Musiklexika

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Unterthema von Musik.

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[Bearbeiten] Deutschsprachige Musiklexika

  • Johann Gottfried Walther Musicalisches Lexicon oder Musicalische Bibliothek, „Darinnen nicht allein Die Musici, welche so wol in alten als neueren Zeiten, ingleichen bey verschiedenen Nationen, durch Theorie und Praxin sich hervor gethan, und was von jedem bekannt geworden, oder er in Schrifften hinterlassen, mit allem Fleisse und nach den vornehmsten Umständen angeführet, Sondern auch Die in Griechischer, Lateinischer, Italiänischer und Frantzösischer Sprache gebräuchliche Musicalische Kunst- oder sonst dahin gehörige Wörter, nach Alphabetischer Ordnung vorgetragen und erkläret, Und zugleich die meisten Signaturen erläutert werden.“ Erstes deutschsprachiges Musiklexikon und erstes Musiklexikon nach modernen Maßstäben, das Begriffe, Personenartikel mit Werkverzeichnis und Schrifttum verzeichnet. 1. Auflage mit 670 Druckseiten erschien 1732 in Leipzig. PDF Commons=Internet Archive, MDZ München = Google


  • Barnickel Kurtzgefasstes musicalisches Lexicon „worinnen eine nützliche Anleitung und gründlicher Begriff von der Music enthalten, die Terminen technici erkläret, die Instrumente erläutert und die vornehmsten Musici beschrieben sind, nebst einer historischen Beschreibung von der Music Nahmen, Eintheilung, Ursprung, Erfindung, Vermehrung und Verbesserung, biss sie zu itziger Vortrefflichkeit gelanget, auch wunderbaren Würckung und Gebrauch, ingleichen ihren vornehmsten Cultoribus, so von der Welt Anfang biss auf unsere Zeit gelebet, alles aus derer besten und berühmtesten Musicorum ihren Schriftten mit Fleiss zusammen gesucht, in alphabetischer Ordnung gebracht, und denen Liebhabern musicalischer Wissenschafften zu fernern Nachdencken wohlmeynend vorgestellet.“ Eine fehlerhaft gekürzte Bearbeitung von Walthers Lexikon mit Streichung aller etymologischen und Literatur-Angaben. Chemnitz 1737, 430 S. MDZ München; 2. Aufl. 1749, 431 S. MDZ München




  • Heinrich Christoph Koch Musikalisches Lexikon "welches die theoretische und praktische Tonkunst, encyclopädisch bearbeitet, alle alten und neuen Kunstwörter erklärt, und die alten und neuen Instrumente beschrieben, enthält." Nach Walther 1732 das gründlichste und bis heute einflussreichte Musiklexikon. Es erschien in Frankfurt am Main 1802 in 1802 Spalten (= 901 Seiten) und definierte erstmals auch heute noch gebräuchliches Vokabular aus der Akustik (Klang, Resonanz, Schall), Ästhetik (Ausdruck, Charakter, Empfindung), Aufführungspraxis (Bogenstrich, Chorstörer, Musikalische Wettstreite), Gattung (Kammermusik, Melodrama, Variazionen), Geschichte, Instrument (Anschlag, Farbenclavier, Fantasier-Maschine), Komposition (Anlage, Ausarbeitung, Setzkunst), Musikwissenschaft (Canonik, Professor, Zergliedern (= Analyse)), Rezeption (Dilettant, Kenner, Liebhaber), Tonsatz (Betrugsschluß, Durchkomponiert, Schusterfleck) und weiterer Wissensgebiete. Internet Archive, Commons, E-Text einiger Artikel auf koelnklavier.de
    • 2. durchaus umgearb, und vermehrte Aufl. von Arrey von Dommer, Heidelberg 1863, J. C. B. Mohr, 1010 S. Michigan


  • Georg Friedrich Wolf Kurzgefaßtes musikalisches Lexikon, zusammengetragen von Georg Friedrich Wolf, Musikdirektor, Stadtkantor, Lehrer der Ober-Stadtschule, und Organisten an der Ober-Pfarrkirche zu Wernigerode, 3 Auflagen: 1787, 1792, 1806




