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Nicolaus Copernicus’ Kreisbewegungen.
Zweites Buch.
Da wir in dem vorigen Buche im Ganzen drei Bewegungen der Erde nachgewiesen haben, durch die wir versprachen, alle Erscheinungen der Gestirne zu erklären: so wollen wir dadurch, dass wir sie der Reihe nach, einzeln, stückweise prüfen und untersuchen, dies nach Kräften thun. Wir beginnen aber mit der allerbekanntesten Kreisbewegung der Tages- und Nacht-Zeit, von welcher wir gesagt haben, dass sie von den Griechen Nychthemeron genannt werde, und die wir der Erdkugel am meisten und unmittelbar eigen angenommen haben, weil aus ihr Monate, Jahres- und andere vielnamige Zeiten, gleichwie die Zahl aus der Einheit, entstehen. Also über die Ungleichheit der Tage und Nächte, über Aufgang und Untergang der Sonne, der Theile des Thierkreises und der Sternbilder, und über dergleichen aus dieser Kreisbewegung sich Ergebendes, werden wir etwas Weniges sagen; zumal da Viele hierüber reichlich genug geschrieben haben, und dies doch mit dem Unsrigen auf Eins hinausläuft. Es kommt ja nichts darauf an, wenn wir, dasjenige, was Jene durch die ruhende Erde und die sich drehende Welt erklären, aus dem entgegengesetzten Gesichtspunkte betrachtend, zu demselben Ziele gelangen; weil es sich bei den Dingen, die wechselseitig sind, so verhält, dass das einander Entgegengesetzte übereinstimmt. Dennoch werden wir nichts von dem, was nöthig ist, übergehen. Aber Niemand darf sich wundern, wenn wir noch den Aufgang und Untergang der Sonne und der Sterne, und diesem Aehnliches einfach so benennen, sondern er wird wohl wissen, dass wir nur in der gewohnten Weise sprechen, die von Allen beibehalten werden kann, wenn sie nur im Sinne behalten, dass
Uns, die mit der Erd' wir kreisen,
Sonn’ und Mond vorüberziehn
Sterne wechselnd wiederkehren
Oder scheidend sinken hin.
[58]
Capitel 1.
Ueber die Kreise und ihre Namen.
Aequinoctial-Kreis (Aequator) hat man den grössten aller, um die Pole der täglichen Kreisbewegung beschriebenen, Parallel-Kreise der Erdkugel genannt; Zodiakus (Ekliptik) aber den durch die Mitte der Zeichen beschriebenen Kreis, in welchem der Mittelpunkt der Erde selbst in jährlicher Kreisbewegung fortschreitet. Weil aber der Zodiakus gegen den Aequinoctialkreis schief steht, nach Maassgabe der Neigung der Erdaxe gegen ihn: so beschreibt er vermöge der täglichen Kreisbewegung der Erde auf beiden Seiten zwei ihn berührende Kreise, gleichsam als äusserste Grenzen seiner Schiefe, welche man Tropen (Wendekreise) nennt. Die Sonne scheint nämlich in diesen Kreisen Wenden (τροπάς), d. h. Umkehrungen zu machen, und zwar eine winterliche und eine sommerliche. Daher pflegte man auch denjenigen, welcher nördlich liegt den Sonnenstillstands-(solstitialis) Wendekreis, den andern südlichen den Wendekreis des kürzesten Tages (brumalis) zu nennen, wie es in der übersichtlichen Beschreibung der Kreisbewegungen der Erde weiter oben auseinandergesetzt ist. Hierauf folgt der sogenannte Horizont, den die Lateiner finientem (den Begrenzenden) nennen; indem er nämlich seinen Mittelpunkt auf der Oberfläche der Erde und seinen Pol in unserm Scheitel hat, begrenzt er den für uns sichtbaren Theil der Welt gegen denjenigen, welcher uns verborgen ist, und an welchem Alles das aufzugehen scheint, was untergeht. Weil aber die Erde mit der Unermesslichkeit des Himmels nicht zu vergleichen ist, da sogar nicht einmal der Raum, der zwischen Sonne und Mond liegt, nach unserer Annahme, mit der Grösse des Himmels verglichen werden kann: so scheint der Horizont den Himmel zu halbiren, als ob er durch den Mittelpunkt der Welt ginge, wie wir das im Anfange nachgewiesen haben. Insofern aber der Horizont schief gegen den Aequinoctialkreis steht, berührt auch er zwei Parallelkreise, und zwar einen nördlichen immer sichtbaren, und einen südlichen immer unsichtbaren; jenen nennt Proklus und die Griechen den Arctischen, diesen den Antarctischen; und diese Kreise werden nach Maassgabe der Schiefe des Horizonts oder der Höhe des Poles des Aequinoctialkreises, grösser oder kleiner. Es bleibt noch der Meridian, welcher sowohl durch die Pole des Horizonts, als auch durch die des Aequinoctialkreises geht, und deshalb senkrecht auf beiden Kreisen steht. Wenn die Sonne diesen Kreis erreicht, so bestimmt sie den Mittag und die Mitternacht. Da aber diese beiden Kreise, nämlich der Horizont und der Meridian, ihren Mittelpunkt in der Oberfläche der Erde haben: so folgen sie immer der Bewegung der Erde und unserm Auge. Das Auge hält sich nämlich überall für den Mittelpunkt der Sphäre alles ringsum Sichtbaren. Ferner übertragen auch alle auf der Erde angenommenen Kreise ihre entsprechenden Kreisbilder auf den Himmel, wie das in der Kosmographie bei den Dimensionen der Erde deutlicher nachgewiesen wird. Und zwar haben auch diese Kreise ihre eigenen Namen, wie denn [59] auch andere von unendlich vielen Arten und Namen bezeichnet werden könnten.
Capitel 2.
Ueber die Schiefe der Ekliptik, den Abstand der Wendekreise, und wie sie gemessen werden.
Da nun die Ekliptik zwischen den Wendekreis und Aequator als ein schräger Kreis auftritt, so halte ich es jetzt für nothwendig, dass wir den Abstand der Wendekreise und dann die Grösse des Neigungswinkels zwischen Aequator und Ekliptik untersuchen. Dies muss aber nothwendig durch die Sinne und durch Anwendung von Instrumenten bewirkt werden, bei welchen Letzteren das für die Hauptsache gehalten wird, dass ein Viereck aus Holz, oder besser aus einer andern, festeren Materie, aus Stein oder Metall bereitet wird, damit nicht etwa das bei Veränderung der Luft unbeständige Holz den Beobachter täuschen könne. Die eine Oberfläche desselben wird auf das Genaueste geebnet, und hat eine Breite von womöglich drei bis vier Ellen, damit sie für die anzubringende Eintheilung hinreicht. Nachdem nun in einer der Ecken der Mittelpunkt angenommen ist, wird ein Kreisquadrant so gross als möglich beschrieben, dieser in 90 gleiche Grade, und jeder derselben wieder in 60 Minuten, so genau als möglich, getheilt. Hierauf wird ein sehr gut gedrehter cylindrischer Stift im Mittelpunkte senkrecht gegen jene Oberfläche so errichtet, dass er ungefähr einen Finger breit oder weniger hervorragt. Nachdem dies Instrument so eingerichtet ist, bestimmt man die Mittagslinie auf einem in horizontaler Ebene gelegten Estrich, der so genau als möglich mittelst einer Wasserwage oder Libelle abgewogen ist, damit er nach keiner Seite abschüssig sei. Nachdem man nämlich auf diesem Estriche einen Kreis beschrieben hat, wird in dem Mittelpunkte desselben ein Stift errichtet, und bei zuweilen des Vormittages angestellten Beobachtungen angemerkt, wo die äusserste Spitze des Schattens die Peripherie des Kreises trifft. Ebenso machen wir es Nachmittags und halbiren den zwischen beiden Marken liegenden Kreisbogen. Auf diese Weise wird uns die vom Mittelpunkte durch den Halbirungspunkt gezogene grade Linie den Südpunkt und Nordpunkt unfehlbar angeben. Auf dieser Basis wird die Ebene des Instruments errichtet und senkrecht befestigt, und zwar so, dass, nachdem der Mittelpunkt nach Süden gewendet ist, die von diesem Mittelpunkte herabgehende grade Linie die Mittagslinie genau unter rechten Winkeln trifft. Auf diese Weise erreicht man es, dass die Oberfläche des Instrumentes den Meridiankreis enthält.
Nun müssen an dem Tage des Solstitiums und am kürzesten Tage die Schatten, welche jener Stift oder Cylinder des Mittags im Sonnenschein vom Mittelpunkte aus wirft, beobachtet werden, und nachdem irgend ein Gegenstand an der nach unten liegenden Peripherie des Quadranten angebracht ist, wodurch der Ort des Schattens genauer markirt werden kann, notiren [60] wir so genau als möglich die Mitte des Schattens in Graden und Minuten. Wenn wir dies gethan haben, so zeigt uns der Bogen, welcher zwischen dem solstitialen und brumalen Schatten sich markirt findet, den Abstand der Wendekreise und die ganze Schiefe der Ekliptik an, und wenn wir hiervon die Hälfte nehmen: so haben wir den Abstand des Wendekreises vom Aequator; und die Grösse des Neigungswinkels des Aequators gegen denjenigen Kreis, der durch die Mitte der Zeichen geht, ist dadurch bekannt. Ptolemäus nimmt dieses Intervall, was zwischen den genannten nördlichen und südlichen Grenzen liegt, zu 47° 42' 40",[1] so wie er dasselbe schon vorher von Hipparch und Eratosthenes beobachtet findet, nämlich als 11/83 des ganzen Kreises[2]; und hiervon die halbe Differenz, also 23° 51' 20",[3] ergab den Abstand der Wendekreise vom Aequator und den Neigungswinkel gegen die Ekliptik. Daher glaubte Ptolemäus, dass dies sich unveränderlich erhielte und immer bliebe. Aber es zeigt sich, dass diese Abstände von jener Zeit bis auf uns fortwährend abgenommen haben. Denn es ist von uns und einigen andern unserer Zeitgenossen der Abstand der Wendekreise nicht grösser als 46° 58' gefunden, und der Neigungswinkel 23° 282/5'; so dass hinlänglich klar ist, dass die Schiefe der Ekliptik veränderlich sei, worüber ein Weiteres unten, wo wir auch zeigen werden, dass dieselbe, nach hinlänglich wahrscheinlicher Vermuthung, niemals grösser gewesen sei als 23° 52' und niemals kleiner sein werde als 23° 28'.
Capitel 3.
Ueber die Bogen und Winkel der sich schneidenden Kreise des Aequators, der Ekliptik und des Meridians; worin die Declination und Rectascension besteht, und über ihre Berechnung.
Wie wir vom Horizonte gesagt haben, dass an ihm die Theile der Welt auf- und untergehen: so sagen wir jetzt, dass der Meridiankreis den Himmel halbirt, da er in einem Zeiträume von 24 Stunden sowohl die Ekliptik als auch den Aequator durchläuft und die Bogen derselben vom Frühlings- oder Herbstpunkte an einschneidet, und wiederum wird der von jenen eingeschlossene Bogen eingeschnitten. Da alle diese Kreise grösste Kreise sind: so bilden sie ein rechtwinkliges sphärisches Dreieck; denn der rechte Winkel rührt daher, dass der Meridian, nach dessen Definition, durch die Pole des Aequators geht. Man nennt aber den so eingeschlossenen Bogen des Meridians, oder irgend eines durch die Pole gehenden Kreises: die Declination dieses Theiles der Ekliptik; denjenigen Bogen aber, welcher auf dem Aequator dem mit ihm zugleich von demselben Punkte ausgehenden, ihn begleitenden Bogen der Ekliptik entspricht: Rectascension. Alles dies lässt sich leicht an einem sphärischen Dreiecke nachweisen. Es sei nämlich abcd ein zugleich durch die Pole des Aequators und der Ekliptik gehender Kreis, welchen die Meisten den Colur der Solstitien nennen; aec die
[61] Hälfte der Ekliptik; bed die Hälfte des Aequators; der Frühlingspunkt im Punkte e; das Sommer-Solstitium in a; das Winter-Solstitium in c; f der Pol der täglichen Kreisbewegung; und auf der Ekliptik werde der Bogen eg von z. B. 30 Graden genommen, und an ihm vorbei der Kreisquadrant fgh gelegt.
Dann ist offenbar, dass im Dreiecke egh die Seite eg gleich 30° und der Winkel geh gegeben sind, — da letzterer wegen der Declination ab wenigstens 23° 28', wovon 360° vier Rechte ausmachen, — und der Winkel ghe ein Rechter ist. Folglich ist, nach dem 4ten Satze der sphärischen Dreiecke, das Dreieck ehg von gegebenen Winkeln und Seiten. Es ist nämlich bewiesen, dass die Sehne des doppelten eg zur Sehne des doppelten gh sich verhält, wie die Sehne des doppelten age, oder der Durchmesser der Kugel zur Sehne des doppelten ab, und ihre Hälften ebenso. Weil nun die Hälfte der Sehne des doppelten age gleich 100000, und die Hälfte der Sehne des doppelten ab gleich 39822, und die Hälfte der Sehne des doppelten eg gleich 50000, und weil, wenn vier Zahlen proportional sind, das Produkt der innern Glieder gleich ist dem Produkte der äusseren: so haben wir die Hälfte der Sehne des doppelten Bogens gh gleich 19911; und daraus nach dem Verzeichnisse den Bogen gh selbst gleich 11° 29', als die dem Abschnitte eg entsprechende Declination. Hiernach sind auch in dem Dreiecke afg die Seiten gegeben: fg gleich 78° 31' und ag = 60° als Rest des Quadranten, und der Winkel fag ist ein Rechter, es sind also eben so die Sehnen der doppelten fg, ag, fgh und bh oder ihre Hälften proportional. Da aber von diesen dreie gegeben sind, so ergiebt sich auch die vierte bh = 62° 6' als Rectascension vom Solstitialpunkte, oder he gleich 27° 54' vom Frühlingsäquinoctium. Ebenso erhalten wir aus den gegebenen Seiten und den Kreisquadranten: fg gleich 78° 31', af gleich 66° 32', Winkel agf sehr nahe gleich 69° 23,5', und den diesem gleichen Scheitelwinkel hge. Nach diesem Schema werden wir auch in der Folge verfahren. Dies aber darf nicht vergessen werden, dass der Meridian die Ekliptik in den Punkten, in welchen Letztere die Wendekreise berührt, unter rechten Winkeln schneidet. Denn dann geht er, wie gesagt, durch ihre Pole. An den Aequinoctialpunkten aber macht er einen Winkel, der um so kleiner als ein rechter ist, je mehr die Ekliptik gegen den Aequator geneigt ist, wie denn der Winkel bei der kleinsten Schiefe 66° 32' beträgt. Auch ist zu bemerken, dass bei gleichen Bogen der Ekliptik, welche von dem Schnittpunkte mit dem Aequator, oder dem Berührungspunkte mit den Wendekreisen angenommen werden: die Winkel und Seiten der Dreiecke sich als gleich ergeben. Wenn wir z. B. den Bogen des Aequators abc und die Ekliptik dbe beschreiben, so dass sie sich im Aequinoctialpunkte b schneiden, und gleiche Bogen fb und bg nehmen, und durch die Pole der täglichen Bewegung zwei Kreisquadranten kfl und hgm [62] legen: so entstehen zwei Dreiecke flb und bmg, in denen die Seiten bf und bg, die Winkel am Scheitel b, und die rechten Winkel bei l und m gleich sind.
Folglich sind die Dreiecke nach dem 6ten Satze der sphärischen Dreiecke von gleichen Seiten und Winkeln. Also fl und mg gleiche Declinationen, lb und bm gleiche Rectascensionen und der dritte Winkel f ist gleich dem dritten Winkel g. — Wenn die Bogen von den Berührungspunkten der Wendekreise aus als gleich genommen sind; so ergiebt sich Alles auf dieselbe Weise, wie wenn ab und bc zu beiden Seiten des Nachtgleichenpunktes b als gleich genommen wären; ziehen wir nämlich von dem Pole d des Aequators die Quadranten da und db: so entstehen die beiden Dreiecke abd und dbc, in welchen die Grundlinien ab und bc gleich, die Seite bd beiden gemeinschaftlich und die Winkel bei b rechte sind.
Nach dem 8ten Satze der sphärischen Dreiecke ergeben sich die Dreiecke selbst als von gleichen Seiten und Winkeln, woraus erhellt, dass die Winkel, die ein und derselbe Quadrant an der Ekliptik bildet, einander, und die bezeichneten Bogen den Resten der Quadranten des ganzen Kreises entsprechen. Nun wollen wir einen Entwurf in Verzeichnissform vorlegen. In die erste Rubrik werden die Grade der Ekliptik gesetzt, in die folgende die jenen Graden entsprechen, den Declinationen, in die dritte die Minuten, um welche sie diejenigen besonderen Declinationen, die bei der grössten Schiefe der Ekliptik entstehen, übertreffen, und welche höchstens 24 Minuten betragen können. Ebenso wollen wir es in der Tabelle der Rectascensionen und Winkel halten. Denn es ist nothwendig, dass, nach Maassgabe der Aenderung der Schiefe der Ekliptik, Alles geändert wird, was davon abhängt, also auch die Rectascension, bei welcher eben diese Differenz gering befunden wird, indem sie nämlich nicht den 1Oten Theil eines Grades übertrifft, und dieser von dem Zeitraume einer Stunde nur den 150sten Theil beträgt. Die Alten nennen nämlich die Theile des Aequators, welche den Theilen der Ekliptik entsprechen, und von denen auf jeden Kreis, wie wir oft gesagt haben, 360 gehen: Zeiten; zu ihrer Unterscheidung aber haben die Meisten die Theile der Ekliptik: Grade, die des Aequators aber: Zeiten genannt, was auch wir beibehalten wollen. Obgleich also diese Differenz so klein ist, dass sie mit Recht vernachlässigt werden könnte: so haben wir es uns doch nicht verdriessen lassen auch diese hinzuzufügen. Aus diesen Differenzen gehen dann auch für jede andere Schiefe der Ekliptik die Rectascensionen hervor wenn nach Maassgabe des Fortschreitens von der kleinsten zur grössten Schiefe der Ekliptik entsprechende Theile den einzelnen zugesetzt werden. Wie z. B., wenn ich bei der Schiefe von 23° 34' wissen will, welche Declination dem 30sten Grade der Ekliptik, vom Nachtgleichenpunkte an gerechnet,
[63] zukomme: so finde ich im Verzeichnisse 11° 29' und unter der Differenz: 11', welche bei der grössten Schiefe, die wie gesagt 23° 52' beträgt, ganz hinzuaddirt wird. Aber hier wird gesetzt: 23° 34' ist um 6' grösser als die kleinste Schiefe, dies ist der 4te Theil von den 24', um welche die grösste Schiefe grösser ist, als die kleinste. In demselben Verhältnisse ist ungefähr 3 zu 11, und wenn ich nun 3 zu 11° 29' hinzuaddire: so habe ich 11° 32'; und so viel beträgt die Declination des 30sten Grades der Ekliptik vom Nachtgleichenpunkte an gerechnet. Ebenso muss man bei den Winkeln und den Rectascensionen verfahren, nur muss man bei diesen immer da abziehen, wo man bei jenen addiren muss, damit Alles genau mit der Zeit fortschreite.
[64]
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VERZEICHNISS DER DECLINATIONEN DER GRADE DER EKLIPTIK.
