er on vnterlas vns nachgehe allenthalben.

[Bearbeiten] Die I. Epistel S. Peters.

[Bearbeiten] I.

Petrus ein Apostel Jhesu Christi.

[1]DEn erweleten Fremblingen hin vnd her, in Ponto, Galatia, Capadocia, Asia, vnd Bithynia, [2]nach der versehung Gottes des Vaters, durch die heiligung des Geistes, zum gehorsam vnd zur besprengung des bluts Jhesu Christi.

Gott gebe euch viel Gnade vnd Friede.

[3]Gelobet sey Gott vnd der Vater vnsers HErrn Jhesu Christi, der vns nach seiner grossen barmhertzigkeit widergeborn hat, zu einer lebendigen Hoffnung, durch die aufferstehung Jhesu Christi, von den todten, [4]zu eim vnuergenglichem vnd vnbeflecktem vnd vnuerwelcklichem Erbe, das behalten wird im Himel, [5]euch, die jr aus Gottes macht, durch den glauben bewaret werdet zur Seligkeit, welche zubereit ist, das sie offenbar werde zu der letzten zeit, [6]Jn welcher jr euch frewen werdet, die jr jtzt eine kleine zeit (wo es sein sol) trawrig seid in mancherley anfechtungen, [7]Auff das ewer glaube rechtschaffen vnd viel koestlicher erfunden werde, denn das vergengliche Gold (das durchs fewer beweret wird) Zu lobe, preis vnd ehre, wenn nu offenbaret wird Jhesus Christus, [8]welchen jr nicht gesehen, vnd doch lieb habt, vnd nu an jn gleubet, wie wol jr jn nicht sehet, So werdet jr euch frewen mit vnaussprechlicher vnd herrlicher freuden, [9]vnd das ende ewers glaubens dauon bringen, nemlich der seelen Seligkeit.

[10]NAch welcher seligkeit haben gesucht vnd geforschet die Propheten, die von der zukunfftigen gnade auff euch geweissaget haben, [11]Vnd haben geforschet, auff welche vnd welcherley zeit deutet der geist Christi, der in jnen war, vnd zuuor bezeuget hat die Leiden, die in Christo sind, vnd die Herrligkeit darnach, [12]welchen es offenbaret ist. Denn sie habens nicht jnen selbs, sondern vns dargethan, Welchs euch nu verkuendiget ist, durch die, so euch das Euangelium

verkuendiget haben, durch den heiligen Geist vom Himel gesand, welchs auch die Engel geluestet zu schawen.

[13]Darumb so beguertet die Lenden ewers gemuetes, seid nuechtern vnd setzet ewer hoffnung gantz auff die gnade, die euch angeboten wird, durch die offenbarung Jhesu Christi, [14]als gehorsame Kinder, vnd stellet euch nicht, gleich wie vorhin, da jr in vnwissenheit nach den Luesten lebetet, [15]sondern nach dem, der euch beruffen hat vnd heilig ist, seid auch jr heilig, in allem ewrem wandel, [16]Denn es stehet geschrieben, Jr solt heilig sein, Denn ich bin heilig.

[17]VNd sintemal jr den zum Vater anruffet, der on ansehen der Person richtet, nach eines jglichen werck, So fueret ewern wandel, so lange jr hie wallet, mit fuerchten. [18]Vnd wisset, das jr nicht mit vergenglichem silber oder gold, erloeset seid, von ewerm eiteln wandel, nach veterlicher weise, [19]Sondern mit dem thewren blut Christi, als eines vnschueldigen vnd vnbefleckten Lammes, [20]der zwar zuuor versehen ist, ehe der welt grund geleget ward, Aber offenbaret zu den letzten zeiten, vmb ewer willen, [21]die jr durch jn gleubet an Gott, der jn aufferwecket hat von den todten, vnd jm die Herrligkeit gegeben, auff das jr glauben vnd hoffnung zu Gott haben moechtet.

[22]VNd machet keusch ewre Seelen im gehorsam der warheit, durch den Geist, zu vngeferbter Bruderliebe, vnd habt euch vnternander bruenstig lieb, aus reinem hertzen, [23]als die da widerumb geborn sind, Nicht aus vergenglichem, sondern aus vnuergenglichem Samen, nemlich aus dem lebendigen wort Gottes, das da ewiglich bleibet. [24]Denn alles Fleisch ist wie Gras, vnd alle Herrligkeit der Menschen, wie des grases blumen, Das gras ist verdorret, vnd die blume abgefallen. [25]Aber des HErrn wort bleibet in ewigkeit, Das ist aber das wort, welches vnter euch verkuendigt ist.