  • Ignaz Jeitteles Aesthetisches Lexikon. Ein alphabetisches Handbuch zur Theorie der Philosophie des Schönen und der schönen Künste


  • Gustav Schilling Encyclopädie der gesamten musikalischen Wissenschaften oder Universal-Lexicon der Tonkunst in 6 Bänden und einem Zusatzband, 1834-38 in Stuttgart erschienen (2te Auflage 1840-42).
    • 1. Band, 1835, A - Bq Google, Google, Google; 1840, Neue Ausgabe, Google
    • 2. Band, 1840, Neue Ausgabe, Braga - F-Moll Google, 1835 Google, Google
    • 3. Band, 1840, Fockerodt - Irland Google, 1836 Google
    • 4. Band, 1841, Irregulärer Durchgang - Morin Google, Google, 1837 Google
    • 5. Band, 1841, Moritz - Ries Google, 1837 Google
    • 6. Band, 1838, Riesenharfe - Zyka Google, Google, Google
    • Supplement-Band, 1842 Google
    • Universal-Lexikon der Tonkunst, neue Hand-Ausgabe in einem Bande, mit Zugrundlegung des größeren Werkes, neu bearbeitet, ergänzt und theilweise vermehrt von Ferdinand Simon Gaßner, Stuttgart 1849, Koehler, 918 S. Google


  • Eduard Bernsdorf Neues Universal-Lexikon der Tonkunst, Bd. 1–2 Dresden, Schaefer; Bd. 3 Offenbach, André [die angegebene Mitarbeit von Liszt, Marschner, Reissiger und Spohr ist fiktiv]
    • 1. Bd. 1856 A – Förster, 878 S. Google, Google
    • 2. Bd. 1857 Förster – Mysterien, 1087 S. Google, Google (ab Seite 971 unbrauchbar)
    • 3. Bd. 1861 Nabel – Zyka, 912 S. Google
    • 4. Bd. 1865 Erster Nachtrag, 361 S. Google


  • Carl Gollmick Handlexicon der Tonkunst. Zusammengestellt von Carl Gollmick. Erster Theil. Terminologie, oder Erklärung der Fremdwörter für Vortrag, Zeitmass u. s. w., mit besonderer Berücksichtigung der Orgel. Zweiter Theil. Galerie ausgezeichneter Musiker, Dilettanten und gefeierter Frauen aus älterer und neuerer Zeit, mit Hinweisung auf jüngere Talente; Offenbach a. M. bei Johann André (Erster Teil ohne Jahresangabe auf dem Titelblatt, zweiter Teil mit Jahreszahl 1857) Google


  • Carl Friedrich Heinrich Wilhelm Philipp Justus Freiherr von Ledebur Tonkünstler-Lexicon Berlin's von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Rauh, Berlin 1861 Google


  • Arrey von Dommer Musikalisches Lexicon. Auf der Grundlage des Lexicon’s von H. Ch. Koch. Academische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Heidelberg 1865 Google



  • Joseph Pater Utto Kornmüller Lexikon der kirchlichen Tonkunst



  • Wilhelm Tappert Ein Wagner-Lexicon „Wörterbuch der Unhöflichkeit enthaltend grobe, höhnende, gehässige und verläumderische Ausdrücke welche gegen den Meister Richard Wagner und seine Werke und seine Anhänger von den Feinden und Spöttern gebraucht worden sind. Zur Gemüths-Ergözung in müssigen Stunden gesammelt“. Leipzig 1877 Google-USA*