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| Ekliptik |
Declination |
Differenz |
Ekliptik |
Declination |
Differenz |
Ekliptik |
Declination |
Differenz |
| Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
Grade |
Grade |
Minu-
ten
|
Minuten |
Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
|
0
0
1
1
2
2
2
3
3
3
4
4
5
5
5
6
6
7
7
7
8
8
8
9
9
10
10
10
11
11
|
24
48
12
36
0
23
47
11
35
58
22
45
9
32
55
19
41
4
27
49
12
34
57
19
41
3
25
46
8
29
|
0
1
1
2
2
2
3
3
4
4
4
4
5
5
5
6
6
7
7
8
8
8
9
9
9
10
10
10
10
11
|
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
|
11
12
12
12
13
13
13
14
14
14
15
15
15
16
16
16
16
17
17
17
18
18
18
18
19
19
19
19
19
20
|
50
11
32
52
12
32
52
12
31
50
9
27
46
4
22
39
56
13
30
46
1
17
32
47
2
16
30
44
57
10
|
11
12
12
13
13
14
14
14
14
14
15
15
16
16
16
17
17
17
18
18
18
18
19
19
19
20
20
20
20
20
|
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
|
20
20
20
20
21
21
21
21
21
21
22
22
22
22
22
22
22
22
23
23
23
23
23
23
23
23
23
23
23
23
|
23
35
47
58
9
20
30
40
49
58
7
15
23
30
37
44
50
55
1
5
10
13
17
20
22
24
26
27
28
28
|
20
21
21
21
21
22
22
22
22
22
22
23
23
23
23
23
23
23
24
24
24
24
24
24
24
24
24
24
24
24
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[65]
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VERZEICHNISS DER RECTASCENSIONEN.
|
| Ekliptik |
Zeiten |
Differenz |
Ekliptik |
Zeiten |
Differenz |
Ekliptik |
Zeiten |
Differenz |
| Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
|
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
26
27
|
55
50
45
40
35
30
25
20
15
11
6
0
57
52
48
43
39
34
31
27
23
19
15
10
9
6
3
0
57
54
|
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
4
4
4
4
4
4
4
|
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
|
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
|
54
51
50
46
45
43
41
40
38
37
36
35
34
33
32
31
32
32
32
33
34
35
36
37
38
41
43
45
46
48
|
4
4
4
4
4
5
5
5
5
5
5
5
5
6
6
6
5
5
5
5
5
5
5
5
4
4
4
4
4
4
|
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
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72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
|
58
59
60
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
90
|
51
54
57
0
3
6
9
13
17
21
25
29
33
38
43
47
52
57
2
7
12
17
22
27
33
38
43
48
54
0
|
4
4
4
4
4
3
3
3
3
3
3
3
3
2
2
2
2
2
2
2
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
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[66]
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VERZEICHNISS DER MERIDIANWINKEL.
|
| Ekliptik |
Winkel |
Differenz |
Ekliptik |
Winkel |
Differenz |
Ekliptik |
Winkel |
Differenz |
| Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
Grade |
Grade |
Minuten |
Minuten |
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
|
66
66
66
66
66
66
66
66
66
66
66
66
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7
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36
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11
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1
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40
1
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20
20
20
20
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19
19
19
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17
17
17
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16
16
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13
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69
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71
72
73
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78
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80
81
82
83
84
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86
87
88
89
90
|
78
78
78
79
79
79
80
80
81
81
81
82
82
83
83
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84
84
85
85
86
86
86
87
87
88
88
89
89
90
|
7
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51
14
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59
22
45
9
33
58
22
46
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35
0
25
50
15
40
5
30
55
19
53
17
41
6
33
0
|
12
12
11
11
11
10
10
10
9
9
8
8
7
7
6
6
6
5
5
4
4
3
3
3
2
2
1
1
0
0
|
[67]
Capitel 4.
Wie man von jedem Sterne ausserhalb der Ekliptik, wenn nur seine Länge und Breite bekannt sind, die Rectascension und Declination findet, und mit welchem Grade der Ekliptik derselbe in gleichem Meridiane steht.
Dieses ist nun über die Ekliptik, den Aequator und den Meridian und über ihr gegenseitiges Schneiden entwickelt. Aber bei der täglichen Kreisbewegung muss man nicht blos wissen, was in der Ekliptik selbst erscheint, indem dadurch nicht nur die Ursache der Sonnenerscheinung erklärt wird, sondern auch ebenso die Declination und Rectascension derjenigen Fix- und Wandelsterne, welche ausserhalb der Ekliptik liegen, von denen jedoch Länge und Breite gegeben sind, ableiten.
Man beschreibe also durch die Pole des Aequators und der Ekliptik einen Kreis abcd, der halbe Aequator sei aec, und sein Pol f, die halbe Ekliptik bed, und ihr Pol g, ihr Schnittpunkt mit dem Aequator sei e. Vom Pol g lege man durch den Stern den Bogen ghkl, und der Ort des Sternes sei im Punkte h, durch diesen construire man vom Pole der täglichen Kreisbewegung einen Kreisquadranten f h m n . Dann ist offenbar, dass der Stern, der in h steht, zugleich mit den Punkten m und n in den Meridian tritt, der Bogen hmn selbst ist die Declination des Sternes und en seine Rectascension, welche wir suchen. Weil nun in dem Dreiecke kel, die Seite ke und der Winkel kel gegeben, und der Winkel ekl ein rechter ist: so ergeben sich auch aus dem 4ten Satze der sphärischen Dreiecke die Seiten kl und le, nebst dem dritten Winkel kle, also ist der ganze Bogen hkl gegeben. Und weil in dem Dreiecke hln zwei Winkel, hln und der rechte lnh, nebst der Seite kl gegeben sind: so ergeben sich ebenfalls aus dem 4ten Satze der sphärischen Dreiecke, die andere Seite hn, als die Declination des Sternes, und ln und der Rest ne, als die Rectascension vom Aequinoctium an gerechnet. Oder auf andere Weise. Wenn man aus dem Vorhergehenden den Bogen der Ekliptik ke als Rectascension des Bogens le annimmt: so ergiebt sich der Bogen le umgekehrt aus dem Verzeichnisse der Rectascensionen, und lk, als die dem le entsprechende Declination, und der Winkel kle aus dem Verzeichnisse der Meridianwinkel, und aus diesen kann das Uebrige, wie schon bewiesen, erkannt werden. Hierauf ergeben sich aus der Rectascension en die Grade der Ekliptik em, mit welchen der Stern als mit dem Punkte m in gleichem Meridiane steht. [68]
Capitel 5.
Von den Schnitten des Horizonts.
Der Horizont ist bei der graden Kugel ein anderer als bei der schiefen. Horizont der graden Kugel heisst nämlich derjenige, gegen welchen der Aequator senkrecht steht, oder welcher durch die Pole des Aequators geht. Horizont der schiefen Kugel nennen wir denjenigen, gegen welchen der Aequator geneigt ist. Am graden Horizonte geht also Alles auf und unter, und Tage und Nächte sind gleich; denn dieser Horizont halbirt alle parallel mit der täglichen Bewegung beschriebenen Kreise, indem er durch ihre Pole geht; und es trifft hier Alles das zu, was wir schon über den Meridian entwickelt haben. Wir rechnen aber hier den Tag vom Aufgange der Sonne bis zu ihrem Untergange, nicht wie im gemeinen Leben von der Helligkeit bis zur Dunkelheit, d. h. von der Morgendämmerung bis zum Lichtanzünden; hierüber werden wir jedoch beim Auf- und Untergange der Sternenbilder noch mehreres sagen. Wo dagegen die Erdaxe senkrecht gegen den Horizont steht, geht Nichts auf oder unter, sondern Alles bleibt, während es sich im Kreise bewegt, immer sichtbar, oder unsichtbar, ausser demjenigen, was eine andere Bewegung heraufführt, wie z. B. die jährliche Bewegung um die Sonne, woraus folgt, dass dort der Tag ein halbes Jahr hindurch ununterbrochen dauert, und dass die übrige Zeit Nacht ist; und dies dient zu weiter nichts als zum Unterscheiden von Winter und Sommer, weil dort der Aequator mit dem Horizonte zusammenfällt. Aber bei der schiefen Kugel geht Einiges auf und unter, Einiges bleibt immer sichtbar oder unsichtbar, während Tage und Nächte ungleich werden. Wo ein schiefer Horizont existirt, berührt er zwei Parallelkreise, nach Maassgabe seiner Neigung, von denen derjenige, welcher dem sichtbaren Pole zu liegt, das immer Sichtbare, und der andere, welcher dem unsichtbaren Pole zu liegt, das immer Unsichtbare begrenzt. Der in die ganze Breite zwischen diese Grenzen fallende Horizont theilt alle dazwischen fallende Parallelkreise in ungleiche Bogen, ausser den Aequator, weil dieser der grösste Parallelkreis ist, und grösste Kreise sich gegenseitig halbiren. Der schiefe Horizont schneidet in der oberen Halbkugel von den nach den sichtbarem Pole zu liegenden Parallelkreisen grössere Bogen ab, als von denen, welche nach dem südlichen und unsichtbaren Pole zu liegen, und umgekehrt in der unsichtbaren Halbkugel; und da die Sonne in diesen Bogen bei der täglichen Bewegung erscheint, so bewirkt dies die Ungleichheit der Tage und Nächte.
Capitel 6.
Welche Unterschiede zwischen den mittägigen Schatten existiren.
Es giebt auch Unterschiede zwischen den mittägigen Schatten, wonach Einige Periskier, Andere Amphiskier, noch Andere Heteroskier genannt werden. Die Periskier können wir Ringsumschattende nennen, indem sie [69] rings um sich her Sonnenschatten werfen, und es sind diejenigen, deren Zenith oder Horizont-Pol weniger oder nicht mehr vom Erdpole absteht, als ein Wendekreis vom Aequator. Dort sind nämlich die Parallelkreise, welche der Horizont berührt, und welche die Grenzen des immer Sichtbaren oder Unsichtbaren bilden, grösser oder ebenso gross als die Wendekreise; und da deshalb im Sommer die Sonne in den immer sichtbaren Parallelkreisen erscheint: so wirft sie zu dieser Zeit die Schatten der Gnomonen nach allen Seiten. Wo aber der Horizont die Wendekreise berührt, da werden diese selbst die Grenzen des immer Sichtbaren und des immer Unsichtbaren. Deshalb scheint die Sonne im Solstitium um Mitternacht die Erde zu streifen, in welchem Augenblicke die ganze Ekliptik mit dem Horizonte zusammenfällt, und gleich darauf gehen sechs Himmelszeichen zugleich auf, und eben so viel an der entgegengesetzten Seite zugleich unter, und der Pol der Ekliptik fällt mit dem Pol des Horizontes zusammen. — Die Amphiskier, welche den mittägigen Schatten nach beiden Seiten werfen, wohnen zwischen den beiden Wendekreisen, welchen Raum die Alten die mittlere Zone nennen, und weil die Ekliptik in jener ganzen Gegend zweimal im Jahre rechtwinklig gegen den Horizont steht, wie dies im zweiten Lehrsatz der Phänomene des Euklid bewiesen wird: so nehmen dort die Schatten der Gnomonen zweimal ab, und während die Sonne von der einen Seite zur andern übergeht, werfen die Gnomonen bald nach Süden bald nach Norden Schatten. — Wir Anderen, die wir zwischen diesen und jenen wohnen, sind Heteroskier, weil wir nur nach der einen Seite, nämlich nach Norden mittägigen Schatten werfen. Die alten Mathematiker aber pflegten den Erdkreis in sieben Klimate zu theilen, nämlich durch die einzelnen Parallelkreise durch Meroë, durch Syëne, durch Alexandrien, durch Rhodus, durch den Hellespont, mitten durch den Pontus, durch die Mündung des Borysthenes, durch Byzanz u. s. w.[4] nach dem Unterschiede der längsten Tage, auch nach der Länge der Schatten, welche man zur Zeit der Aequinoctien und der beiden Sonnenwenden an den Gnomonen beobachtete, und nach der Polhöhe oder der Breite jedes Abschnittes. Da sich diese zum Theil mit der Zeit verändert haben: so sind sie nicht mehr dieselben, wie ehemals, wegen der schon erwähnten veränderlichen Schiefe der Ekliptik, welche die Alten nicht kannten; oder, um richtiger zu sprechen, wegen der sich ändernden Neigung des Aequators gegen die Ekliptik, wovon Jene abhängt. Aber die Polhöhen oder die Breiten der Oerter, und die Aequinoctial-Schatten stimmen mit denen überein, welche sich von Alters her aufgezeichnet finden, was deswegen so sein musste, weil der Aequator dem Pole der Erde folgt. Aus diesem Grunde werden auch jene Abschnitte durch irgend welche Bestimmungen der Schatten und Tage nicht hinreichend genau bezeichnet und begrenzt, sondern richtiger durch ihre Abstände vom Aequator, welche immer bleiben. Jene Aenderung der Wendekreise aber, obgleich sehr gering, bewirkt in den südlichen Gegenden eine geringe Verschiedenheit der Tage und Schatten, wird aber den nach Norden Reisenden bemerkbar. Es ist
[70] daher auch offenbar, was die Erscheinung der Schatten der Gnomonen begleitet, dass nämlich bei jeder gegebenen Höhe der Sonne, eine gewisse Länge des Schattens wahrgenommen wird, und umgekehrt.
Wenn z. B. ab ein Gnomon wäre, welcher den Schatten bc würfe: so wäre, da der Stift selbst senkrecht auf der Horizontal-Ebene steht, abc immer ein rechter Winkel, nach der Definition der auf Ebenen senkrechten Linien. Wenn man daher a mit c verbindet: so hat man ein rechtwinkliges Dreieck abc, und wenn die Höhe der Sonne gegeben ist: so hat man auch den Winkel acb. Und nach dem ersten Satze der ebenen Dreiecke ist das Verhältniss des Gnomonen ab zu seinem Schatten bc und somit bc selbst der Länge nach gegeben. Und umgekehrt, wenn ab und bc gegeben sind: so ergiebt sich nach dem dritten Satze der ebenen Dreiecke auch der Winkel acb und die Höhe der Sonne, welche zu dieser Zeit jenen Schatten wirft. Auf diese Weise notirten die Alten bei der Beschreibung jener Abschnitte der Erdkugel, für jeden von ihnen die Längen der mittägigen Schatten, sowohl für die Aequinoctien, als auch für beide Sonnenwenden.
Capitel 7.
Wie der längste Tag, die Breite des Aufganges, und die Schiefe der Kugel von einander abgeleitet werden, und über die übrigen Verschiedenheiten der Tage.
Ebenso wollen wir auch zu jeder beliebigen Schiefe der Kugel oder Neigung des Horizonts den längsten und kürzesten Tag, nebst der Breite des Aufganges, und die übrige Verschiedenheit der Tage zugleich ableiten. Die Breite des Aufganges ist nämlich der Bogen des Horizonts, welcher zwischen dem Aufgange am längsten Tage und demjenigen am kürzesten Tage liegt, oder ihr beiderseitiger Abstand von dem Aufgange zur Zeit der Nachtgleichen.
Es sei also abcd der Meridian, und in der östlichen Halbkugel der Halbkreis des Horizontes bed, der des Aequators aec, dessen nördlicher Pol f. Wenn nun der Aufgang der Sonne bei der Sommersonnenwende im Punkte g angenommen wird: so beschreibe man den Bogen fgh eines grössten Kreises. Weil nun die Bewegung der Erdkugel um den Pol f des Aequators vor sich geht: so müssen nothwendig die Punkte g und h in dem Meridiane abcd zugleich ankommen, da ihre Parallelkreise um dieselben Pole beschrieben sind, und alle durch diese Pole gelegten grössten Kreise ähnliche Bogen auf jenen abschneiden. Deshalb misst dieselbe [71] Zeit, welche vom Aufgange des Punktes g bis zu seiner Culmination verstreicht, auch den Bogen aeh und den noch übrigen Theil ch des unter dem Horizonte gelegenen Halbkreises, von Mitternacht bis zum Aufgange. Aber aec ist ein Halbkreis und ae und ec sind Kreisquadranten, weil sie durch den Pol des Kreises abcd gehen; folglich ist eh die halbe Differenz des grössten und des nachtgleichen Tages, und eg ist die Breite zwischen dem Aufgangspunkte zur Zeit der Nachtgleichen und demjenigen zur Zeit des Solstitiums. Da nun im Dreiecke ehg der Winkel geh der Schiefe der Kugel in Folge des Bogens ab, ghe als rechter, und die Seite hg als Abstand des Sommer-Wendekreises vom Aequator bekannt ist: so ergeben sich auch die übrigen Seiten nach dem vierten Satze der sphärischen Dreiecke, nämlich eh als die halbe Differenz des nachtgleichen und des längsten Tages, und ge als die Breite des Aufgangspunktes. Wenn also mit der Seite gh auch die Seite eh, als die Differenz des längsten und des nachtgleichen Tages, oder eg gegeben ist: so ergiebt sich auch der Winkel der Schiefe der Kugel bei e; und daraus die Höhe fd des Pols über dem Horizonte. Wenn aber auch nicht der Solstitialpunkt, sondern irgend ein anderer Punkt g in der Ekliptik genommen würde: so ergiebt sich nichtsdestoweniger jeder von den beiden Bogen eg und eh, weil aus dem obigen Verzeichnisse der Declinationen der Bogen der Declination gh bekannt ist, welcher eben diesem Theile der Ekliptik entspricht; und auf dieselbe Art der Entwickelung werden auch die übrigen Stücke bekannt. Woraus denn auch folgt, dass Theile der Ekliptik, welche gleich weit vom Solstitialpunkte abstehen, dieselben Bogen des Horizonts vom Aequinoctial-Aufgangspunkte an bis zu eben diesen Theilen begrenzen, und einander gleiche Längen von Tagen und Nächten verursachen, weil derselbe Parallelkreis beide Theile der Ekliptik enthält, indem die Declination derselben gleich ist und nach derselben Seite hin liegt. Nimmt man aber auf jeder Seite vom Aequatorial-Schnitte gleiche Bogen: so werden wieder die Breiten des Aufganges gleich, aber nach verschiedenen Seiten, und die Längen wechselweise bei dem einen der Tage bei dem andern der Nächte gleich, weil die Punkte auf jeder von beiden Seiten gleiche Parallelkreisbogen beschreiben, insofern sie vom Aequatorial-Schnitte gleich weit abstehen und daher gleiche Declinationen vom Aequator haben.
Beschreibt man nämlich in derselben Figur die Parallelkreisbogen gm und kn, welche den Horizont bed in den Punkten g und k schneiden, und construirt vom Südpole l den Quadranten eines grössten Kreises lko: so sind, weil die Declination hg gleich ist der Declination ok, in den beiden Dreiecken dfg und blk zwei Seiten des einen zweien Seiten des andern gleich, nämlich fg = lk und die Polhöhe fd = lb, und die Winkel bei b und d sind Rechte. Folglich ist die dritte Seite dg gleich der dritten bk, und deren Complemente ge [72] gleich ek, als gleiche Breiten der Aufgänge. Deshalb, da hier die beiden Seiten eg und gh den beiden ek und ok und die Scheitelwinkel bei e einander gleich sind, so sind auch die dritten Seiten eh gleich eo, und wegen dieser Gleichheit der Seiten, zu denen Gleiches hinzugefügt wird, ist der ganze Bogen oec gleich dem ganzen aeh. Da aber die durch die Pole gehenden grössten Kreise von Parallelkreisen ähnliche Bogen abschneiden: so sind die Bogen gm und kn einander ähnlich und gleich. Was zu beweisen war. Aber Alles dieses kann auch auf eine andere Weise bewiesen werden.