[Bearbeiten] II.

So leget nu ab alle bosheit vnd allen betrug, vnd heucheley vnd neid, vnd alles affterreden, [2]vnd seid girig nach der vernuenfftigen lautern Milch, als die jtzt gebornen Kindlin, Auff das jr durch dieselbigen zunemet. [3]So jr anders geschmackt habt, das der HErr freundlich ist, [4]Zu welchem jr komen seid, als zu dem lebendigen Stein, Der von den Menschen verworffen, Aber bey Gott ist er ausserwelet vnd koestlich. [5]Vnd auch jr, als die lebendige Steine, bawet euch zum geistlichen Hause, vnd zum heiligen

Priesterthum, zu opffern geistliche Opffer, die Gott angenem sind, durch Jhesum Christum.

[6]DArumb stehet in der schrifft, Sihe da, Jch lege einen ausserwelten koestlichen Eckstein in Zion, Vnd wer an jn gleubet, der sol nicht zu schanden werden. [7]Euch nu, die jr gleubet, ist er koestlich, Den vngleubigen aber, ist der Stein, den die Bawleute verworffen haben, vnd zum Eckstein worden ist, [8]ein stein des anstossens, vnd ein Fels des ergernis, Die sich stossen an dem Wort, vnd gleuben nicht dran, darauff sie gesetzt sind.

[9]JR aber seid das ausserwelete Geschlecht, das koenigliche Priesterthum, das heilige Volck, das volck des Eigenthums, Das jr verkuendigen solt die tugent des, der euch beruffen hat von der Finsternis, zu seinem wunderbaren Liecht. [10]Die jr weiland nicht ein volck waret, Nu aber Gottes Volck seid, vnd weiland nicht in gnaden waret, nu aber in gnaden seid.

[11]Ljeben brueder, Jch ermane euch, als die Fremblingen vnd Bilgerin, enthaltet euch von Fleischlichen Luesten, welche wider die Seelen streiten, [12]Vnd fueret einen guten wandel vnter den Heiden, auff das die, so von euch affterreden, als von Vbelthetern, ewre gute werck sehen, vnd Gott preisen, wens nu an den tag komen wird.

[13]Seid vnterthan aller menschlicher Ordnung, vmb des HErrn willen, es sey dem Koenige als dem obersten, [14]oder den Heubtleuten als den gesandten von jm, Zur rache vber die Vbeltheter, vnd zu lobe den Frumen. [15]Denn das ist der wille Gottes, das jr mit wolthun verstopffet die vnwissenheit der toerichten Menschen, [16]als die Freien, vnd nicht als hettet jr die Freiheit zum deckel der bosheit, sondern als die knechte Gottes. [17]Thut ehre jederman. Habt die Brueder lieb. Fuerchtet Gott. Ehret den Koenig.

[18]Jr Knechte seid vnterthan mit aller furchte den Herrn, nicht allein den guetigen vnd gelinden, sondern auch den wuenderlichen. [19]Denn das ist gnade, so jemand vmb des gewissens willen zu Gott, das vbel vertregt, vnd leidet das vnrecht. [20]Denn was ist das fur ein rhum, so jr vmb missethat willen streiche leidet? Aber wenn jr vmb wolthat willen leidet vnd erduldet, das ist gnade bey Gott.

[21]DEnn dazu seid jr beruffen, Sintemal auch Christus gelidden hat fur vns, vnd vns ein Furbilde gelassen, das jr solt nachfolgen seinen fusstapffen. [22]Welcher keine suende gethan hat, ist auch kein betrug in seinem munde erfunden,

[23]welcher nicht widerschalt, da er gescholten ward, nicht drewet, da er leid, Er stellet es aber dem heim, der da recht richtet, [24]Welcher vnser suende selbs geopffert hat, an seinem Leibe, auff dem holtz, auff das wir der suende abgestorben, der Gerechtigkeit leben, Durch welches wunden jr seid heil worden. [25]Denn jr waret wie die jrrende schaffe, Aber jr seid nu bekeret, zu dem Hirten vnd Bisschoue ewer seelen.

[Bearbeiten] III.