  • Hugo Riemann Musik-Lexikon
    • 1te Auflage Leipzig 1882, 1036s. Internet Archive
    • 2te, vermehrte, A. 1884, 1036s. Internet Archive oder Internet Archive oder Google-USA* oder Google-USA*
    • 3te, sorgfältig revidierte A., 1887, 1124s. Internet Archive oder Google-USA*
    • 4te, vollständig umgearbeitet, A. 1894, 1210s. Internet Archive oder Google-USA* oder Google-USA*
    • Englische Ausgabe London 1895-96: Dictionary of music, übersetzt von J.S. Shedlock.
    • Französische Ausgabe Paris 1895-98: Dictionnaire de musique, übersetzt von Georges Humbert .
    • 5te, vollständig umgearbeitet, A. 1900, 1469s. Internet Archive oder Google-USA*
    • Russische Ausgabe Moskau 1904
    • 6te, vollständig umgearbeitet, A. 1905, 1508s. Internet Archive oder Internet Archive oder Google-USA* oder Google-USA*
    • 7te vollständig umgearbeitete Auflage Leipzig 1909, 1598s. Internet Archive
    • 8te A. Leipzig 1916 (letzte von Riemann herausgegebene Ausgabe)
    • 9te A. Berlin 1919, 1355s. (”Jubiläums-Ausgabe”, von Riemann noch vollständig umgearbeitet, nach dessen Tod herausgegeben von Alfred Einstein) Internet Archive
    • 10te A. Berlin 1922, 1469s., Hg. Alfred Einstein (letzte Ausg. in einem Band) Google-USA*=Internet Archive
    • 11te A. Berlin 1929, 2 Bände, 2105s., Hg. Alfred Einstein
    • 12te A., Hg. Joseph Müller-Blattau, begonnen 1939, nur drei Lieferungen
    • Riemann Musiklexikon 1958-75 (ebenfalls als 12te Auflage gezählt, völlig neu bearbeitet) in drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden. Mainz, Schott
    • Brockhaus Riemann Musiklexikon, 1989 in vier Bänden und einem Ergänzungsband (1te Auflage 1989, stark erweiterte 2te Auflage 1995 hg. von Wolfgang Thein) ist eine Komprimierung und ergänzende Aktualisierung zum Riemann Musiklexikon.


  • Wilhelm Hebenstreit Wissenschaftlich-literarische Encyklopädie der Aesthetik, ein etymologisch-kritisches Wörterbuch der ästhetischen Kunstsprache, Wien 1843, 1089 S. MDZ München



Hierzu gehören noch:
  • Miscellanea Musicae Bio-bibliographica: Musikgeschichtliche Quellennachweise als Nachträge und Verbesserungen zu Eitners Quellenlexikon, in Verbindung mit der Bibliographischen Kommission der Internationalen Musikgesellschaft, Leipzig 1912-13, Kommissionsverlag von Breitkopf & Härtel Internet Archive
  • Bibliographie der Musik-Sammelwerke des XVI. und XVII. Jahrhunderts im Vereine mit Fr. X. Haberl, A. Lagerberg und C. F. Pohl bearbeitet und herausgegeben von Robert Eitner, Berlin 1877, Verlag von Leo Liepmannssohn Internet Archive



  • Curt Sachs Real-Lexikon der Musikinstrumente zugleich ein Polyglossar für das gesamte Instrumentengebiet, Berlin 1913, Julius Bard Internet Archive



  • Polyglottes Wörterbuch der musikalischen Terminologie – Terminorum Musicae Index Septem Linguis Redactus, Kassel 1980, Bärenreiter, hg. "Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken" durch Horst Leuchtmann. [Übersetzt Begriffe in sieben Sprachen (einschließlich Russisch). Brauchbar für die Musik bis 1870, für die Gegenwart erweiterungsbedürftig.] Internet Archive


  • Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM), 2006 Uni Hamburg


  • Maren Goltz Musiker-Lexikon des Herzogtums Sachsen-Meiningen (1680-1918) E-Dok, Erfurt 2008. DB Thüringen

[Bearbeiten] Fremdsprachige Lexika

  • Johannes Tinctoris Terminorum musicae diffinitorium, ältestes Wörterbuch der Musik, 1472 geschrieben, 1495 gedruckt. Das Original enthielt 28 Druckseiten Text und wurde zuerst von Heinrich Bellermann aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt, erschienen in Jahrbücher für musikalische Wissenschaften, Band 1 (1863), S.55-114. Google-USA* = Internet Archive





  • Otto Ebel Women Composers – A Biographical Handbook of Women's Work in Music
    • Brooklyn, N.Y. : Chandler-Ebel, 1902, 8+151 S. Internet Archive
    • Brooklyn, N.Y. : Chandler-Ebel, 1913, 160 S. Internet Archive=Google-USA* (enthält verzerrte Seiten)
    • Les femmes compositeurs de musique – Dictionnaire biographique, übersetzt von Louis Pennequin, Paris 1910, P. Rosier, 20+192 S. Internet Archive
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