Beschreibt man wieder den Meridian abcd: so sei dessen Mittelpunkt e, der Durchmesser des Aequators und der gemeinschaftliche Schnitt beider Kreise aec, der Durchmesser des Horizontes und die Mittagslinie bed, die Axe der Kugel lem, der sichtbare Pol l, der unsichtbare m. Der angenommene Abstand der Sommer-Sonnenwende, oder irgend eine andere Declination sei af, zu welcher der Durchmesser fg des Parallelkreises in dem gemeinschaftlichen Schnitte mit dem Meridiane gezogen werde; dieser schneide die Axe in k und die Mittagslinie in n. Weil nun Parallelen, nach der Definition des Posidonius, solche Linien sind, welche sich weder einander nähern noch von einander entfernen, sondern auf senkrechten Linien zwischen sich überall gleiche Stücke abschneiden: so ist die grade Linie ke gleich der halben Sehne des doppelten Bogens af. Ebenso ist kn gleich der Hälfte der Sehne des Bogens desjenigen Parallelkreises, dessen Radius fk ist, und um welchen Bogen sich der nachtgleiche Tag von dem andern unterscheidet. Und zwar dies deswegen, weil alle Halbkreise, zu denen jene gemeinschaftlichen Schnitte gehören, d. h. deren Durchmesser sie sind, wie bed vom schiefen Horizonte, lem vom graden Horizonte, aec vom Aequator und fkg vom Parallelkreise, senkrecht gegen die Ebene des Kreises abcd stehen. Und die Schnitte, welche sie unter sich machen, sind nach der 19ten Proposition des elften Buches von Euklids Elementen auf derselben Ebene in den Punkten e, k und n senkrecht und nach der sechsten desselben Buches parallel, und k ist der Mittelpunkt des Parallelkreises, e der Mittelpunkt der Kugel. Deshalb ist auch en die Hälfte der Sehne des doppelten Bogens des Horizontes, um welchen der Aufgang des Parallelkreises sich von dem Aufgange des Aequators unterscheidet. Wenn daher die Declination af mit dem Complemente fl des Quadranten gegeben ist: so ergeben sich die Hälften der Sehnen des doppelten af, nämlich ke, und des doppelten fl, nämlich fk, in Theilen, von denen ae 100000 enthält. In dem rechtwinkligen Dreiecke ekn aber ergiebt sich der Winkel ken aus der Polhöhe dl, und das Complement kne ist gleich aeb, weil bei der schiefen Kugel die Parallelkreise gegen den Horizont gleiche Neigung haben, deshalb ergeben sich auch die Seiten ek und en in denselben Theilen, von denen der Radius der Kugel 100000 enthält, kn in solchen, wovon der
[73] Radius fk des Parallelkreises 100000 enthält. Auch ergiebt sich kn als Hälfte der Sehne der ganzen Differenz des nachtgleichen Tages und des Parallels in Theilen, von denen der Parallelkreis 360 enthält. Hieraus ist klar, dass das Verhältniss fk zu kn aus zweien Verhältnissen bestehe, nämlich aus demjenigen der Sehne des doppelten fl zu der Sehne des doppelten af, d. h. fk zu ke, und aus demjenigen der Sehne des doppelten ab zur Sehne des doppelten dl, d. h. ek zu kn; zwischen fk und kn ist also ek die mittlere Proportionale. Ebenso setzen auch das Verhältniss von be zu en die Verhältnisse be zu ek und ke zu en zusammen. So glaube ich, dass nicht blos die Ungleichheit der Tage und Nächte, sondern auch des Mondes und der Sterne, deren Declination gegeben ist, und die Abschnitte der von ihnen vermöge der täglichen Bewegung beschriebenen Parallelkreise, welche über dem Horizonte liegen, von denen unterschieden werden, welche unter demselben sich befinden, woraus der Aufgang und Untergang derselben leicht erkannt werden kann.
[74]
|
Verzeichniss des Unterschiedes der Ascensionen bei der schiefen Kugel.
|
| Declination |
31 |
32 |
33 |
34 |
35 |
36 |
Polhöhe |
| Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
|
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
|
0
1
1
2
3
3
4
4
5
6
6
7
7
8
9
9
10
11
11
12
13
14
14
15
16
17
17
18
19
20
21
22
22
23
24
25
|
36
12
48
24
1
37
14
51
28
5
42
20
58
37
16
55
35
16
56
38
20
3
47
31
16
2
50
38
27
18
10
3
57
55
53
53
|
0
1
1
2
3
3
4
5
5
6
6
7
8
8
9
10
11
11
12
13
13
14
15
16
16
17
18
19
20
21
22
22
23
24
25
27
|
37
15
53
30
8
46
24
2
41
20
59
38
18
58
38
19
1
43
25
9
53
37
23
9
56
45
34
24
16
9
3
59
54
56
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0
|
0
1
1
2
3
3
4
5
5
6
7
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8
9
10
10
11
12
12
13
14
15
16
16
17
18
19
20
21
22
22
23
24
25
27
28
|
39
18
57
36
15
55
34
14
54
35
15
56
37
19
1
44
27
11
55
40
26
13
0
48
38
28
19
12
6
1
58
56
19
59
3
9
|
0
1
2
2
3
4
4
5
6
6
7
8
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9
10
11
11
12
13
14
15
15
16
17
18
19
20
21
21
22
23
24
25
27
28
29
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40
21
2
42
23
4
45
26
8
50
32
15
58
41
25
9
54
40
26
13
0
49
38
29
20
12
6
1
57
55
55
56
59
4
10
21
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0
1
2
2
3
4
4
5
6
7
7
8
9
10
10
11
12
13
13
14
15
16
17
18
19
19
20
21
22
23
24
25
27
28
29
30
|
42
24
6
48
31
13
56
39
22
6
49
34
18
3
49
25
22
9
57
46
36
27
17
10
3
58
54
51
50
51
53
57
3
10
21
35
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0
1
2
2
3
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5
5
6
7
8
8
9
10
11
12
12
13
14
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16
17
17
18
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20
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22
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28
29
30
31
|
44
27
11
55
39
23
7
52
36
22
7
53
39
26
14
2
50
39
29
20
12
5
58
52
48
45
44
43
45
48
53
0
9
21
35
52
|
[75]
|
Verzeichniss des Unterschiedes der Ascensionen bei der schiefen Kugel.
|
| Declination |
37 |
38 |
39 |
40 |
41 |
42 |
Polhöhe |
| Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
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[76]
|
Verzeichniss des Unterschiedes der Ascensionen bei der schiefen Kugel.
|
| Declination |
43 |
44 |
45 |
46 |
47 |
48 |
Polhöhe |
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3
47
|
[77]
|
Verzeichniss des Unterschiedes der Ascensionen bei der schiefen Kugel.
|
| Declination |
49 |
50 |
51 |
52 |
53 |
54 |
Polhöhe |
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11
32
0
|
[78]
|
Verzeichniss des Unterschiedes der Ascensionen bei der schiefen Kugel.
|
| Declination |
55 |
56 |
57 |
58 |
59 |
60 |
Polhöhe |
| Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
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36
38
40
43
45
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51
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|
32
5
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7
45
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6
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35
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12
5
1
1
5
14
28
49
17
54
41
41
58
36
45
42
12
0
|
1
3
4
6
8
9
11
13
14
16
18
19
21
23
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27
29
31
33
35
37
40
42
45
48
51
54
58
62
67
74
90
|
36
12
49
25
3
41
20
0
41
23
8
53
41
31
23
19
18
20
26
37
54
17
47
26
16
19
38
19
31
31
4
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|
1
3
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11
13
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17
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40
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0
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22
4
47
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17
4
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43
36
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29
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0
|
1
3
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12
14
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17
19
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34
36
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41
44
47
50
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57
61
67
73
90
|
44
28
12
57
43
29
17
5
55
47
41
36
34
35
39
47
59
19
37
5
40
25
20
27
52
39
57
4
46
0
|
|
Was hier leer gelassen ist, bezieht sich auf
Dasjenige, was weder auf- noch untergeht.
|
[79]
Capitel 8.
Ueber die Stunden und Theile des Tages und der Nacht.
Hieraus ist also klar, dass, wenn man die für die Declination der Sonne im Verzeichnisse unter der überschriebenen Polhöhe abgelesene Differenz, bei nördlicher Declination zum Kreisquadranten addirt, bei südlicher davon abzieht, und das Resultat mit zwei multiplicirt: man die Länge des fraglichen Tages erhält; und der Rest die Grösse des nächtlichen Bogens ist. Jede dieser beiden Angaben, durch 15 dividirt, ergiebt: wie viel gleiche Stunden eine jede von Beiden beträgt. Nimmt man aber den zwölften Theil: so erhält man den Zeitraum einer Zeitstunde, welche Stunden aber immer die Benennung ihres Tages erhalten, von welchem sie die zwölften Theile sind. Deshalb findet man Solstitial-, Aequinoctial- und Brumal-Stunden von den Alten angegeben. Ursprünglich waren keine anderen im Gebrauch, als die Zwölf zwischen Aufgang und Untergang, die Nacht aber theilte man in vier Vigilien oder Wachen; und der Gebrauch solcher Stunden erhielt sich durch die stillschweigende Uebereinkunft aller Völker lange Zeit: deshalb sind die Wasseruhren erfunden, bei welchen man mittelst Subtraction und Addition aus der Verschiedenheit des herabtröpfelnden Wassers die Tagesstunden bestimmte, damit auch bei Nebel die Zeittheilung wahrnehmbar bliebe. Später sind sowohl für die Tages- als auch Nacht-Zeit gemeinschaftliche und gleiche Stunden allgemein angenommen; und weil diese leichter zu beobachten sind, kamen jene Zeitstunden so sehr in Vergessenheit, dass, wenn man jetzt Jemanden aus dem Volke fragte, welche die erste, dritte, sechste, neunte, elfte Tagesstunde sei, er entweder nicht antworten könnte, oder wenigstens etwas sagen würde, was zur Sache gar nicht gehörte. Die Zahl dieser gleichen Stunden rechnen Einige von Mittag, Andere von Abend, Andere von Mitternacht, und Einige vom Aufgange der Sonne, je nachdem es in jedem Staate vorgeschrieben ist.
Capitel 9.
Ueber die schräge Aufsteigung der Grade der Ekliptik, wie sie sich für jeden beliebigen aufgehenden, oder den Meridian passirenden Grad ergiebt.
Nachdem so die Länge der Tage und Nächte, und ihre Unterschiede entwickelt sind, folgt in passlicher Ordnung, die Entwickelung der schrägen Aufsteigungen. Während jener Zeiten nämlich erheben sich die Dodecatemorien, d. h. die zwölf Theile der Ekliptik, oder irgend welche andere Bogen derselben; indem es keinen andern Unterschied der graden und schrägen Aufsteigung giebt, als denjenigen zwischen dem nachtgleichen und dem verschiedenen Tage, wie wir das gezeigt haben. Man hat nun die Dodecatemorien mit den erborgten Thiernamen, welche den Fixsternen angehören,
[80] benannt, und zwar vom Frühlingsnacht-Gleichenpunkte anfangend: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs u. s. w. wie sie in der Reihe folgen.
Nehmen wir wieder der grösseren Deutlichkeit wegen den Meridian abcd, mit dem halben Aequator aec, und dem Horizonte bed, welche sich im Punkte e schneiden; setzen aber in h den Nachtgleichenpunkt und legen durch denselben die Ekliptik fhi, welche den Horizont in l schneidet. Durch diesen Schnitt gehe vom Pole k des Aequators der Quadrant klm eines grössten Kreises. Nun ist offenbar, dass mit dem Bogen hl der Ekliptik, der Aequator um he aufsteigt; aber bei der graden Kugel stiege derselbe um hem auf; die Differenz hiervon ist em, von welcher wir vorhin bewiesen haben, dass sie die halbe Differenz zwischen dem nachtgleichen und dem verschiedenen Tage sei. Aber was dort bei der nördlichen Declination addirt wurde, wird hier abgezogen, und dagegen bei der südlichen zur Rectascension addirt, um die schräge Aufsteigung zu erhalten; und wie lange ein ganzes Zeichen oder ein anderer Bogen der Ekliptik aufsteige, wird aus den vom Anfange bis zum Ende gezählten Aufsteigungen offenbar. Hieraus folgt, dass, wenn irgend ein Grad der Ekliptik, welcher aufgeht, vom Nachtgleichenpunkte an gerechnet, gegeben ist, sich auch derjenige ergiebt, welcher durch den Meridian geht. Denn wenn der aufgehende Punkt l der Ekliptik gegeben ist, so ergiebt sich auch seine Declination mittelst hl, seines Abstandes vom Nachtgleichenpunkte, und die Rectascension hem, und folglich, da ahem der ganze halbe Tagesbogen ist, auch der Rest ah, welcher die Rectascension von fh ist, und welche sich ebenfalls aus der Tabelle ergiebt; oder es ergiebt sich der Neigungswinkel ahf nebst der Seite ah, und der Winkel fah ist ein Rechter. Folglich ist der ganze Bogen fhl der Ekliptik, welcher zwischen dem aufgehenden und dem durch den Meridian gehenden Punkte liegt, gegeben. Umgekehrt, wenn der den Meridian passirende Grad, also der Bogen fh gegeben wäre, so würden wir auch den aufgehenden Grad kennen; denn es wäre die Declination af und wegen des Neigungswinkels der Kugel afb, auch der Rest fb bekannt. In dem Dreiecke bfl aber ist nach dem Obigen der Winkel bfl gegeben, fbl ein Rechter und die Seite fb ist bekannt; es ergiebt sich also die gesuchte Seite fhl. Ein anderer Weg soll weiter unten angegeben werden.
Capitel 10.
Ueber den Neigungswinkel der Ekliptik gegen den Horizont.
Da die Ekliptik ausserdem ein gegen die Axe der Kugel schräg gerichteter Kreis ist: so bildet sie verschiedene Winkel mit dem Horizonte. Dass nie für Diejenigen, welche zwischen den Wendekreisen wohnen, zweimal senkrecht gegen Letzteren stehe, haben wir schon bei Gelegenheit der
[81] Verschiedenheit der Schatten gesagt. Es scheint mir aber für uns hinzureichen, wenn nur diejenigen Winkel nachgewiesen werden, welche den einseitig-schattenden Bewohnern, d. h. uns, dazu dienen, um aus denselben ihr Gesammtverhältniss leicht einzusehen. Dass nun bei der schiefen Kugel, wenn das Aequinoctium oder der Anfang des Widders aufgeht, die Ekliptik desto geneigter ist und sich dem Horizonte desto mehr nähert, je mehr ihre grösste südliche Declination, welche dem dann grade durch den Meridian gehenden Anfange des Steinbocks zukommt, beträgt; und umgekehrt, dass sie höher ist und einen grösseren Winkel im Osten bildet, wenn der Anfang der Waage aufgeht, und der Anfang des Krebses durch den Meridian geht; — das halte ich für hinreichend einleuchtend. Weil nun die drei Kreise: Aequator, Ekliptik und Horizont, in den Polen des Meridians sich gemeinschaftlich schneiden, so bestimmen dessen von jenen begrenzte Bogen: wie gross jener östliche Winkel gerechnet werden muss.
Damit aber auch der Weg, die übrigen Theile der Ekliptik zu messen klar werde: sei abcd wieder der Meridian, die Hälfte des Horizontes bed, die Hälfte der Ekliptik aec, von welcher irgend ein Grad in e aufgeht; wir sollen finden, wie gross der Winkel aeb sei, wenn vier Rechte 360 Grad betragen. Da nun der aufgehende Punkt e gegeben ist: so ergiebt sich auch aus dem Vorhergehenden der Punkt, welcher durch den Meridian geht, und der Bogen ae mit der Höhe ab im Meridian. Und da der Winkel abe ein rechter ist: so ergiebt sich das Verhältniss der Sehne des doppelten ae zur Sehne des doppelten ab, gleich dem des Durchmessers der Kugel zur Sehne des doppelten Bogens, welcher den Winkel aeb misst; also ergiebt sich auch der Winkel aeb selbst. Wenn aber nicht der Grad des aufgehenden, sondern derjenige des durch den Meridian gellenden Punktes gegeben wäre, welcher a sein mag: so wird nichts destoweniger jener Winkel im Osten gemessen sein. Denn nehmen wir e als Pol, beschreiben den Quadranten fgh eines grössten Kreises und vollenden die Quadranten eag und ebh: so ergiebt sich, — weil die Höhe ab im Meridiane gegeben, af das Complement des Quadranten ist, der Winkel fag aus dem Früheren folgt und Winkel fga ein rechter ist: — der Bogen fg und dessen Complement gh, welches Letztere den gesuchten Winkel im Osten misst. Es wird hieraus auch klar, wie zugleich mit dem Grade, der den Meridian passirt, auch derjenige sich ergiebt, welcher aufgeht; denn es verhält sich die Sehne des doppelten gh zur Sehne des doppelten ab, wie der Durchmesser zur Sehne des doppelten ae, wie bei den sphärischen Dreiecken bewiesen ist. Wir haben über diese Beziehungen drei Tafeln ausgearbeitet. Die erste enthält die Aufsteigungen in der graden Kugel vom Widder anfangend und von 6 zu 6 Graden der Ekliptik fortschreitend. Die zweite enthält die Aufsteigungen bei der schiefen Kugel, ebenfalls von 6
[82] zu 6 Graden fortschreitend, von demjenigen Parallelkreise an, dessen Polhöhe 39 Grad beträgt, von 3 zu 3 Graden fortschreitend, bis zu demjenigen, der 57 Grad Polhöhe hat. Die dritte enthält die mit dem Horizonte gebildeten Winkel, auch von 6 zu 6 Graden und unter denselben 7 Rubriken. Und alles dies nach der kleinsten Schiefe der Ekliptik von 23 Grad 28 Minuten, welche in unserm Jahrhundert ungefähr zutrifft.