Desselbigen gleichen, sollen die Weiber jren Meunern vnterthan sein, Auff das auch die, so nicht gleuben an das wort, durch der Weiber wandel, on wort, gewonnen werden, [2]wenn sie ansehen ewren keuschen wandel, in der furcht, [3]welcher Geschmuck sol nicht auswendig sein, mit harflechten vnd gold vmbhengen, oder Kleider anlegen, [4]sondern der verborgen Mensch des hertzen a vnuerrueckt, mit sanfftem vnd stillem geiste, Das ist koestlich fur Gott. [5]Denn also haben sich auch vor zeiten die heiligen Weiber geschmueckt, die jre hoffnung auff Gott satzten, vnd jren Mennern vnterthan waren, [6]wie die Sara Abraham gehorsam war, vnd hies jn Herr, welcher toechter jr worden seid, so jr wolthut, vnd nicht so b schuechter seid.

[7]Desselbigen gleichen jr Menner, wonet bey jnen mit vernunfft, vnd gebt dem weibischen, als dem schwechsten c werckzeuge, seine Ehre, als auch Miterben der gnade des lebens, Auff das ewre gebet nicht verhindert werden.

[8]Endlich aber, seid alle sampt gleich gesinnet, mitleidig, bruederlich, barmhertzig, freundlich. [9]Vergeltet nicht boeses mit boesem, oder scheltwort mit scheltwort, sondern dagegen segenet, vnd wisset das jr darzu beruffen seid, das jr den Segen beerbet. [10]Denn wer leben wil vnd gute tage sehen, der schweige seine Zunge, das sie nichts boeses rede, vnd seine Lippen, das sie nicht triegen. [11]Er wende sich vom boesen, vnd thue gutes, Er suche Friede vnd jage jm nach. [12]Denn die augen des HErrn sehen auff die Gerechten, vnd seine ohren auff jr gebet. Das angesichte aber des HERRN sihet auff die da boeses thun.

[13]VNd wer ist, der euch schaden kuendte, so jr dem guten nachkoemet?

[14]Vnd ob jr auch leidet vmb Gerechtigkeit willen, so seid jr doch selig. Fuerchtet euch aber fur jrem trotzen nicht, vnd erschreckt nicht, [15]heiliget aber Gott den HErrn in ewren hertzen. Seid aber allezeit bereit zur verantwortung jederman, der grund foddert der hoffnung, die in euch ist, [16]vnd das mit sanfftmuetigkeit vnd furcht, Vnd habt ein gut gewissen, auff das die, so von euch affterreden, als von Vbelthetern, zu schanden werden, das sie geschmecht haben ewern guten wandel in Christo.

[17]DEnn es ist besser, so es Gottes wille ist, das jr von wolthat wegen leidet, denn von vbelthat wegen. [18]Sintemal auch Christus ein mal fur vnser suende gelidden hat, der Gerechte fur die vngerechten, auff das er vns Gotte opfferte, Vnd ist getoedtet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist.

[19]Jn demselbigen, ist er auch hin gegangen, vnd hat geprediget den Geistern im gefengnis, [20]die etwa nicht gleubten, da Gott einsmals harret, vnd gedult hatte zu den zeiten Noe, da man die archa zuruestet, in welcher wenig, das ist, acht Seelen behalten wurden, durchs wasser. [21]Welchs nu auch vns selig machet, in der Tauffe, die durch jenes bedeutet ist, nicht das abthun des vnflats am fleisch, sondern der Bund eines guten gewissens mit Gott, durch die aufferstehung Jhesu Christi, [22]welcher ist zur rechten Gottes in den Himel gefaren, vnd sind jm vnterthan die Engel, vnd die gewaltigen, vnd die krefften.

[Bearbeiten] IIII.

Weil nu Christus im fleisch fur vns gelidden hat, So wapent euch auch mit demselbigen sinn, Denn wer am fleisch leidet, der hoeret auff von suenden, [2]das er hinfurt, was noch hinderstelliger zeit im fleisch ist, nicht der Menschen luesten, sondern dem willen Gottes lebe. [3]Denn es ist gnug, das wir die vergangen zeit des lebens zubracht haben nach Heidnischem willen, da wir wandelten in vnzucht, luesten, trunckenheit, fresserey, seufferey, vnd grewlichen Abgoettereien.

[4]DAs befrembdet sie, das jr nicht mit jnen lauffet, in dasselbige wueste vnordig wesen, vnd lestern, [5]Welche werden rechenschafft geben dem der bereit ist zu richten die Lebendigen vnd die Todten. [6]Denn dazu ist auch den Todten das Euangelium verkuendiget, auff das sie gerichtet werden nach dem Menschen am

fleisch, aber im geist Gotte leben. [7]Es ist aber nahe komen das ende aller dinge.

