Lutherbibel/3. Johannes (1546)

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[Bearbeiten] Die III. Epistel S. Johannis.

[1]Der Eltester: Gaio dem Lieben, den ich lieb habe in der warheit.

[2]MEin Lieber, ich wuendsche in allen stuecken, das dirs wolgehe vnd gesund seiest, wie es denn deiner Seele wolgehet. [3]Jch bin aber seer erfrewet da die Brueder kamen, vnd zeugeten von deiner warheit, wie denn du wandelst, in der warheit. [4]Jch habe keine groesser freude, denn die, das ich hoere meine Kinder in der warheit wandeln.

[5]MEin Lieber, du thust trewlich, was du thust an den Bruedern vnd Gesten, [6]die von deiner liebe gezeuget haben, fur der Gemeine, vnd du hast wolgethan, das du sie abgefertiget hast wirdiglich, fur Gott. [7]Denn vmb seines Namen willen sind sie ausgezogen, vnd haben von den Heiden nichts genomen. [8]So sollen wir nu solche auffnemen, auff das wir der warheit Gehuelffen werden.

Diotrephes. [9]Jch habe der Gemeine geschrieben, aber Diotrephes, der vnter jnen wil hoch gehalten sein, nimpt vns nicht an. [10]Darumb wenn ich kome, wil ich jn erinnern seiner werck, die er thut, Vnd plaudert mit boesen worten wider vns, vnd lesset jm an dem nicht benuegen, Er selbs nimpt die Brueder nicht an, vnd wehret denen, die es thun wollen, vnd stoesset sie aus der Gemeine.

[11]MEin lieber, Folge nicht nach dem boesen, sondern dem guten. Wer gutes thut, der ist von Gott, Wer boeses thut, Der sihet Gott nicht.

Demetrius. [12]Demetrius hat zeugnis von jederman, vnd von der warheit selbs, Vnd wir zeugen auch, vnd jr wisset, das vnser zeugnis war ist.

[13]JCh hatte viel zuschreiben, Aber ich wolte nicht mit tinten vnd feddern zu dir schreiben. [14]Jch hoffe aber dich balde zu sehen, so wollen wir muendlich miteinander reden. [15]Friede sey mit dir. Es gruessen dich die Freunde. Gruesset die Freunde mit namen.


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