[83]
|
Verzeichniss der Aufsteigungen der Zeichen bei der Umdrehung der graden Kugel.
|
| Ekliptik |
Aufsteigung |
Für den einzelnen Grad |
|
Ekliptik |
Aufsteigung |
Für den einzelnen Grad |
| Zeichen |
Grad |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Zeichen |
Grad |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
|
|
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
|
5
11
16
22
27
33
39
45
51
57
64
70
76
83
90
96
103
109
115
122
128
134
140
146
152
157
163
169
174
180
|
30
0
34
10
54
43
35
32
37
48
6
29
57
27
0
33
3
31
54
12
23
28
25
17
6
50
26
0
30
0
|
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
|
55
55
56
56
57
58
59
0
1
2
3
4
5
5
5
5
5
5
4
3
2
1
0
59
58
57
56
56
55
55
|
|
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
|
185
191
196
202
207
213
219
225
231
237
244
250
256
263
270
276
283
289
295
302
308
314
320
326
332
337
343
349
354
360
|
30
0
34
10
54
43
35
32
37
48
6
29
57
27
0
33
3
31
54
12
23
28
25
17
6
50
26
0
30
0
|
0
0
0
0
0
0
0
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
0
0
0
0
0
0
0
|
55
55
56
56
57
58
59
0
1
2
3
4
5
5
5
5
5
5
4
3
2
1
0
59
58
57
56
56
55
55
|
[84]
|
Tafel der Aufsteigungen an der schiefen Kugel.
|
| Polhöhe |
39 |
42
|
45 |
48 |
51 |
54 |
57 |
| Ekliptik |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
| Zeichen |
Grad |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
|
|
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
|
3
7
10
14
18
22
26
31
35
40
45
51
56
63
69
76
83
90
97
104
112
119
127
135
142
150
157
165
172
180
|
34
10
50
32
26
30
39
0
38
30
39
8
56
0
25
6
2
10
27
54
24
56
29
4
38
11
41
7
34
0
|
3
6
10
13
17
21
25
29
33
38
43
48
54
60
66
73
80
87
95
102
110
118
126
133
141
149
157
164
172
180
|
20
44
10
39
21
12
10
20
47
30
31
52
35
36
59
42
41
54
19
54
33
16
0
46
33
19
1
40
21
0
|
3
6
9
12
16
19
23
27
31
36
41
46
51
57
64
71
78
85
92
100
108
116
124
132
140
148
156
164
172
180
|
6
15
27
43
11
46
32
29
43
15
7
20
56
54
16
0
2
22
55
39
30
25
23
21
23
23
19
12
6
0
|
2
5
8
11
14
18
21
25
29
33
38
43
48
54
61
67
75
82
90
98
106
144
122
130
139
147
155
163
171
180
|
50
44
39
40
51
14
42
24
25
41
23
27
56
49
10
55
2
29
11
5
11
20
32
48
3
20
29
41
51
0
|
2
5
7
10
13
16
19
23
26
30
35
40
45
51
57
64
71
79
87
95
103
111
120
128
137
146
154
163
171
180
|
32
8
47
28
26
25
38
2
47
49
15
8
28
15
34
21
34
10
3
13
33
58
28
59
38
8
38
5
33
0
|
2
4
6
9
11
14
17
20
23
27
31
36
41
47
53
60
67
75
83
91
100
109
118
126
135
144
153
162
171
180
|
12
27
44
7
40
22
13
17
42
26
34
13
22
1
28
7
28
15
22
50
28
13
3
56
52
47
36
24
12
0
|
1
3
5
7
9
11
14
17
20
23
17
31
36
41
48
54
62
70
78
87
96
105
115
124
133
143
153
162
170
180
|
49
40
34
32
40
57
23
2
2
22
7
26
20
49
2
55
26
28
55
46
48
58
13
31
52
12
24
47
49
0
|
[85]
|
Tafel der Aufsteigungen an der schiefen Kugel.
|
| Polhöhe |
39 |
42
|
45 |
48 |
51 |
54 |
57 |
| Ekliptik |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
Aufsteigung |
| Zeichen |
Grad |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
|
|
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
|
187
194
202
209
217
224
232
240
247
255
262
269
276
283
290
297
303
308
314
319
324
330
333
337
341
345
349
352
356
360
|
26
53
21
49
22
56
56
31
36
36
8
50
58
54
35
0
4
52
21
30
21
0
21
30
34
29
11
50
26
0
|
187
195
203
210
218
226
234
241
249
257
264
272
279
286
293
299
305
311
316
321
326
330
334
338
342
346
349
353
356
360
|
39
19
0
41
27
14
0
44
27
6
41
6
19
18
1
24
25
8
29
30
13
40
50
48
39
21
51
16
40
0
|
187
195
203
211
219
227
235
243
251
259
267
274
281
289
295
302
308
313
318
323
328
332
336
340
343
347
350
353
356
360
|
54
48
41
37
37
38
37
35
30
21
5
38
58
0
45
6
4
40
53
45
16
31
27
3
49
17
33
45
23
0
|
188
196
204
212
220
229
237
245
253
261
269
277
248
292
298
305
311
316
321
326
330
334
338
341
345
348
351
354
357
360
|
9
19
30
40
57
12
28
40
49
52
49
31
58
5
50
11
4
33
37
19
35
36
18
46
9
20
21
16
10
0
|
188
196
205
213
222
231
239
248
256
264
272
280
288
295
302
308
314
319
324
329
333
336
340
343
346
349
352
354
357
360
|
27
55
24
52
22
1
32
2
27
47
57
50
26
39
26
45
32
52
45
11
13
58
22
35
34
32
14
52
53
0
|
188
197
206
215
224
233
241
250
259
268
276
284
292
299
306
312
318
323
328
332
336
339
342
345
348
350
353
355
357
360
|
48
36
25
13
8
4
57
47
32
10
38
45
32
53
42
59
38
47
26
34
18
43
47
38
20
53
16
33
48
0
|
189
198
207
216
226
235
244
254
263
272
281
289
297
305
311
318
323
328
332
336
339
342
345
348
350
352
354
356
358
360
|
11
23
36
48
8
29
47
2
12
14
5
32
34
5
58
11
40
34
53
38
58
58
37
3
20
28
26
20
11
0
|
[86]
|
Tafel der Winkel, welche die Ekliptik mit dem Horizonte bildet.
|
| Polhöhe |
39 |
42
|
45 |
48 |
51 |
54 |
57 |
Polhöhe |
| Ekliptik |
Winkel |
Winkel |
Winkel |
Winkel |
Winkel |
Winkel |
Winkel |
Ekliptik |
| Zeichen |
Grad |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Min. |
Grad |
Zeichen |
|
|
0
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
6
12
18
24
30
|
27
27
27
28
28
29
30
31
32
34
35
37
39
41
44
45
49
52
54
57
60
62
64
67
68
70
72
73
73
74
74
|
32
37
49
13
45
27
19
21
35
5
40
29
32
44
8
41
18
3
44
30
4
40
59
7
59
38
0
4
51
19
28
|
24
24
24
25
25
26
27
28
29
30
32
34
36
38
40
43
45
48
51
54
56
59
61
63
65
67
68
70
70
71
71
|
32
36
49
9
40
15
9
9
20
43
17
1
4
14
32
11
51
34
20
5
42
27
44
56
52
27
53
2
50
20
28
|
21
21
21
22
22
23
23
24
26
27
28
30
32
34
37
39
42
45
47
50
53
56
58
60
62
64
65
66
67
68
68
|
32
36
48
6
34
11
59
56
3
23
52
37
32
41
2
33
15
0
48
38
22
0
26
20
42
18
51
59
49
20
28
|
18
18
18
19
19
20
20
21
22
24
25
27
28
31
33
35
38
41
44
47
49
52
55
57
59
61
62
63
64
65
65
|
32
36
47
3
29
5
48
41
43
2
26
5
56
3
22
53
35
8
13
6
54
34
7
26
30
17
46
56
48
19
28
|
15
15
15
15
16
16
17
18
19
20
21
23
25
27
29
32
34
37
40
43
46
49
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54
56
58
59
60
61
62
62
|
32
35
45
59
23
56
34
23
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41
52
11
15
18
35
5
44
55
31
33
21
9
46
6
17
9
37
53
46
18
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12
12
12
12
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36
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59
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32
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30
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24
18
12
6
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24
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12
6
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18
12
6
30
24
18
12
6
0
|
|
[87]
Capitel 11.
Ueber den Gebrauch dieser Tafeln.
Der Gebrauch dieser Tafeln ergiebt sich schon aus ihrer Entwicklung. Wenn man nämlich die Rectascension für einen bekannten Grad der Sonne nimmt, zu derselben für jede gleiche Stunde 15 Grad addirt, und jede 360 Grade eines vollen Kreises, — falls die Summe grösser geworden ist, — davon abzieht; so ergiebt der Rest der Rectascension den Grad der Ekliptik, welcher zu der gegebenen Zeit, vom Mittag an gerechnet, culminirt. Ebenso, wenn man für die schiefe Aufsteigung seiner Gegend dasselbe thut: so hat man den, zu der vom Aufgange der Sonne an zurückgerechneten Zeit aufgehenden Punkt der Ekliptik. Auch für beliebige ausserhalb der Ekliptik befindliche Sterne, deren Rectascensionen bekannt sind, ergiebt sich, wie oben gezeigt ist, aus dem Verzeichnisse derjenige Punkt der Ekliptik, welcher bei gleicher Rectascension vom Anfang des Widders gerechnet, mit denselben zugleich den Meridian passirt; und aus ihrer schiefen Aufsteigung ergiebt sich, welcher Punkt der Ekliptik mit ihnen zugleich aufgeht, je nachdem sich die Aufsteigungen und Grade der Ekliptik an den betreffenden Stellen der Tafeln finden. Auf gleiche Weise, aber an immer entgegengesetzten Stellen, wird man beim Untergange verfahren. Wenn ferner zu derjenigen Rectascension, welche culminirt, ein Viertelkreis addirt wird: so erhält man die schiefe Aufsteigung des aufgehenden Sternes. Es ergiebt sich also aus dem culminirenden Grade auch der aufgehende und umgekehrt. Es folgt die Tafel der Winkel, welche die Ekliptik mit dem Horizonte bildet, und welche nach dem aufgehenden Grade der Ekliptik abgelesen werden. Hieraus wird auch ersehen, um wie viel sich der 90ste Grad der Ekliptik über dem Horizonte erhebt, was bei Sonnenfinsternissen sehr nothwendig zu wissen ist.
Capitel 12.
Ueber die Winkel und Bogen derjenigen Kreise, welche durch die Pole des Horizonts nach der Ekliptik gezogen sind.
Wir gehen dazu über, das Verhältniss der Winkel und Bogen, welche an den Schnittpunkten der Ekliptik und der Kreise entstehen, welche durch den Pol des Horizontes gehen und auf denen auch die Höhe über dem Horizonte gemessen wird, auseinander zu setzen. Nun ist aber über die Höhe der Sonne im Meridian, oder irgend eines beliebigen culminirenden Grades der Ekliptik und über den Winkel, unter welchem letztere den Meridian schneidet, bereits oben gehandelt; da ja der Meridian selbst einer jener Kreise ist, welche durch den Scheitel des Horizonts gezogen sind. Auch von dem Winkel am Aufgangspunkte ist schon vorhin die Rede gewesen, indem sein Complement der Winkel ist, welchen der Quadrant des Viertelkreises mit der aufgehenden Ekliptik einschliesst. Es bleibt also noch übrig, unter Beibehaltung [88] der früheren Figur, über die zwischenliegenden Schnittpunkte des Meridians und der Halbkreise der Ekliptik und des Horizontes, die Untersuchung zu führen.
Man nehme irgend ein beliebiges Zeichen der Ekliptik zwischen der Mittagslinie und dem Aufgangs- oder Untergangspunkte, dies sei g. Durch dasselbe ziehen wir vom Pole des Horizontes f den Kreisquadranten fgh. Da durch die Zeit der ganze zwischen dem Meridiane und dem Horizonte liegende Bogen age, und nach der Voraussetzung ag gegeben ist, ebenso af wegen der gegebenen Meridianshöhe ab: so ergiebt sich zugleich mit dem Meridianswinkel fag auch fg nach den Sätzen der sphärischen Dreiecke, und somit auch der Rest gh, als die Höhe des Punktes g, sowie der Winkel fga, was wir suchten. Diese Ableitung der Winkel und der Bogen der Ekliptik haben wir in der Kürze von Ptolemäus entlehnt, indem wir uns auf die allgemeine Abhandlung über die sphärischen Dreiecke bezogen. Wenn sich Jemand hierin üben will: so kann er selbst mehr Anwendungen erfinden, als was wir soeben beispielsweise behandelt haben.
Capitel 13.
Ueber den Auf- und Untergang der Gestirne.
Zu der täglichen Umdrehung scheinen auch die Auf- und Untergänge der Gestirne zu gehören; nicht nur jene einfachen, über welche wir eben erst gesprochen haben, sondern auch diejenige Art, durch welche die Gestirne Morgen- und Abendsterne werden. Obgleich dies Letztere mit der jährlichen Revolution zusammenhängt: so scheint es doch am passendsten hier besprochen zu werden. Die alten Mathematiker unterscheiden wahre von scheinbaren Morgen- und Abendsternen. Bei den wahren findet der Morgen-Aufgang eines Gestirns dann statt, wenn dasselbe mit der Sonne zugleich aufgeht; der Morgen-Untergang aber dann, wenn das Gestirn bei aufgehender Sonne untergeht; und in dieser ganzen Zwischenzeit heisst es Morgen-Gestirn. Ein Abendaufgang findet aber statt, wenn das Gestirn bei untergehender Sonne aufgeht; ein Abenduntergang dagegen, wenn das Gestirn bei untergehender Sonne auch untergeht: und in dieser ganzen Zwischenzeit heisst es Abendgestirn, indem es bei Tage unsichtbar ist, und bei Nacht erscheint. Bei den scheinbaren Morgen- und Abendsternen aber findet der Morgen-Aufgang des Gestirns dann statt, wenn dasselbe mit der Morgendämmerung und vor Sonnenaufgang sich anschickt, aufzugehen und zu erscheinen beginnt; der Morgenuntergang aber dann, wenn das Gestirn bei aufgehenwollender Sonne eben unterzugehen scheint; der Abend-Aufgang dann, wenn bei der Abenddämmerung das Gestirn eben aufgeht; der Abend-Untergang aber dann, wenn das Gestirn nach Sonnenuntergang erst aufhört ferner sichtbar zu sein, und im Uebrigen von der Sonne beim Aufgehen verdeckt [89] deckt wird, bis es bei dem Morgen-Aufgange in der Reihenfolge früher erscheint. Dies verhält sich bei den Fixsternen, und auch bei den Planeten Saturn, Jupiter und Mars auf gleiche Weise. Aber Venus und Merkur gestalten ihren Auf- und Untergang anders: denn sie werden nicht, wie jene, durch die Ankunft der Sonne verdeckt, noch durch ihren Weggang aufgedeckt, sondern indem sie vorwärts schreiten, tauchen sie sich in den Glanz der Sonne und entziehen sich demselben. Jene werden beim Abend-Aufgange und beim Morgen-Untergange gar nicht unsichtbar, so dass sie mit ihrem Lichte fast die ganze Nacht hindurch leuchten. Diese aber verschwinden ohne Unterschied vom Untergänge zum Aufgange, und können nicht gesehen werden. Es giebt auch noch einen andern Unterschied, dass nämlich bei jenen die wahren Morgen-Auf- und Untergänge früher eintreten, als die scheinbaren, die Abend-Auf- und Untergänge aber später, indem sie dort vor dem Aufgange der Sonne vorausgehen, hier ihrem Untergange folgen. Bei den untern Planeten aber sind die scheinbaren Morgen- und Abend-Aufgänge später als die wahren, die Untergänge dagegen früher. Die Methode aber, durch welche sie zu bestimmen sind, kann aus dem Obengesagten eingesehen werden, wo wir die schiefe Aufsteigung jedes Sterns, welcher einen bekannten Ort einnimmt, und mit welchem Grade der Ekliptik er auf- und untergeht, auseinander gesetzt haben. Wenn nun die Sonne in diesem Punkte oder in dem ihm entgegengesetzten erscheint: so hat das Gestirn einen wahren Auf- oder Untergang, Morgens oder Abends. Von diesen unterscheiden sich die scheinbaren je nach der Helligkeit und Grösse des Gestirns. Diejenigen, welche sich durch stärkeres Licht auszeichnen sind kürzere Zeit in den Sonnenstrahlen verborgen, als diejenigen, welche schwächer leuchten. Und die Grenzen des Unsichtbarseins und des Erscheinens, werden durch die unter dem Horizonte liegenden Bogen der Kreise, welche durch die Pole des Horizonts gezogen sind, zwischen dem Horizonte selbst und der Sonne bestimmt. Sie betragen für die Fixsterne erster Grösse fast 12°, für den Saturn 11°, für Jupiter 10°, für Mars 11½°, für Venus 5°, für Merkur 10°. Im Allgemeinen aber weicht der Rest des Tageslichtes, welcher die Abend- oder Morgendämmerung ausmacht, der Nacht bei 18 Graden des schon bezeichneten Bogens; wenn die Sonne um so viele Grade unter dem Horizonte steht: so beginnen auch die kleineren Sterne sichtbar zu werden. Manche nehmen den unter dem Horizonte liegenden Parallelkreis an, und sagen, wenn die Sonne diesen berührt, es tage oder die Nacht sei beendet. Wenn wir also wissen, mit welchem Punkte der Ekliptik ein Gestirn auf- oder untergeht, und den Winkel dieses Bogens der Ekliptik mit dem Horizonte in demselben Punkte kennen, und wenn wir dann zwischen dem aufgehenden Punkte und der Sonne noch so viele Grade der Ekliptik finden, als hinreichen, um die Tiefe der Sonne unter dem Horizonte der für das gegebene Gestirn bestimmten Grenze gleich zu machen: so sagen wir, es finde sein erstes Erscheinen oder Verschwinden statt. Was wir aber über die Höhe der Sonne über dem Horizonte in den vorhergehenden Auseinandersetzungen [90] nachgewiesen haben, stimmt in Allem mit ihrem Versinken unter den Horizont überein, und unterscheidet sich nur durch die Stellung: wie denn dasjenige, was für die sichtbare Halbkugel untergeht, für die unsichtbare aufgeht. Es steht Alles in Wechselbeziehung und ist leicht einzusehen, deshalb mag das, was über den Auf- und Untergang der Gestirne, sowie über die tägliche Umdrehung des Erdballs gesagt ist, hinreichen.
Capitel 14.
Ueber die Orts-Bestimmung der Sterne und das Verzeichniss der Fixsterne.
Nachdem von uns die tägliche Umdrehung der Erdkugel, nebst ihren Folgen auseinandergesetzt ist: so müsste jetzt der Nachweis des jährlichen Umlaufs folgen. Wie aber einige der alten Mathematiker der Meinung gewesen sind, dass die Erscheinungen der Fixsterne, als die Grundlage der Wissenschaft, vorangehen müssen: so halten auch wir es für gut, dieser Meinung zu folgen; da wir in dem Streite der Prinzipien gegen die Hypothesen annehmen wollen, dass die Sphäre der Fixsterne überhaupt ganz unbeweglich sei, so dass die Abweichungen aller Planeten mit Recht auf dieselben bezogen werden. Niemand aber nehme daran, dass wir diese Anordnung getroffen haben, deswegen Anstoss, weil Ptolemäus in seiner „grossen Construction" der Meinung gewesen ist, dass die Entwickelung der Fixsterne nur vorgenommen werden könne, wenn die Kenntniss der Sonnen- und Mond-Oerter vorangegangen wäre, und deshalb geglaubt hat, dass die Untersuchung über die Fixsterne bis dahin verschoben werden müsse. Wenn man dies in Bezug auf die Zahlen versteht, durch welche die scheinbare Bewegung der Sonne und des Mondes ausgedrückt wird: so mag das vielleicht richtig sein; denn auch der Geometer Menelaus hat die meisten Sterne und ihre Oerter mittelst der Mondconjunctionen in Zahlen abgeleitet. Wir werden dies aber viel besser erreichen, wenn wir aus den, mit Hülfe der Instrumente, sorgfältig geprüften Oertern der Sonne und des Mondes, irgend einen Stern bestimmen, was wir bald zeigen werden. Es dient uns auch der vergebliche Versuch derer zur Warnung, welche glaubten, dass die Grösse des Sonnenjahres einfach aus den Aequinoctien oder Solstitien, und nicht auch aus den Fixsternen abzuleiten wäre, worüber man bis auf unsere Zeiten niemals zur Uebereinstimmung gelangen konnte, so dass in keinem Capitel ein grösserer Streit bestanden hat. Dies hatte Ptolemäus im Sinne, als er das Sonnenjahr nicht ohne den Verdacht eines Irrthums, der mit der Zeit sich herausstellen könnte, zu seiner Zeit berechnet hatte, und die Nachwelt aufforderte, in dieser Angelegenheit künftig die äusserste Gewissheit zu erstreben. Es hat uns daher der Mühe werth geschienen, zu zeigen, wie mit Hülfe der Instrumente die Oerter der Sonne und des Mondes gefunden werden, um wieviel sie nämlich vom Frühlingsäquinoctium oder von [91] andern Hauptpunkten der Welt abstehen: was uns dann bei der Untersuchung der andern Gestirne von Nutzen ist, so dass wir dadurch auch die mit Glanz durchwobene Fixsternsphäre und deren Bild dem Auge darlegen. Mit welchen Instrumenten aber der Abstand der Wendekreise, die Schiefe der Ekliptik und die Neigung der Kugel oder die Höhe der Pole des Aequators gemessen werden, ist oben auseinandergesetzt. Auf dieselbe Weise können wir jede beliebige Mittagshöhe der Sonne erhalten. Diese Höhe wird uns je nach ihrem Unterschiede von der Neigung der Kugel ergeben, um wie viel die Sonne vom Aequator abweicht; und aus dieser Abweichung wird ihr, vom Aequinoctium oder Solstitium an, gerechneter Ort für den Mittag selbst erkannt. Die Sonne scheint aber in einem Zeiträume von 24 Stunden fast einen Grad zu durchlaufen, es kommen also auf den stündlichen Antheil 1½ Minuten, woraus ihr Ort für jede beliebige andere Stunde leicht berechnet werden kann.
