Nicht gedacht soll seiner werden!
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
Nicht gedacht soll seiner werden! |
| Untertitel: |
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| aus: |
Deutscher Musenalmanach, Band 7. S. 383-384 |
| Herausgeber: |
Christian Schad |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1857 |
| Verlag: |
Stahel’sche Buchhandlung |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Würzburg |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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Deutscher Musenalmanach (7) 1857.djvu|page=401 |
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Nicht gedacht soll seiner werden!
„Nicht gedacht soll seiner werden!“
Aus dem Mund der armen alten
Esther Wolf hört’ ich die Worte,
Die ich treu im Sinn behalten.
5
Ausgelöscht sein aus der Menschen
Angedenken hier auf Erden,
Ist die Blume der Verwünschung —
Nicht gedacht soll seiner werden!
Herz, mein Herz, ström’ aus die Fluten
10
Deiner Klagen und Beschwerden,
Doch von ihm sei nie die Rede —
Nicht gedacht soll seiner werden!
Nicht gedacht soll seiner werden,
Nicht im Liede, nicht im Buche —
15
Dunkler Hund im dunkeln Grabe,
Du verfaulst mit meinem Fluche!
Selbst am Auferstehungstage,
Wenn, geweckt von den Fanfaren
Der Posaunen, schlotternd wallen
25
Zum Gericht die Todtenschaaren,
Und alldort der Engel abliest
Vor den göttlichen Behörden
Alle Namen der Gelad’nen —
Nicht gedacht soll seiner werden!
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