[8]So seid nu messig vnd nuechtern zum gebet. Fur allen dingen aber habt vnternander eine bruenstige liebe, Denn die Liebe a deckt auch der suenden menge. [9]Seid gastfrey vnternander on murmeln. [10]Vnd dienet einander, ein jglicher mit der gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherley gnaden Gottes. [11]So jemand redet, das ers rede als Gottes wort. So jemand ein Ampt hat, das ers thu als aus dem vermuegen, das Gott darreichet, Auff das in allen dingen Gott gepreiset werde, durch Jhesum Christ, welchem sey ehre vnd gewalt von ewigkeit zu ewigkeit, Amen.

[12]Jr lieben, Lasset euch die b hitze so euch begegnet nicht befrembden (die euch widerferet, das jr versucht werdet) als widerfuere euch etwas seltzams, [13]sondern frewet euch, das jr mit Christo leidet, auff das jr auch zur zeit der offenbarung seiner Herrligkeit freude vnd wonne haben moeget. [14]Selig seid jr, wenn jr geschmecht werdet vber dem namen Christi, denn der geist, der ein geist der herrligkeit vnd Gottes ist, ruget auff euch. Bey jnen ist er verlestert, Aber bey euch ist er gepreiset.

[15]NJemand aber vnter euch leide als ein Moerder oder Dieb, oder Vbeltheter, oder der in ein c frembd Ampt greiffet. [16]Leidet er aber als ein Christen, so scheme er sich nicht, er ehre aber Gott in solchem fall. [17]Denn es ist zeit das anfahe das Gerichte an dem hause Gottes. So aber zu erst an vns, was wils fur ein ende werden mit denen, die dem Euangelio Gottes nicht gleuben? [18]Vnd so der Gerechte kaum erhalten wird, wo wil der Gottlose vnd Suender erscheinen. [19]Darumb, welche da leiden nach Gottes willen, die sollen jm jre Seelen befelhen, als dem trewen Schepffer in guten wercken.

[Bearbeiten] V.

Dje Eltesten, so vnter euch sind, ermane ich, der Mitelteste vnd Zeuge, der leiden die in Christo sind, vnd teilhafftig der herrligkeit, die offenbaret werden sol, [2]weidet die herde Christi, so euch befolhen ist, vnd sehet wol zu, nicht gezwungen, sondern williglich, nicht vmb schendliches gewins

willen, sondern von hertzen grund, [3]nicht als die vbers Volck herrschen, sondern werdet Furbilde der herde. [4]So werdet jr (wenn erscheinen wird der Ertzhirte) die vnuerwelckliche Krone der ehren empfahen.

[5]DEsselbigen gleichen, jr Jungen seid vnterthan den Eltesten. Alle sampt seid vnternander vnterthan, vnd haltet a fest an der Demut, Denn Gott widertehet den hoffertigen, Aber den demuetigen gibt er gnade. [6]So demuetiget euch nu vnter die gewaltige hand Gottes, das er euch erhoehe zu seiner zeit. [7]Alle ewer sorge werffet auff jn, denn er sorget fur euch.

[8]SEid nuechtern vnd wachet, Denn ewer Widersacher der Teufel gehet vmb her, wie ein bruerllender Lewe, vnd suchet, welchen er verschlinge. [9]Dem widerstehet feste im glauben, Vnd wisset, das eben dieselbigen Leiden vber ewer Brueder in der welt gehen.

[10]DEr Gott aber aller gnade, der vns beruffen hat zu seiner ewigen herrligkeit, in Christo Jhesu, Derselbige wird euch, die jr eine kleine zeit leidet, volbereiten, stercken, krefftigen, gruenden. [11]Demselbigen sey Ehre vnd Macht von ewigkeit zu ewigkeit, AMEN.

[12]DVrch ewern trewen bruder Siluanum (als ich achte) hab ich euch ein wenig geschrieben, zu ermanen vnd zu bezeugen, das das die rechte gnade Gottes ist, darinnen jr stehet. [13]Es gruessen euch die sampt euch ausserwelet sind zu Babylonia, vnd mein son Marcus. [14]Gruesset euch vnternander mit dem Kus der liebe. Friede sey mit allen, die in Christo Jhesu sind, Amen.


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