Um nun die Oerter des Mondes und der Sterne zu beobachten, wird ein anderes Instrument construirt, welches Ptolemäus[5] Astrolabium nennt. Es werden nämlich zwei Kreise oder vierkantige Kreisringe so hergestellt, dass sie mit ihren ebenen Seiten oder Wangen die concave oder convexe Oberfläche rechtwinklig schneiden: durchweg congruent und von passlicher Grösse, damit sie nicht durch zu grosse Ausdehnung beschwerlicher zu handhaben sind, während andererseits die Grösse für eine genauere Eintheilung der Grade günstig ist. Ihre Breite und Dicke belaufe sich aber wenigstens auf den dreissigsten Theil des Durchmessers. Sie werden alsdann rechtwinklig gegeneinander zusammengefügt und verbunden, so dass sie mit ihren convexen und concaven Seiten an einander passen, als ob sie der Rundung einer Kugel angehörten. Von diesen nehme nun der eine die Stelle der Ekliptik, der andere die Stelle desjenigen Kreises ein, welcher durch die Pole des Aequators und der Ekliptik geht. Der die Ekliptik vorstellende Kreis ist an den Seiten in gleiche Theile, gewöhnlich 360, zu theilen, welche wieder Unterabtheilungen erhalten, so weit es das Instrument zulässt. Auf dem andern Kreise werden von der Ekliptik aus Quadranten abgemessen, und dort die Pole der Ekliptik bezeichnet; von diesen nimmt man, nach Maassgabe der Schiefe der Ekliptik, Abstände und bezeichnet hier die Pole des Aequators. Nachdem dies so eingerichtet ist, werden zwei andere Kreise durch die Pole der construirten Ekliptik gelegt, um welche Pole der eine ausserhalb, der andere innerhalb sich bewegen soll. Ihre Dicken zwischen den beiden ebenen Flächen sind gleich, die Breiten der Wangen aber sind ähnlich denen jener Kreise; und sie sind so gepasst, dass die concave Oberfläche des grösseren, die convexe; und die convexe Oberfläche des kleineren die concave Oberfläche der Ekliptik überall berührt; so jedoch, dass ihre Bewegung nicht gehindert wird, sondern dass die Ekliptik mit ihrem Meridiane, und jene gegenseitig aneinander vorübergehen können. Diese Kreise durchbohrt man mit Sorgfalt diametral, sowie auch jene Pole der Ekliptik, und fügt ihnen Axen ein, durch welche sie verbunden und geleitet werden. [92] Der innere Kreis ist ebenfalls in 360 gleiche Theile getheilt, so dass in den einzelnen Quadranten an den Polen 90 steht. In seiner Rundung ist überdem ein anderer, also ein fünfter, in derselben Ebene drehbarer Kreis anzubringen, an dessen Wangen ein paar Platten, in diametraler Richtung, mit Oeffnungen oder Stiften befestigt sind, an denen das Licht des Sternes, wie bei Dioptern, einfallen und durchgehen kann. Im Durchmesser des Kreises sind noch auf beiden Seiten Marken angefügt, als Indexe der Zahlen des umschliessenden Kreises um die Breiten auf demselben abzulesen. Endlich ist noch ein sechster Kreis erforderlich, welcher das ganze Astrolabium umfasst, in den Punkten der Pole des Aequators an Stiften hält, auf einer Säule ruht, und durch diese gegen die Ebene des Horizonts senkrecht eingestellt und befestigt ist. Nachdem auch die Pole, der Neigung der Kugel gemäss, eingestellt sind, stehe der Meridiankreis in der natürlichen Lage des Meridians, und wanke durchaus nicht aus derselben. Wenn wir, nach dieser Einrichtung des Instruments, den Ort irgend eines Sternes aufnehmen wollen: so stellen wir gegen Abend, oder wenn die Sonne eben untergehen will, und zu einer Zeit, wo wir auch den Mond in Sicht haben, den äussern Kreis auf den Grad der Ekliptik, in welchem wir nach dem Früheren die Sonne wissen, und wenden die Kreistheile nach der Sonne selbst, bis jeder von beiden, nämlich die Ekliptik und der äussere durch ihre Pole gehende Kreis sich gleichmässig beschatten; dann wenden wir den inneren Kreis nach dem Monde, und nachdem wir das Auge in seine Ebene gebracht haben, wo wir den Mond gleichsam durch die Ebene geschnitten sehen: notiren wir den Ort in der Ekliptik des Instruments; dies wird die Länge des Ortes des Mondes sein. Ohne diesen gäbe es nämlich keinen Weg für die Feststellung der Sternörter, da derselbe allein unter Allen zugleich dem Tage und der Nacht angehört. Darauf, wenn die Nacht hereinbricht, und der Stern, dessen Ort wir suchen, schon gesehen werden kann, richten wir den äussern Kreis nach dem Monde, wodurch wir die Stellung des Astrolabiums ebenso auf den Mond einstellen, wie wir es auf die Sonne gethan hatten. Dann wenden wir ebenso den inneren Kreis nach dem Sterne, bis er an der Ebene des Kreises zu hangen scheint, und durch die Diopter, welche sich auf dem eingeschlossenen Kreise befinden, gesehen wird. Auf diese Weise erhalten wir die Länge und Breite des Sternes. Während dies gethan wird, sieht man nach, welcher Grad der Ekliptik culminirt, und daraus ergiebt sich mit Gewissheit die Zeit, zu welcher die Beobachtung gemacht ist. So findet z. B. Ptolemäus[6], — welcher im zweiten Jahre des Kaisers Antoninus Pins, am neunten Tage des Pharmuthi, des achten Monats der Aegypter, in Alexandrien, beim Untergange der Sonne, den Ort desjenigen Sternes beobachten wollte, welcher, an der Brust des Löwen, Basiliskus oder Regulus genannt wird, — an dem auf die eben untergehende Sonne eingestellten Astrolabium, — nachdem fünf Nachtgleichen-Stunden seit Mittag verflossen waren, und während die Sonne in 31/24 Grad der Fische stand, — durch den eingestellten innern Kreis, dass der Mond von [93] der Sonne um 921/8 Grade abstand; wonach damals der Ort des Mondes in 51/6 Grad der Zwillinge erschien. Nach einer halben Stunde, wodurch die sechste Stunde nach Mittag voll wurde, und als der Stern bereits sichtbar zu werden begonnen hatte, und als der 4te Grad der Zwillinge culminirte: richtete er den äusseren Kreis des Instruments auf den eben erhaltenen Ort des Mondes, und erhielt, durch das Verschieben des inneren Kreises, den Abstand des Sternes von dem Monde, in der Reihenfolge der Zeichen, zu 571/10 Grad. Weil also der Mond von der untergehenden Sonne, wie bemerkt, um 921/8 Grad abstand, welcher Winkel den Mond auf 51/6 Grad der Zwillinge bestimmte, — während einer halben Stunde aber, der Mond um ¼ Grad sich fortbewegt hat, da die stündliche Grösse der Mondsbewegung ungefähr ½ Grad beträgt. — aber wegen des damaligen Abnehmens des Mondes das halbstündige Fortrücken desselben etwas, ungefähr 1/12, kleiner als ¼ sein musste, weshalb der Mond in 5⅓ Grad der Zwillinge stand, — (wenn wir erst die Mondsveränderungen abgehandelt haben werden, so wird sich ergeben, dass die Differenz nicht so gross gewesen ist, so dass es klar werden wird, der gesehene Ort des Mondes habe um mehr, als ⅓, und kaum weniger, als um 2/5 die 5 Grade der Zwillinge überschritten), — und wenn hiezu 571/10 Grade addirt werden: — so ergiebt sich der Ort des Sternes in 2½ Grad des Löwen, also von der Sonnenwende fast um 32½ Grade abstehend, bei einer nördlichen Breite von 1/6 Grad. Hier war der Ort des Basiliskus, aus welchem auch die Stellungen der anderen Fixsterne sich ergaben. Diese Beobachtung des Ptolemäus ist angestellt nach den Römern im Jahre Christi 139 den 24 Februar, im ersten Jahre der 229sten Olympiade. So ermittelte jener hervorragendste Mathematiker, welchen Ort zu jener Zeit jeder Stern in Bezug auf das Frühlingsäquinoctium einnahm und gab die Helligkeit der Himmelskörper an, wodurch er unserm Studium bedeutende Dienste leistete, und uns in der schweren Arbeit so unterstützte, dass wir, die wir der Meinung sind, die Sternörter seien nicht auf die Aequinoctien, welche sich mit der Zeit ändern, sondern vielmehr die Aequinoctien auf die Sphäre der Fixsterne zu beziehen, die Bestimmung der Sterne leicht auf irgend einen andern unveränderlichen Anfangspunkt beziehen können, nämlich auf den Widder, als das erste Zeichen, und zwar auf dessen ersten Stern, welcher im Kopfe desselben steht. Dabei wurde angenommen, dass diejenigen, welche gleichsam angeheftet und unter sich zusammenhängend an ihren für immer eingenommenen Stellen leuchten, immer ein und dasselbe unwandelbare Ansehen behalten. Sie sind aber durch die bewunderungswürdige Mühe und Sorgfalt der Alten in 48 Bilder eingetheilt, mit Ausnahme derjenigen, welche ein Kreis, der die für das vierte, ungefähr durch Rhodos gehende, Klima stets unsichtbaren Sterne abtrennt. Diese Sterne blieben ebenso formlos, wie sie unbekannt waren. Nach des jüngeren Theon's Meinung sind in der Aratischen Beschreibung die Sterne aus keiner anderen Ursache in Sternenbilder geordnet, als um ihre so grosse Menge einzutheilen, und sie nach altem Brauche mit gewissen Benennungen einzeln [94] zu bezeichnen; wie es feststeht, dass schon bei Hiob[7] einige benannt waren, und wir auch bei Hesiod und Homer[8] die Namen der Plejaden, Hyaden, des Arcturus und Orion lesen. Bei ihrer Bezeichnung nach der Länge bedienen wir uns also nicht der Eintheilung in zwölf Theile, welche von den Aequinoctien und den Sonnenwenden beginnen, sondern der einfachen und gewohnten Zahlen der Grade; im Uebrigen folgen wir dem Ptolemäus, mit Ausnahme weniger, von denen wir erkannt haben, dass sie entweder verfälscht sind, oder sich sonst anders verhalten. In wie fern aber ihr Abstand von jenen Hauptpunkten zugänglich ist, wollen wir im folgenden Buche lehren.[9]
[95]
VERZEICHNISS DER STERNBILDER UND STERNE
UND ZWAR ZUERST DERER, [10]
WELCHE IN DER NÖRDLICHEN GEGEND STEHEN.
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der kleine Bär oder Hundeschwanz.[11]
Am äussersten Ende des Schwanzes [12]
Der nachfolgende am Schwanze
Am Anfange des Schwanzes
Der südliche an der vorangehenden Seite
des Vierecks
Der nördliche an derselben Seite
Der südl. an der nachfolgenden Seite[13]
Der nördliche an derselben Seite
7 Sterne, 2 zweiter, 1 dritter und 4
vierter Grösse
Der Unförmliche beim Hundeschwanze,
welcher in grader Linie mit der
nachfolgenden Seite südlich steht.
Der grosse Bär, welcher Helice[14]genannt wird.
Am Maul
Der vorangehende von zweien an den
Augen
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien an der
Stirn
Der nachfolgende an der Stirn
Der vorangehende am rechten Ohre
Der vorangehende von zweien am Halse
Der nachfolgende
Der nördliche von zweien an der Brust
Der südliche
Am linken, vorderen Knie
Der nördliche von zweien am linken
Vorderfusse
Der südliche
Am rechten, vorderen Knie
Der unter diesem Knie
Der am Rücken
Der am Schenkel
Der am Anfange des Schwanzes
Der am linken Hinterschenkel
Der vorangehende von zweien am linken
Hinterfusse
Der diesem nachfolgende
Der in der Biegung des linken
Hinterfusses
|
53
55
69
83
57
100
109
103
78
79
79
79
81
81
85
92
94
93
89
89
88
89
101
104
105
116
117
106
107
115
|
30
50
20
0
0
30
30
20
40
10
40
30
0
30
50
50
20
20
0
50
40
0
10
0
30
30
20
0
30
0
|
|
66
70
74
75
77
72
74
71
39
43
43
47
47
50
43
44
44
42
35
29
8
36
33
49
44
51
46
29
28
35
|
0
0
0
20
40
40
50
10
50
0
0
10
0
30
50
20
0
0
0
0
30
0
30
0
30
0
30
38
15
15
|
3
4
4
4
4
2
2
4
4
5
5
5
5
5
4
4
4
4
3
3
3
4
4
2
2
3
2
3
3
4
|
|
α
δ
ε
ζ
η
β
γ
a
ο
A
π
ρ
σ
d
τ
h
υ
φ
ϑ
ι
ϰ
e
f
α
β
δ
γ
λ
μ
ψ
|
[96]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nördliche von zweien am rechten
Hinterfüsse
Der südlichere
Der erste von dreien am Schwanze.
Der mittlere von diesen
Der letzte im äussersten Ende des
Schwanzes
27 Sterne, von denen 6 zweiter, 8 dritter,
8 vierter, 5 fünfter Grösse sind.
Unförmliche um den grossen Bär.
Der gegen Süden unter dem Schwänze
Der schwächere, der jenem vorangeht
Der zwischen den Vorderfüssen des
Bären und dem Kopfe des Löwen
Der von diesem mehr nördliche
Der letzte von dreien schwächeren
Der diesem vorangehende
Der noch mehr vorangehende . . .
Der zwischen den Vorderfüssen und
den Zwillingen
Also 1 dritter, 2 vierter, 1 fünfter
Grösse und 4 schwache.
Der Drache.
Der an der Zunge
Am Maul
Ueber dem Auge
Am Kinnbacken
Ueber dem Kopfe
Der nördliche an der ersten Biegung
des Halses
Der südliche
Der mittlere
Der diesem an der Ostseite folgende.
in der folgenden Biegung
Der südliche der vorangehenden Seite
des Vierecks
Der nördliche derselben Seite
Der nördliche an der nachfolgenden
Seite
Der südliche derselben Seite
Der südliche des Dreiecks in der dritten
Biegung
Der vorangehende von den beiden übrigen
dieses Dreiecks
|
123
123
125
131
143
141
133
98
96
99
95
94
100
200
215
216
229
233
258
295
262
282
331
343
1
346
4
15
|
10
40
30
20
10
10
30
20
40
30
30
30
20
0
10
30
40
30
40
50
10
50
20
50
0
10
0
0
|
|
25
25
53
55
54
39
41
17
19
20
22
23
22
76
78
75
75
75
82
78
80
81
81
83
78
77
80
81
|
50
0
30
40
0
45
20
15
10
0
45
15
15
30
30
40
20
30
20
15
20
10
40
0
50
50
30
40
|
3
3
2
2
2
3
5
4
4
4
4
3
4
3
4
4
4
4
4
4
4
4
4
5
|
schwach
schwach
schwach
schwach
heller
|
ν
ξ
ε
ζ
η
d Herz Carl's
8 Jagdhunde
40 Linx
38 Linx
9 kleiner Löwe
?
?
31 Linx
μ
ν
β
ξ
γ
b
c
d
ο
π
δ
ε
ρ
σ
υ
|
[97]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nachfolgende
Der folgende von dreien im voran-
gehenden Dreiecke
Der südliche von den beiden übrigen
desselben Dreiecks
Der nördlicher, als die beiden letzten
steht
Von zweien kleinen zunächst dem Drei-
ecke der nachfolgende
Der vorangehende derselben
Der südliche von dreien, die in grader
Linie folgen
Der mittlere von diesen dreien
Der nördlichere von denselben
Der nördliche von zweien, westlich von
jenen
Der südlichere
Der von diesen westlich in der Krüm-
mung des Schwanzes steht
Der vorangehende von zweien sehr ent-
fernten
Der diesem folgt
Der nachfolgende am Schwänze
Am äussersten Ende des Schwanzes
Also 31 Sterne, von denen 8 dritter,
16 vierter, 5 fünfter, 2 sechster
Grösse sind.
Cepheus.
Am rechten Fusse
Am linken Fusse
Auf der rechten Seite unter dem Gürtel
Der die rechte Schulter berührt
Am rechten Hüftgelenk
Der nachfolgende an derselben Hüfte
An der Brust
Am linken Arm
Der südliche von dreien am Haupt-
schmuck
Der mittlere derselben
Der nördliche derselben
11 Sterne ; 1 dritter, 7 vierter, 3 fünf-
ter Grösse
Der von zweien unförmlichen, welcher
der Tiara vorangeht
Der diesem nachfolgende.
|
19
66
43
35
200
195
152
152
151
153
156
156
120
124
192
186
28
26
0
340
332
333
252
1
339
340
342
337
344
|
30
20
40
10
0
0
30
50
0
20
30
0
40
30
30
30
40
20
40
0
40
20
0
0
40
40
20
0
40
|
|
80
83
83
84
87
86
81
83
84
78
74
70
64
65
61
56
75
64
71
69
72
74
65
62
60
61
61
64
59
|
15
30
30
50
30
50
15
0
50
0
40
0
40
30
15
15
40
15
10
0
0
0
30
30
15
15
30
0
30
|
5
4
4
4
6
6
5
5
3
3
4
3
4
3
3
3
4
4
4
3
4
4
5
4
5
4
5
5
4
|
|
τ
ψ
χ
φ
f
ω
g
h
ζ
η
ϑ
ι
i
α
ϰ
λ
ϰ
ϒ
β
α
η
ϑ
ξ
ι
ε
ζ
λ
14
|
[98]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Bootes oder der Bärenhüter[15].
Der vorangehende von dreien an der
linken Hand
Der mittlere und südlichere von den
dreien
Der nachfolgende von diesen dreien
An dem linken Hüftgelenk
An der linken Schulter
Am Kopfe
An der rechten Schulter
Der südliche von zweien am Hirten-
stabe[16]
Der nördlichere am Ende des Hirten-
stabes
Der nördliche von zweien am Jagd-
spiess unter der Schulter
Der südliche derselben
Der äusserste an der rechten Hand
Der vorangehende von zweien in der
hohlen Hand
Der diesem nachfolgende
Am äussersten Griffe des Hirtenstabes
Am rechten Schenkel
Der nachfolgende von zweien am Gürtel
Der vorangehende
An der rechten Ferse
Der nördliche von dreien am linken
Schenkel
Der mittlere von diesen dreien
Der südliche derselben
22 Sterne ; 4 dritter, 9 vierter, 9 fünf-
ter Grösse
Der unförmliche zwischen den Schen-
keln, Arctur genannt
Die nördliche Krone.
Der glänzende in der Krone
Der allen vorangehende
Der nachfolgende, nördliche
Der nachfolgende, nördlichere
Der auf den glänzenden, gegen Süden,
folgt
Der zunächst folgt
Der nach diesem weiter folgende
Der allen in der Krone folgt
8 Sterne ; 1 zweiter, 5 vierter, 1 fünf-
ter, 1 sechster Grösse.
|
145
147
149
143
163
170
179
179
178
181
181
181
180
180
181
173
169
168
178
164
163
164
170
188
185
185
193
191
190
194
195
|
40
30
0
0
0
0
0
0
20
0
50
35
0
20
0
20
0
20
40
40
50
50
20
0
0
10
0
30
30
40
0
|
|
58
58
60
54
49
53
48
53
57
46
45
41
41
42
40
40
41
42
28
28
26
25
31
44
46
48
50
44
44
46
49
|
40
20
10
40
0
50
40
15
30
10
30
20
40
30
20
15
40
10
0
0
30
0
30
30
10
0
30
45
50
10
20
|
5
5
5
5
3
4
4
4
4
4
5
5
5
5
5
3
4
4
3
3
4
4
1
2
4
5
6
4
4
4
4
|
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
|
ϰ
ι
ϑ
λ
ϒ
β
δ
μ
ν
χ
?
c
ψ
b
ω
ε
σ
ρ
ζ
η
τ
υ
α
α
β
ϑ
π
ϒ
δ
ε
ι
|
[99]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der auf dem Knie liegende Mann (Herkules)[17]
Am Kopfe
In der rechten Achselhöhle ....
Am rechten Arme
Am rechten Ellenbogen
An der linken Schulter
Am linken Arm
Am linken Ellenbogen
Einer von dreien in der linken hohlen
Hand
Der nördliche von den beiden übrigen
Der südliche
An der rechten Seite
An der linken Seite
Links am Gesäss
Oben am linken Schenkel
Der vorangehende von dreien am linken
Schenkel
Der diesem folgende
Der dritte folgende
Am linken Knie
Oben am linken Bein
Der vorangehende von dreien am lin-
ken Fusse
Der mittlere derselben
Der nachfolgende von den dreien
Oben am rechten Schenkel
Der nördliche am selben Schenkel
Am rechten Knie
Der südliche von zweien unter dem-
selben Knie
Der nördliche
Am rechten Schienbein
An der Spitze des rechten Fusses, oder
am Ende des Hirtenstabes des Bootes
Ausser diesen 28 Sternen. 6 dritter,
17 vierter, 2 fünfter, 3 sechster
Grösse,
Der unförmliche, südlich vom rechten
Arm
Die Leyer.
Der glänzende, welcher Lyra oder
Leyer genannt wird
Der nördliche der beiden daneben ste-
henden
|
221
207
205
201
220
225
231
238
235
234
207
213
213
214
217
218
219
237
225
188
220
223
207
198
189
186
183
184
178
206
250
253
|
0
0
0
20
0
20
0
50
0
50
10
30
20
30
20
40
40
10
30
40
10
0
0
50
0
40
30
30
20
0
40
40
|
|
37
43
40
37
48
49
20
52
54
53
56
53
56
58
59
60
61
61
69
70
71
72
60
63
65
63
64
60
57
38
62
62
|
30
0
10
10
0
30
0
50
0
0
10
30
10
30
50
20
15
0
20
15
15
0
15
0
30
40
15
0
30
10
0
40
|
3
3
3
4
3
4
4
4
4
4
3
4
5
5
3
4
4
4
4
6
6
6
4
4
4
4
4
4
4
5
1
4
|
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
|
α
β
ϒ
ϰ
δ
λ
μ
ο
ν
ξ
ζ
ε
d
c
π
e
ρ
ϑ
ι
χ
?
y
η
σ
τ
φ
υ
?
ω
α
ε
|
[100]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der südlichere
In der Mitte des Anfanges der Hörner
Der nördliche von zweien nach Osten
folgenden
Der südlichere
Der nördliche von zweien vorangehen-
den bei der Vereinigung
Der südlichere
Der nördliche von zweien nachfolgen-
den an demselben Joche
Der südlichere
10 Sterne; 1 erster, 2 dritter, 7 vier-
ter Grösse.
Der Schwan oder Vogel
Am Schnabel
Am Kopfe
In der Mitte des Halses
An der Brust
Der glänzende am Schwanze
Am Gelenk des rechten Flügels
Der südlichere von dreien an dem rech-
ten Flügel
Der mittlere
Der letzte von den dreien und an der
Flügelspitze
Am Gelenk des linken Flügels
In der Mitte dieses Flügels
An der Spitze desselben
Am linken Fusse
Am linken Knie
Der vorangehende von zweien am rech-
ten Fusse
Der nachfolgende
Der nebelige am rechten Knie
17 Sterne; 1 zweiter, 5 dritter, 9 vier-
ter, 2 fünfter Grösse.
Und zwei unförmliche beim Schwan
Der südliche von zweien unter dem
linken Flügel
Der nördliche
Cassiopeja
Am Kopf
An der Brust
Am Gürtel
|
253
262
265
265
254
254
257
258
267
272
279
291
302
282
285
284
310
294
298
300
303
307
294
296
305
306
307
1
4
6
|
40
0
20
0
20
10
30
20
50
20
20
50
30
40
50
30
0
10
10
0
20
50
30
0
30
0
10
10
10
20
|
|
61
60
61
60
56
55
55
54
49
50
54
56
60
64
69
71
74
49
52
74
55
57
64
64
63
49
51
45
46
47
|
0
0
20
20
10
0
20
45
20
30
30
20
0
40
40
30
0
30
10
0
10
0
0
30
45
40
40
20
45
50
|
4
4
4
4
3
4
3
4
3
5
4
3
2
3
4
4
4
3
4
3
4
4
4
4
5
4
4
4
3
4
|
stärker
schwächer
schwächer
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
|
ζ
δ
η
ϑ
β
ν
γ
λ
β
φ
η
γ
α
δ
ϑ
ι
χ
ε
λ
ζ
ν
ξ
1.ο
2.ο
ω
τ
σ
ζ
α
η
|
[101]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Unter dem Stuhl an den Schenkeln
Am Knie
Am Schienbein
An der Fussspitze
Am linken Arm
Am linken Ellenbogen
Am rechten Ellenbogen
Am Fasse des Sitzes
Mitten am Stuhl
Der äusserste am Sitze
13 Sterne, 4 dritter, 6 vierter, 1 fünfter,
2 sechster Grösse.
Perseus.
Der nebelige zu äusserst an der rech-
ten Hand
Am rechten Ellenbogen
An der rechten Schulter
An der linken Schulter
Am Kopfe fast nebelig
An den Schulterblättern
Der glänzende an der rechten Seite
Der vorangehende von dreien an der-
selben Seite
Der mittlere
Der letzte von den dreien
Am linken Ellenbogen
Der glänzende an der linken Hand im
Medusenhaupte
Der nachfolgende desselben Hauptes
Der vorangehende an demselben Haupte
Der auch diesem vorangehende
Am rechten Knie
Der diesem vorangehende am Knie
Der vorangehende von zweien in der
Kniekehle
Der nachfolgende
An der rechten Wade
Am rechten Knöchel
Am linken Schenkel
Am linken Knie
Am linken Schienbein
An der linken Ferse
An der linken Fussspitze
26 Sterne, 2 zweiter, 5 dritter, 16 vier-
ter, 2 fünfter Grösse und 1 nebeliger.
|
10
13
20
355
8
7
357
8
1
27
21
24
26
20
24
24
28
28
30
31
24
23
22
21
20
38
37
35
37
37
39
30
32
31
24
29
|
0
40
20
0
0
40
40
20
10
10
0
30
0
50
0
50
10
40
20
0
0
0
30
0
10
10
10
40
20
30
40
10
0
40
30
40
|
|
49
45
47
48
44
45
50
52
51
51
40
37
34
32
34
31
30
27
27
27
27
23
21
21
22
28
28
25
26
24
28
21
19
14
12
11
|
0
30
45
20
20
0
0
40
40
40
30
30
30
20
30
10
0
30
40
30
0
0
0
0
15
15
10
10
15
30
45
40
50
45
0
0
|
3
3
4
4
4
5
6
4
3
6
4
4
4
4
4
2
4
4
3
4
2
4
4
4
4
4
4
4
5
5
4
3
3
3
3
|
stärker
schwächer
nebelig
schwächer
stärker
stärker
stärker
stärker
|
γ
δ
ε
ι
μ
ϑ
σ
ϰ
β
ρ
χ
η
γ
ϑ
τ
ι
α
σ
φ
δ
ϰ
β
ω
ρ
π
b
λ
c
μ
d
e
ν
ε
ξ
ο
ζ
|
[102]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Unförmliche beim Perseus.
Beim linken Knie nach Osten
Vom rechten Knie nach Norden
Der dem Medusenhaupte vorangehende
3 Sterne; 2 fünfter Grösse, 1 dunkler.
Heniochus oder Fuhrmann.
Der südliche von zweien am Kopfe
Der nördliche
Der leuchtende an der linken Schulter,
welcher Capella heisst
An der rechten Schulter
Am rechten Ellenbogen
An der rechten Faust
Am linken Ellenbogen
Der vorangehende von den Ziegen
Der nachfolgende von den Ziegen, an
der linken Faust
An der linken Wade
An der rechten Wade und der nörd-
lichen Hornspitze des Stiers
Am Knöchel
Am Gesäss
Der kleine am linken Fusse
14 Sterne; 1 erster, 1 zweiter, 2 dritter,
7 vierter, 2 fünfter, 1 sechster Grösse.
Ophiuchus oder Schlangenträger.
Am Kopfe
Der vorangehende von zweien an der
rechten Schulter
Der nachtolgende
Der vorangehende von zweien an der
linken Schulter
Der nachfolgende
Am linken Ellenbogen
Der vorangehende von zweien an der
linken Hand
Der nachfolgende
Am rechten Ellenbogen
Der vorangehende von zweien an der
rechten Hand
Der nachfolgende
Am rechten Knie
Am rechten Schienbein
Der vorangehende von vieren am rech-
ten Fuss
|
34
38
18
55
55
48
56
54
56
45
45
46
53
49
49
49
24
228
231
232
216
218
211
208
209
220
205
207
224
227
226
|
10
20
0
50
40
20
10
30
10
20
30
0
10
0
20
40
0
10
20
20
40
0
40
20
20
0
40
40
30
0
20
|
|
31
31
20
30
30
22
20
15
13
20
18
18
10
5
8
12
10
36
27
26
33
31
34
17
12
15
18
14
4
2
2
|
0
0
40
0
50
30
0
15
30
40
0
0
10
0
30
20
20
0
15
45
0
50
30
0
30
0
40
20
30
15
15
|
5
5
4
4
1
2
4
4
4
4
4
3
3
5
5
6
3
4
4
4
4
4
4
3
4
4
4
3
3
4
|
dunkel
stärker
stärker
schwächer
stärker
schwächer
stärker
stärker
schwächer
stärker
stärker
|
f
63 Camelopard
1 · p
δ
ξ
α
β
ν
ϑ
ε
η
ζ
ι
γ
χ
φ
5
α
β
γ
ι
ϰ
λ
δ
ε
μ
ν
τ
η
[18]
ρ Fl.[19]
|
[103]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nachfolgende
Der dritte
Der vierte
Der die Ferse berührt
Am linken Knie
Der nördliche von dreien in
Linie am linken Schenkel
Der mittlere derselben
Der südliche von den dreien
An der linken Ferse
An der Sohle des linken Fusses
24 Sterne; 5 dritter, 13 vierter, 6 fünf-
ter Grösse.
Unförmliche beim Schlangenträger.
Der nördliche von dreien an der Ost-
seite der rechten Schulter
Der mittlere derselben
Der südliche von den dreien
Der diesen dreien nachfolgt
Der einzelne, nördlich von diesen vier
Sternen
5 Unförmliche, alle vierter Grösse
Die Schlange des Ophiuchus.
In dem Vierecke am Kinnbacken
Der die Nasenlöcher berührt
An der Schläfe
Am Anfange des Halses
In der Mitte des Vierecks und im Rachen
Nördlich über dem Kopfe
An der ersten Biegung des Halses
Der nördliche von drei nachfolgenden
Der mittlere derselben
Der südliche von den dreien
Der vorangehende der beiden an der
Linken des Schlangenträgers
Der diesem folgende an derselben Hand
An der rechten Schulter
Der südliche von zweien nachfolgenden
Der nördliche
Der an der Biegung des Schwanzes der
rechten Hand nachfolgende
Der nachfolgende am Schwanze
An der Schwanzspitze
18 Sterne; 5 dritter, 12 vierter und 1
fünfter Grösse.
|
227
228
229
229
215
215
214
213
215
214
235
236
233
237
238
192
201
197
195
194
201
195
198
197
199
202
211
227
230
231
237
242
251
|
40
20
10
30
30
0
0
10
40
0
20
0
40
0
0
10
0
40
20
40
30
0
10
40
40
0
30
0
20
10
0
0
40
|
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
N
ö
r
d
l
i
c
h
|
1
0
1
1
11
5
3
1
0
0
28
26
25
27
33
38
40
35
34
37
42
29
26
25
24
16
16
10
8
10
20
21
27
|
30
20
45
0
50
20
10
40
40
45
10
20
0
0
0
0
0
0
15
15
30
15
30
20
0
30
15
30
30
30
0
10
0
|
4
4
5
5
3
5
5
5
5
4
4
4
4
4
4
4
4
3
3
4
4
3
4
3
3
4
5
4
4
4
4
4
4
|
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
stärker
|
ϑ Fl.
A
B Fl.
e Fl.
ζ
φ
χ
φ
ω
g
n
ο
k
p
S
ι
ρ
γ
β
ϰ
π
δ
λ
α
ε
μ
υ Oph.
ν
ξ
ο
ζ
η
ϑ
|
[104]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer
|
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der Pfeil.
An der Spitze
Der nachfolgende von dreien am Schaft
Der mittlere derselben
Der vorangehende von den dreien
An der Kerbe
5 Sterne; 1 vierter, 3 fünfter, 1 sechs-
ter Grösse.
Der Adler
Mitten am Kopfe
Am Halse
Der glänzende an den Schultern, wel-
cher Aquila heisst
Der diesem nächste mehr nach Norden
Der vorangehende an der linken Schul-
ter
Der nachfolgende
Der vorangehende an der rechten Schul-
ter
Der nachfolgende
Am Schwanze, die Milchstrasse berüh-
rend
9 Sterne; 1 zweiter, 4 dritter. 1 vierter.
3 fünfter Grösse.
Unförmliche beim Adler (Antinous).
Der vorangehende südlich vom Kopfe
Der nachfolgende
Der von der rechten Schulter südliche
Der gegen diesen südliche
Der noch südlichere
Der allen vorangehende
6 Unförmliche; 4 dritter, 1 vierter, 1
fünfter Grösse.
Der Delphin.
Der vorangehende von dreien am
Schwanze
Der nördliche von den beiden übrigen
Der südlichere
Der südliche von der vorangehenden
Seite des Rhomboides
Der nördliche von derselben Seite
Der südliche von der nachfolgenden
Seite
Der nördliche von derselben Seite
|
273
270
269
268
266
270
268
267
268
266
269
263
264
255
272
272
259
261
263
254
281
282
282
281
283
284
286
|
30
0
10
0
40
30
10
10
0
30
20
0
30
30
0
20
20
30
0
30
0
0
0
50
30
40
50
|
|
39
39
39
39
38
26
27
29
30
31
31
28
26
26
21
29
25
20
15
18
29
29
26
32
33
32
33
|
20
10
50
0
45
50
10
10
0
30
30
40
40
30
40
10
0
0
30
10
10
0
40
0
50
0
10
|
4
6
5
5
5
4
3
2
3
3
5
5
5
3
3
3
4
3
5
3
3
4
4
3
3
3
3
|
stärker
schwächer
stärker
stärker
schwächer
schwächer
schwächer
schwächer
schwächer
schwächer
|
γ
ζ
δ
α
β
τ
β
α
ο
γ
φ
μ
σ
ε
η
ϑ
δ
ι
ϰ
λ
ε
ι
ϰ
β
α
δ
γ
|
[105]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der südliche von dreien zwischen dem
Schwanze und dem Rhombus
Der vorangehende von den beiden übri-
gen nördlicheren
Der nachfolgende
10 Sterne; 5 dritter, 2 vierter, 3 sechster
Grösse.
Der Pferde-Theil (das Füllen).
Der vorangehende von zweien am Kopfe
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien am Maule
Der nachfolgende
4 Sterne, alle dunkel
Das geflügelte Pferd oder Pegasus.
An der Oeffnung des Maules
Der nördliche von zweien benachbarten
am Kopfe
Der südlichere
Der südliche von zweien an der Mähne
Der nördlichere
Der vorangehende von zweien am
Nacken
Der nachfolgende
An der linken Ferse
Am linken Knie
An der rechten Ferse
Der vorangehende von zweien benach-
barten an der Brust
Der nachfolgende
Der nördliche von zweien am rechten
Knie
Der südlichere
Der nördliche von zweien am Leibe
unter dem Flügel
Der südliche
Am Schulterblatt und Oberarm des
Flügels
An der rechten Schulter und am An-
fange des Oberarms
An der Flügelspitze
Am Nabel und gemeinschaftlich am
Kopfe der Andromeda
20 Sterne; 4 zweiter, 4 dritter, 9 vier-
ter, 3 fünfter Grösse.
|
280
280
282
289
292
289
291
298
302
301
314
313
312
313
305
311
317
319
320
322
321
327
328
350
325
335
341
|
50
50
20
40
20
40
21
40
40
20
40
50
10
50
40
0
0
30
20
20
50
50
20
0
30
30
10
|
|
34
31
31
20
20
25
25
21
16
16
15
16
18
19
36
34
41
29
29
35
24
25
25
19
31
12
26
|
15
50
30
30
40
30
0
30
50
0
0
0
0
0
30
15
10
0
30
0
30
40
0
40
0
30
0
|
6
6
6
3
3
4
5
5
3
4
4
4
4
4
4
3
5
4
4
2
2
2
2
|
dunkel
dunkel
dunkel
dunkel
stärker
stärker
stärker
stärker
schwächer
schwächer
schwächer
schwächer
|
η
ζ
ϑ
α
β
γ
δ
ε
ϑ
ν
ρ
σ
ζ
ξ
ϰ
ι
π
λ
μ
η
ο
τ
υ
α
β
γ
α Andr.
|
[106]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Andromeda.
Am Schulterblatt
An der rechten Schulter
An der linken Schulter
Der südliche von dreien am rechten
Arm
Der nördlichere
Der mittlere von den dreien
Der südliche von dreien an der Spitze
der rechten Hand
Der mittlere derselben
Der nördliche von den dreien
Am linken Arm
Am linken Ellenbogen
Der südliche von dreien am Gürtel
Der mittlere
Der nördliche von den dreien
Am linken Fusse
Am rechten Fusse
Südlich von diesem
Der nördliche von zweien unter der
Kniekehle
Der südliche
Am rechten Knie
Der nördliche von zweien am Kleide
Der südliche
Ein unförmlicher, ausserhalb der rech-
ten Hand
23 Sterne; 7 dritter, 12 vierter, 4 fünf-
ter Grösse.
Das Dreieck.
In der Spitze des Dreiecks
Der vorausgehende von dreien in der
Grundlinie
Der mittlere
Der letzte von den dreien
4 Sterne; 3 dritter, 1 vierter Grösse.
|
348
349
347
347
348
348
343
344
345
347
349
357
355
355
10
10
8
5
5
5
6
7
5
4
9
9
10
|
40
40
40
0
0
20
0
0
30
30
0
10
10
20
10
30
30
40
20
30
0
30
0
20
20
30
10
|
|
24
27
23
32
33
32
41
42
44
17
15
25
30
32
23
37
35
29
28
35
34
32
44
16
20
20
19
|
30
0
0
0
30
20
0
0
0
30
50
20
0
30
0
10
20
0
0
30
30
30
0
30
40
20
0
|
3
4
4
4
4
5
4
4
4
4
3
3
3
3
3
4
4
4
4
5
5
5
3
3
3
4
3
|
|
δ
π
ε
σ
ϑ
ρ
ι
ϰ
λ
ζ
η
β
μ
ν
γ
φ Pers.
2. υ Pers.
1. υ
τ
φ
ξ
χ
ο
α
β
δ
γ
|
Folglich sind in der nördlichen Gegend 360 Sterne; 3 erster, 18 zweiter, 83 dritter, 176 vierter, 57 fünfter, 13 sechster Grösse, 1 nebeliger und 9 dunkle.
[107]
DIEJENIGEN, WELCHE IN DER MITTE UND IN DER GEGEND DER EKLIPTIK LIEGEN.
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer
|
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der Widder.
Der Vorangehende von zweien am Horn,
der Erste von Allen
Der nachfolgende am Horn
Der nördliche von zweien an der Oeff-
nung des Maules
Der südlichere
Am Nacken
An den Lenden
Am Anfange des Schwanzes
Der vorangehende von dreien am
Schwänze
Der mittlere
Der letzte von den dreien
Am Hüftbeine
An der Kniekehle
An der Spitze des Hinterfusses
13 Sterne. 2 dritter, 4 vierter, 6 fünf-
ter, 1 sechster Grösse,
Unförmliche beim Widder.
Lieber dem Haupte
Der nördlichste über dem Rücken
Der nördliche von den drei schwachen
Der mittlere
Der südliche derselben
5 Sterne, 1 dritter, 1 vierter, 3 fünf-
ter Grösse
Der Stier.
Der nördlichste von vieren am Ab-
schnitte
Der zweite von diesen
Der dritte
Der vierte und südlichste
Am rechten Schulterblatt
An der Brust
Am rechten Knie
Am rechten Knöchel
Am linken Knie
Am linken Knöchel
Von den fünfen im Gesicht, den Hya-
den, der an den Nasenlöchern
|
0
1
4
4
9
10
14
17
18
20
13
11
8
3
15
14
13
12
19
19
18
17
23
27
30
26
35
36
32
|
0
0
20
50
50
50
40
10
40
20
0
20
10
50
0
40
0
30
40
20
0
50
0
0
0
20
30
20
0
|
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
|
7
8
7
6
5
6
4
1
2
1
1
1
5
10
10
12
10
10
6
7
8
9
9
8
12
14
10
13
5
|
20
20
40
0
30
0
50
40
30
50
10
30
15
0
10
40
40
40
0
15
30
15
30
0
40
50
0
30
45
|
3
3
5
5
5
6
5
4
4
4
5
5
4
3
4
5
5
5
4
4
4
4
5
3
4
4
4
4
3
|
schwächer
stärker
stärker
schwächer
|
γ
β
η
1.ϑ
ι
ν
ε
δ
ζ
2. τ
3. ρ
σ
μ Walf.
α
41
39
35
33
f
s
ξ
ο
e
λ
μ
ν
1.c
d
γ
|
[108]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Zwischen diesem und dem nördlichen
Auge
Zwischen demselben und dem südlichen
Auge
Der glänzende in diesem Auge, von den
Römern Palilicium genannt
Im nördlichen Auge
Zwischen dem Anfange des südlichen
Horns und dem Ohre
Der südliche von zweien an demselben
Horne
Der nördlichere
An der Spitze desselben
Am Anfange des nördlichen Hornes
An der Spitze desselben, oder am Fusse
des Fuhrmanns
Der nördliche von zweien am nördlichen
Ohre
Der südliche derselben
Der vorangehende von zweien kleinen
am Nacken
Der nachfolgende
Der südliche von den vorangehenden
des Vierecks am Halse
Der nördliche derselben Vierecksseite
Der südliche von der nachfolgenden
Vierecksseite
Der nördliche derselben Vierecksseite
Der nördliche der vorangehenden Seite
der Pleiaden
Der südliche derselben Seite
Der nachfolgende, umschlossenste der
Pleiaden
Der kleine der Pleiaden, abgetrennt
von Letzteren
32 Sterne, ohne den, welcher an der
Spitze des nördlichen Horns steht,
davon l erster, 6 dritter, 11 vierter,
13 fünfter, 1 sechster Grösse.
Unförmliche beim Stier.
Abwärts zwischen Fuss und Schulter-
blatt
Der vorangehende von dreien beim süd-
lichen Hörn
|
33
34
36
35
40
43
43
50
49
49
35
35
30
32
31
32
35
35
25
25
27
26
18
43
|
40
10
0
10
30
40
20
30
0
0
20
0
20
20
20
10
20
0
30
50
0
0
20
20
|
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
|
4
8
5
3
4
5
3
2
4
5
4
4
0
1
5
7
3
5
4
4
5
3
17
2
|
15
50
10
0
0
0
30
30
0
0
30
30
40
0
0
10
0
0
30
40
20
0
30
0
|
3
3
1
3
4
4
5
3
4
3
5
5
5
6
5
5
5
5
5
5
5
5
4
5
|
schwächer
schwächer
schwächer
Venus
Apogeum
48° 20'
|
1. δ
2. ϑ
α
ε
i
m
2.l
ζ
τ
Fhrm.
υ
1. ϰ
2. ω
2. ω
p
ψ
χ
φ
e
d
η
142
10
ι
|
[109]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der mittlere von den dreien
Der nachfolgende von den dreien
Der nördliche von zweien unter der
Spitze desselben Horns
Der südliche
Der vorangehende von fünfen unter dem
nördlichen Horne
Der zweite nachfolgende
Der dritte nachfolgende
Der nördliche von den übrigen Beiden
Der südliche
11 Sterne; 1 vierter, 10 fünfter Grösse.
Die Zwillinge.
Der im Kopfe des vorangehenden Zwil-
lings, Castor
Der gelbliche im Kopfe des nachfol-
genden Zwillings, Pollux
Am linken Ellenbogen des vorangehen-
den Zwillings
An demselben Arme
An der Achsel desselben Zwillings
An der rechten Schulter desselben
An der linken Schulter des nachfolgen-
den Zwillings
An der rechten Seite des vorangehen-
den Zwillings
An der linken Seite des nachfolgenden
Zwillings
Am linken Knie des vorangehenden
Zwillings
Am linken Knie des nachfolgenden
An der linken Seite des Schoosses des-
selben
An der rechten Schoosshöhlung des-
selben
Der vorangehende am Fusse des vor-
angehenden Zwillings
Der nachfolgende an demselben Fusse
An der Fussspitze des vorangehenden
Zwillings
An dem höchsten Fusse des nachfol-
genden
An dem tiefsten Fusse desselben
18 Sterne; 2 zweiter, 5 dritter, 9 vier-
ter, 2 fünfter Grösse.
|
47
49
52
52
50
52
54
55
56
76
79
70
72
75
77
80
75
76
66
71
75
74
60
61
63
65
68
|
20
20
20
20
20
20
20
40
40
40
50
0
0
20
20
0
0
30
30
35
0
40
0
30
30
20
0
|
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
|
1
2
6
7
2
1
1
3
1
9
6
10
7
4
2
2
3
1
2
0
0
1
1
3
7
10
|
45
0
20
40
40
0
20
20
15
30
15
0
20
30
50
40
40
0
30
30
30
40
30
15
30
30
30
|
5
5
5
5
5
5
5
5
5
2
2
4
4
4
4
4
5
5
3
3
3
3
4
4
4
3
4
|
|
105
ο
126
128
121
?
132
136
139
α
β
ϑ
τ
1. b
υ
ϰ
A
?
ε
ζ
δ
2 λ
η
μ
ν
γ
ξ
|
[110]
| Benennungder Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Unförmliche bei den Zwillingen.
Der vorangehende neben dem obersten
Fusse des vorangehenden Zwillings
Der vor dem Knie desselben leuchtende
Der dem linken Knie des nachfolgen-
den Zwillings vorangehende
Der nördliche von dreien, der rechten
Hand desselben Zwillings nachfolgen-
den
Der mittlere
Der südliche von den dreien neben dem
rechten Arm
Her diesen dreien nachfolgende, hellere
7 Sterne; 3 vierter, 4 fünfter Grösse.
Der Krebs.
Der mittlere, nebelige an der Brust,
welcher Krippe genannt wird
Der nördliche der beiden vorangehen-
den des Vierecks
Der südliche
Der nördliche der beiden nachfolgen-
den, welche die Esel heissen
Der südliche Esel
An der südlichen Scheere
An der nördlichen Scheere
An der Sidtze des nördlichen Fusses
An der Spitze des südlichen Fusses
9 Sterne; 7 vierter, 1 fünfter Grösse
und 1 nebeliger.
Unförmliche beim Krebs.
Ueber dem Ellenbogen der südlichen
Scheere
Der nachfolgende, zu äusserst derselben
Scheere
Der vorangehende von zweien ober-
halb des nebeligen
Der diesem nachfolgende
4 Sterne; 2 vierter, 2 fünfter Grösse.
Der Löwe.
In der Nase
Im Rachen
Der nördliche von zweien am Kopfe
Der südliche
|
57
59
68
81
79
79
84
93
91
91
93
94
99
91
89
90
103
105
97
100
101
104
107
107
|
30
50
30
40
40
20
0
40
0
20
40
40
50
40
0
30
0
0
20
20
40
30
40
30
|
S.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
S.
N.
S.
S.
N.
N.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
|
0
5
2
1
3
4
2
0
1
1
2
0
5
11
1
7
2
5
4
7
10
7
12
9
|
40
50
15
20
20
30
40
40
15
10
40
10
30
50
0
30
40
40
50
15
0
30
0
30
|
4
4
5
5
5
5
4
4
4
4
4
4
4
5
4
4
4
5
5
4
4
3
3
|
stärker
nebelig
schwächer
schwächer
stärker
stärker
stärker
schwächer
schwächer
stärker
|
H
ϰ Fhrm.
d
g
f
k
?
ε
η
ϑ
γ
δ
1.α
1. ι
2. μ
β
π
ϰ
ν
ξ
ϰ
λ
ε
μ
|
[111]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nördliche von dreien am Nacken
Der mittlere
Der südliche von den dreien
Am Herzen, welcher Basiliscus oder
Regulus heisst
Der südliche von zweien an der Brust
Einer, der dem am Herzen nahe vor-
angeht
Am rechten Vorderknie
In der rechten Tatze
Am linken Vorderknie
In der linken Tatze
In der linken Achselhöhle
Der vorangehende von dreien am Bauche
Der nördliche von den beiden nach-
folgenden
Der südliche
Der vorangehende von zweien an den
Lenden
Der nachfolgende
Der nördliche von zweien am Hinter-
theile
Der südliche
An der Hüfte hinten
Hinten am Rücken
An der hintern Fussbeuge
Am Hinterfusse
An der Schwanzspitze
27 Sterne; 2 erster, 2 zweiter, 6 dritter,
8 vierter, 5 fünfter, 4 sechster Grösse.
Unförmliche beimLöwen.
Der vorangehende von zweien über dem
Rücken
Der nachfolgende
Der nördl, von dreien unter dem Bauche
Der mittlere
Der südliche von den dreien
Der nördlichste von der nebelartigen
Sammlung zwischen dem äussersten
Theile des Löwen und des Bären,
welche Haare der Berenice heisst
Der vorangehende von zweien südlichen
Der nachfolgende in der Figur des
Epheublattes
8 Sterne; 1 vierter, 4 fünfter Grösse.
1 hervorstechender, 2 dunkle.
|
113
115
114
115
116
113
110
117
122
115
122
120
126
125
124
127
127
129
133
135
135
134
137
119
121
129
130
132
138
133
141
|
30
30
0
50
50
20
40
30
30
50
30
20
20
40
40
30
40
40
40
0
0
0
50
20
30
50
30
20
10
50
50
|
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
N.
N.
N.
|
11
8
4
0
1
0
0
3
4
4
0
4
5
2
12
13
11
9
5
1
0
3
11
13
15
1
0
2
30
25
25
|
0
30
30
10
50
15
0
40
10
15
10
0
20
20
15
40
30
40
50
15
50
0
50
20
30
10
30
40
0
0
30
|
3
2
3
1
4
5
5
6
4
4
4
6
6
6
5
2
5
3
3
4
4
5
1
5
5
4
5
5
|
Apogeum
des Mars
109° 50'
schwächer
schwächer
hervor-
stechend
dunkel
dunkel
|
ζ
γ
η
α
A
ν
ψ
ξ
ο
φ
ρ
τ
k
l
b
δ
71
ϑ
i
σ
τ
υ
β
41 kl. L.
54
χ
c
d
e
b
g
|
[112]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Die Jungfrau.
Der vorangehende südliche von zweien
am Kopfe
Der nachfolgende, nördlichere
Der nördliche von zweien im Gesicht.
Der südliche
An der Höhe des linken, südlichen
Flügels
Der vorangehende von vieren am linken
Flügel
Der zweite, nachfolgende
Der dritte
Der von den vieren zuletzt nachfol-
gende
Auf der rechten Seite unter dem Gürtel
Der vorangehende von dreien am rech-
ten, nördlichen Flügel
Der südliche der beiden übrigen
Der nördliche derselben, genannt der
Winzer
Der in der linken Hand, genannt die
Aehre
Unter dem Gürtel, an der rechten Hüfte
Der nördliche von den vorangehenden
des Vierecks an der linken Hüfte
Der südliche
Der nördliche von den beiden nachfol-
genden
Der südliche
Am linken Knie
An der hintern Seite der rechten Hüfte
Der mittlere am Kleide
Der südliche
Der nördliche
Am linken, südlichen Fusse
Am rechten, nördlichen Fusse
26 Sterne; 1 erster, 7 dritter. 6 vier-
ter, 10 fünfter, 2 sechster Grösse.
Unförmliche bei der Jungfrau.
Der vorangehende von dreien in grader
Linie, unterm linken Arm
Der mittlere
Der nachfolgende
|
139
140
144
143
142
151
156
160
164
157
151
153
155
170
168
169
170
173
171
175
171
180
180
181
183
186
158
162
165
|
40
20
0
30
20
35
30
30
20
40
30
30
30
0
10
40
20
20
20
0
20
0
40
40
20
0
0
20
35
|
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
|
4
5
8
5
6
1
2
2
1
8
13
11
15
2
8
2
0
1
0
1
8
7
2
11
0
9
3
3
3
|
15
40
0
30
0
10
50
50
40
30
50
40
10
0
40
20
10
30
20
30
30
30
40
40
30
50
30
30
20
|
5
5
5
5
3
3
3
5
4
3
5
6
3
1
3
5
6
4
5
5
5
4
4
4
4
3
5
5
5
|
Apogeum
des Jupiter
154° 20'
stärker
Apogeum
des Jupiter
154° 20'
|
ν
1.ξ
ο
π
β
η
γ
k
ϑ
δ
ρ
2.d
ε
α
ξ
2.l
h
m
i
86
?
ι
ϰ
φ
γ
μ
χ
ψ
g
|
[113]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der vorangehende von dreien in grader
Linie, unter der Aehre
Der mittlere und doppelte derselben
Der nachfolgende von den dreien
6 Sterne ; 4 fünfter, 2 sechster Grösse.
Die Waage.
Der leuchtende von zweien am Rande
der südlichen Schale
Der dunklere gegen Norden
Der leuchtende von zweien am Rande
der nördlichen Schale
Der dunklere, diesem vorangehende
In der Mitte der südlichen Schale
Der vorangehende in derselben
In der Mitte der nördlichen Schale
Der nachfolgende in derselben
8 Sterne; 2 zweiter. 4 vierter, 2 fünf-
ter Grösse.
Unförmliche bei der Waage.
Der vorangehende von dreien, nördlich
von der nördlichen Schale
Der südliche der beiden nachfolgenden
Der nördliche derselben
Der nachfolgende von dreien, zwischen
den Schalen
Der nördliche von den beiden übrigen
vorangehenden
Der südliche
Der vorangehende von dreien unter der
südlichen Schale
Der nördliche der beiden übrigen, nach-
folgenden
Der südliche
9 Sterne; 1 dritter, 5 vierter, 2 fünf-
ter, 1 sechster Grösse.
Der Scorpion.
Der nördliche von den drei hellen an
der Stirn
Der mittlere
Der südliche von den dreien
Der südlichere im Fusse
Der glänzende, nördliche von den bei-
den nahe stehenden
|
170
171
173
191
190
195
191
197
194
200
206
199
207
207
205
203
204
196
204
205
209
209
209
209
210
|
30
30
20
20
20
30
0
20
40
50
20
30
0
40
50
40
30
20
30
20
40
0
0
20
20
|
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
N.
S.
S.
S.
N.
|
7
8
7
0
2
8
8
1
1
3
4
9
6
9
5
2
1
7
8
9
1
1
5
7
1
|
20
20
50
40
30
30
30
40
15
45
30
0
40
15
30
0
30
30
10
40
20
40
0
50
40
|
6
5
6
2
5
2
5
4
4
4
4
5
4
4
6
4
5
3
4
4
3
3
3
3
4
|
|
53
61
89
α
μ
β
δ
ι
1.ν
γ
ϑ
37 Jungfr.
ψ
ξ
λ
χ
?
γ
39
40
β
δ
π
ρ
ν
|
[114]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der südliche
Der vorangehende von drei glänzenden
am Leibe
Der röthlich schimmernde, mittlere, ge-
nannt Antares
Der nachfolgende von den dreien
Der vorangehende von zweien an der
letzten Hüftpfanne
Der nachfolgende
Am ersten Körpergelenk
Am zweiten Körpergelenk
Der nördliche eines Paares am dritten
Der südliche dieses Paares
Am vierten Gelenk
Am fünften
Am sechsten Gelenk
Am siebenten zunächst dem Stachel
Der nachfolgende von zweien am Stachel
selbst
Der vorangehende
21 Sterne; 1 zweiter. 13 dritter, 5 vier-
ter, 2 fünfter Grösse.
Unförmliche beim Scorpion.
Der dem Stachel nachfolgende, nebelige
Der vorangehende von zweien, nördlich
vom Stachel
Der nachfolgende
3 Sterne; 2 fünfter Grösse und ein ne-
beliger.
Der Schütze.
An der Spitze des Pfeiles
Am Griff an der linken Hand
Im südlichen Theile des Bogens
Der südliche von zweien am nördlichen
Theile des Bogens
Der nördliche an dem Ende des Bogens
An der linken Schulter
Der diesem vorangehende am Pfeil
Ein doppelter, nebeliger, im Auge
Der vorangehende von dreien am Kopfe
Der mittlere
Der nachfolgende
Der südlichste von dreien im nördlichen
Theile des Mantels
|
210
214
216
217
212
213
221
222
223
223
226
231
233
232
230
230
234
228
232
237
241
241
242
240
248
246
248
249
251
252
254
|
40
0
0
50
40
50
50
10
20
30
30
30
50
20
50
20
30
50
50
50
0
20
20
0
40
20
30
0
0
30
40
|
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
|
0
3
4
5
6
6
11
15
18
18
19
18
16
15
13
13
12
6
4
6
6
10
1
2
3
3
0
2
1
2
2
|
30
45
0
30
10
40
0
0
40
0
30
50
40
10
20
30
15
10
10
30
30
50
30
50
10
50
45
10
30
0
50
|
4
3
2
3
5
5
3
4
4
3
3
3
3
3
3
4
5
5
3
3
3
3
4
3
4
4
4
4
4
|
stärker
}
Apogeum
des Saturn
226° 30'
nebelig
Oph.
Oph.
nebelig
stärker
|
1.ω
σ
α
τ
1.c
2.c
ε
μ
ζ
η
ϑ
ι
ϰ
λ
υ
?
45
43
1.γ
δ
ε
λ
μ
σ
φ
2.ν
2.ξ
ο
π
d
|
[115]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der mittlere
Der nördliche von den dreien
Der den dreien nachfolgende dunkle
Der nördliche von zweien im südlichen
Theile des Mantels
Der südliche
An der rechten Schulter
Am rechten Ellenbogen
Am Schulterblatt
Am Oberarmgelenk
Unter der Achsel
An dem Knöchel des linken Vorder-
fusses
Am Knie desselben Beines
An dem Knöchel des rechten Vorder-
fusses
Am linken Schulterblatt
Am Knie des rechten Vorderbeines .
Der vorangehende von zweien in der
nördlichen Seite des Vierecks am An-
fange des Schwanzes
Der nachfolgende derselben Seite . .
Der vorangehende der südlichen Seite
Der nachfolgende derselben Seite . .
31 Sterne; 2 zweiter, 9 dritter, 9 vier-
ter, 8 fünfter, 2 sechster Grösse und
1 nebeliger.
Der Steinbock.
Der nördliche von dreien im voran-
gehenden Horne
Der mittlere
Der südliche von den dreien
An der Spitze des nachfolgenden Hornes
Der südliche von dreien am Maule
Der vorangehende der beiden übrigen
Der nachfolgende
Unter dem rechten Auge
Der nördliche von zweien am Nacken
Der südliche
Am rechten Knie
Am linken gekrümmten Knie
An der linken Schulter
Der vorangehende von zweien benach-
barten unter dem Bauche
Der nachtolgende
|
255
256
259
262
261
255
258
253
251
249
251
250
240
260
260
261
261
261
263
270
271
270
272
272
272
272
270
275
275
274
275
280
283
283
|
40
10
0
50
0
40
10
20
0
40
0
20
0
40
0
0
10
50
0
40
0
40
20
20
0
10
30
0
10
10
0
0
30
40
|
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
|
4
6
5
5
2
1
2
2
4
6
23
18
13
13
20
4
4
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6
7
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0
1
1
0
4
0
6
8
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6
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|
30
30
30
0
0
50
50
30
30
45
0
0
0
30
10
50
50
50
50
30
40
0
0
45
45
30
40
50
50
30
40
40
50
0
|
4
4
6
5
6
5
5
5
4
3
2
2
3
3
3
5
5
5
5
3
6
3
6
6
6
6
5
6
5
4
4
4
4
5
|
|
ρ
υ
e
g
f
1.χ
h
ψ
τ
ζ
β
α
η
ϑ
τ
ω
a
b
c
2.α
ν
β
ξ
ο
π
ρ
σ
τ
υ
ψ
ω
A
ζ
b
|
[116]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nachfolgende von dreien am mitt-
leren Körper
Der südliche von den beiden anderen
vorangehenden
Der nördliche derselben
Der vorangehende von zweien am
Rücken
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien am süd-
lichen Rückgrath
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien am An-
fange des Schwanzes
Der nachfolgende
Der vorangehende von vieren im nörd-
lichen Theile des Schwanzes
Der südliche von den drei übrigen
Der mittlere
Der nördliche an der Spitze des Schwan-
zes
28 Sterne; 4 dritter, 9 vierter, 9 fünf-
ter, 6 sechster Grösse.
Der Wassermann.
Am Kopfe
Der hellere an der rechten Schulter
Der dunklere
An der linken Schulter
Unter der Achsel
Der nachfolgende von dreien am Kleide
unter der linken Hand
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
Am rechten Ellenbogen
Der nördliche an der rechten Hand
Der vorangehende von den beiden an-
deren, südlichen
Der nachfolgende
Der vorangehende von zwei benach-
bauten an der rechten Hüfte
Der nachfolgende
Am rechten Oberschenkel
Der südliche von zweien am linken
Oberschenkel
Der nördlichere
Der südliche am rechten Schienbein
|
282
280
280
280
284
286
288
288
289
290
292
291
292
293
299
298
290
290
280
279
278
302
303
305
306
299
300
302
295
295
305
|
0
0
0
0
20
40
20
40
40
10
0
0
0
40
40
30
0
40
0
30
0
50
0
20
40
30
20
0
0
30
0
|
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
N.
S.
|
4
4
2
0
0
4
4
2
2
2
5
2
4
15
11
9
8
6
5
8
8
8
10
9
8
3
2
0
1
4
7
|
15
0
50
0
50
45
30
10
0
20
0
50
20
45
0
40
50
15
30
0
30
45
45
0
30
0
10
50
40
0
30
|
5
5
5
4
4
4
4
3
3
4
5
5
5
5
3
5
3
5
3
4
3
3
3
3
3
4
5
4
4
6
3
|
|
φ
χ
η
ϑ
ι
ε
ϰ
γ
δ
d
μ
λ
1.c
d
α
ο
β
ξ
ν
μ
ε
?
π
ζ
η
ϑ
ρ
σ
ι
e
δ
|
[117]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nördliche
An der linken Hüfte
Der südliche von zweien am linken
Schienbein
Der nördliche unter dem Knie
Am Anfange des Ausflusses des Was-
sers aus der Hand
Der nachfolgende, südlichere
Der nachfolgende an der, ersten Bie-
gung des Wassers
Der diesem nachfolgende
In der zweiten südlichen Biegung
Der nördliche von den beiden Nach-
folgenden
Der südliche
Der entlegene gegen Süden
Der nach diesem vorangehende von
zweien benachbarten
Der nachfolgende
Der nördliche von dreien in der dritten
Biegung des Wassers
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien
Der nördliche von dreien ähnlichen,
nachfolgenden
Der mittlere
Der südliche von den dreien
Der vorangehende von dreien in der
letzten Biegung
Der südliche von den beiden nach-
folgenden
Der nördliche
Der letzte des Wassers, im Maule des
südlichen Fisches
42 Sterne; 1 erster, 9 dritter, 18 vierter,
13 fünfter, 1 sechster Grösse.
Unförmliche beim Wassermann.
Der vorangehende von dreien, der Bie-
gung des Wassers nachfolgenden
Der nördliche der beiden anderen
Der südliche derselben
3 Sterne vierter Grösse und stärker.
|
304
301
300
302
303
308
311
313
313
312
312
314
316
316
315
316
316
310
310
311
305
306
306
300
320
323
322
|
40
0
40
10
20
10
0
20
50
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0
30
20
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40
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30
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0
20
|
S.
S.
S.
S.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
|
5
5
10
9
2
0
1
0
1
3
4
8
11
10
14
14
15
14
15
15
14
15
14
23
15
14
18
|
0
40
0
0
0
10
10
30
40
30
10
15
0
50
0
45
40
10
0
45
50
20
0
0
30
20
15
|
4
5
5
5
4
4
4
4
4
4
4
5
5
5
5
5
5
4
4
4
4
4
4
1
4
4
4
|
Walfisch
Walfisch
Walfisch
|
2.τ
f
υ
g
?
λ
h
φ
χ
1.ψ
3.ψ
?
1.ω,
2.ω
1.A
3.A
5.A
1.b
2.b
3.b
1.c
3.c
2.c
α
g
f
h
|
[118]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Die Fische.
Am Maule des vorangehenden Fisches
Der südliche von zweien am Hinter-
kopfe
Der nördliche
Der vorangehende von zweien am
Rücken
Der nachfolgende
Der vorangehende am Bauche
Der nachfolgende
Am Schwänze desselben Fisches
Der erste vom Schwanze am Bande
Der nachfolgende
Der vorangehende von drei hellen nach
diesem
Der mittlere
Der nachfolgende
Der nördliche von zwei schwachen in
der Krümmung des Bandes
Der südliche
Der vorangehende von dreien nach der
Krümmung
Der mittlere
Der nachfolgende
Am Knoten beider Bänder
Der erste nach dem Knoten am nörd-
lichen Bande
Der südliche von dreien nach diesem
Der mittlere
Der nördliche von den dreien, und der
letzte am Bande
Der nördliche von zweien am Maule
des nördlichen Fisches
Der südliche
Der nachfolgende von drei schwachen
am Kopfe
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
Der vorangehende von dreien an der
südlichen Flosse, und beim Ellen-
bogen der Andromeda
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien
Der nördliche von zweien am Bauche
Der südlichere
|
315
317
321
319
324
319
323
329
334
336
340
343
346
345
346
350
352
354
356
354
353
353
353
355
355
352
351
350
349
349
351
355
352
|
0
30
30
20
0
20
0
20
20
20
30
50
20
40
20
20
0
0
0
0
30
40
50
20
0
0
0
20
0
40
0
30
40
|
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
S.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
N.
|
9
7
9
9
7
4
2
6
5
2
2
1
1
2
5
2
4
7
8
4
1
5
9
21
21
20
19
23
14
13
12
17
15
|
15
30
30
20
30
30
30
20
45
45
15
10
20
0
0
20
40
45
30
20
30
20
0
45
30
0
50
0
20
0
0
0
20
|
4
4
4
4
4
4
4
4
6
6
4
4
4
6
6
4
4
4
3
4
5
3
4
5
5
6
6
6
4
4
4
4
4
|
|
β
γ
b
ϑ
ι
ϰ
λ
ω
d
51
δ
ε
ζ
e
f
μ
ν
ξ
α
ο
π
η
ρ
y
τ
b
k
ι
1.ψ
2.ψ
3.ψ
υ
φ
|
[119]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
In der nachfolgenden Flosse, nahe am
Schwanze
34 Sterne; 2 dritter, 22 vierter, 3 fünf-
ter, 7 sechster Grösse.
Unförmliche bei den Fischen.
Der vorhergehende der nördlichen Seite
des Vierecks unter dem vorangehen-
Fische
Der nachfolgende
Der vorangehende der südlichen Seite
Der nachfolgende
4 Sterne vierter Grösse.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die Sterne des Thierkreises betragen also zusammen 348, nämlich 5 erster, 9 zweiter, 66 dritter, 132 vierter, 104 fünfter, 27 sechster Grösse, 3 nebelige und 2 dunkle, und ausserdem die Gruppe, von der wir gesagt haben, dass sie in dem mathematischen Verzeichnisse die Haare der Berenice genannt wird.
[120]
DIEJENIGEN, WELCHE IN DER SÜDLICHEN GEGEND STEHEN.
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der Walfisch.
An der Nasenspitze
Der nachfolgende von dreien am Kiefer
Der mittlere, mitten im Maul
Der vorangehende von den dreien an
der Backe
Im Auge
Der nördliche in den Haaren
Der vorangehende in der Mähne
Der nördliche der vorangehenden von
den vieren an der Brust
Der südliche
Der nördliche von den nachfolgenden
Der südliche
Der mittlere von dreien am Körper
Der südliche
Der nördliche von den dreien
Der nachfolgende von zweien am
Schwanze
Der vorangehende
Der nördliche von den nachfolgenden
des Vierecks am Schwanze
Der südliche
Der nördliche von den anderen voran-
gehenden
Der südliche
An der nördlichen Schwanzspitze
An der südlichen Schwanzspitze
22 Sterne; 9 dritter, 8 vierter, 5 fünf-
ter Grösse.
Orion.
Der nebelige am Kopfe
Der röthlich-glänzende an der rechten
Schulter
An der linken Schulter
Der diesem nachfolgende
Am rechten Ellenbogen
Am rechten Unterarm
Der nachfolgende von den südlichen
der viere an der rechten Hand
Der vorangehende
Der nachfolgende von der nördlichen
Seite
|
11
11
6
3
4
5
1
355
356
0
0
345
346
348
343
338
335
334
332
332
327
329
50
55
43
48
57
59
59
59
60
|
0
0
0
50
0
30
0
20
40
0
20
20
20
20
0
20
0
0
40
20
40
0
20
20
40
20
40
40
50
20
40
|
|
7
11
11
14
8
6
4
24
28
25
27
25
30
20
15
15
11
13
13
14
9
20
16
17
17
18
14
11
10
9
8
|
45
20
30
0
10
20
10
30
0
10
30
20
30
0
20
40
40
40
0
0
30
20
30
0
30
0
30
50
40
45
15
|
4
3
3
3
4
4
4
4
4
4
3
3
4
3
3
3
5
5
5
5
3
3
1
2
4
4
6
4
4
6
|
nebelig
stärker
schwächer
|
λ
α
γ
δ
ν
μ
ξ
ρ
σ
ε
π
τ
υ
ξ
ϑ
η
21
19
?
17
ι
β
λ
α
γ
A
μ
k
ξ
ν
2.f
|
[121]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der vorangehende derselben Seite
Der vorangehende von zweien an der
Keule
Der nachfolgende
Der nachfolgende von vieren in grader
Linie am Rücken
Der zu zweit vorangehende
Der zu dritt vorangehende
Der zu viert vorangehende
Der nördlichste von den neunen am
Schilde
Der zweite
Der dritte
Der vierte
Der fünfte
Der sechste
Der siebente
Der achte
Der südlichste und letzte von diesen
Der vorangehende von dreien am Gürtel
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien in
grader Linie
Am Griffe des Schwerdtes
Der nördl. von den dreien am Schwerdte
Der mittlere
Der südliche
Der nachfolgende von zweien an der
Schwerdtspitze
Der vorangehende
Der helle am linken Fuss, auch dem
Flusse gemeinschaftlich
Am linken Schienbein
An der linken Ferse
Am rechten Knie
38 Sterne; 2 erster, 4 zweiter, 8 dritter,
15 vierter, 3 fünfter, 5 sechster
Grösse und 1 nebeliger.
Der Fluss.
Der am linken Fusse des Orion, am
Anfange des Flusses
In der Biegung gegen das Schienbein
des Orion, nördlich
Der nachfolgende von zweien nach
diesem
|
59
55
57
50
49
48
47
43
42
41
39
38
37
38
38
39
48
50
52
47
50
50
50
51
49
42
44
46
53
41
42
41
|
0
0
40
50
40
40
30
50
40
20
40
30
50
10
40
40
40
40
40
10
10
0
20
0
30
30
20
40
30
40
10
20
|
|
8
3
3
19
20
20
20
8
8
10
12
14
15
17
20
21
24
24
25
25
28
29
29
30
30
31
30
31
33
31
28
29
|
15
45
15
40
0
20
30
0
10
15
50
15
50
10
20
30
10
50
30
50
40
30
50
30
50
30
15
10
30
50
15
50
|
6
5
5
4
6
6
5
4
4
4
4
4
3
3
3
3
2
2
2
3
4
3
3
4
4
1
4
4
3
4
4
4
|
|
1.f
χ
χ
α
38
n
2.ψ
2.y
1.y
g
2.π
1.π
1
3
Z
10
δ
ε
ζ
η
2.c
2.ϑ
ι
d
υ
β
σ
e
ϰ
λ
k
ψ
|
[122]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der vorangehende
Der nachfolgende von zweien darauf
folgenden
Der vorangehende
Der nachfolgende von dreien nach
diesen
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
Der nachfolgende von vieren, nach
einer Lücke
Der diesem vorangehende
Der als dritter vorangehende
Der vorangehende von allen vieren
Der nachfolgende von vieren, wieder
in ähnlicher Weise
Der diesem vorangehende
Der auch diesem vorangehende
Der vorangehende von diesen Vieren
Der in einer Wendung des Flusses die
Brust des Walfisches berührt
Der diesem nachfolgende
Der vorangehende von drei folgenden
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien
Der nördliche von zwei vorangehenden
eines Vierecks
Der südliche
Der vorangehende der nachfolgenden
Seite
Der nachfolgende von diesen vieren
Der nördliche von zweien gegen Osten
benachbarten
Der südlichere
Der nachfolgende von zweien in einer
Zurückbiegung
Der vorangehende
Der nachfolgende von dreien in dem
übrigen Räume
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
Der leuchtende am Ende des Flusses
34 Sterne ; 1 erster, 5 dritter, 27 vier-
ter, 1 fünfter Grösse,
|
38
36
33
29
29
26
20
18
17
15
10
8
5
3
358
359
2
7
10
14
14
15
18
27
28
21
19
11
8
5
353
|
0
30
30
40
0
18
20
0
30
30
30
10
30
50
30
10
10
10
50
40
50
30
0
30
20
30
10
10
10
10
30
|
|
28
25
25
26
27
27
32
31
28
28
25
23
23
23
32
34
38
38
39
41
42
43
43
50
51
53
53
53
53
52
53
|
15
15
20
0
0
50
50
0
50
0
30
50
10
15
10
50
30
10
0
30
30
20
20
20
45
50
10
0
30
0
30
|
4
4
4
4
4
4
3
4
3
3
3
4
3
4
4
4
4
4
5
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
1
|
|
ω
μ
ν
ξ
?
ο
γ
π
δ
ε
ζ
3.ρ
η
σ
1.τ
2.τ
11
16
19
27
28
l
36
1.υ
2.υ
43
41
i
g
h
α
|
[123]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der Haase.
Der nördliche von den vorangehenden
eines Vierecks an den Ohren
Der südliche
Der nördliche der nachfolgenden Seite
Der südliche
Am Kinn
An der Spitze des linken Vorderfusses
Mitten am Körper
Unter dem Bauche
Der nördliche von zweien an den Hinter-
füssen
Der südlichere
An der Lende
An der Spitze des Schwanzes
12 Sterne; 2 dritter, 6 vierter, 4 fünf-
ter Grösse.
Der Hund.
Der glänzendste am Maule, genannt
Hund
An den Ohren
Am Kopfe
Der nördliche von zweien am Halse
Der südliche
An der Brust
Der nördliche von zweien am rechten
Knie
Der südliche
An der Spitze des Vorderfusses
Der vorangehende von zweien am lin-
ken Knie
Der nachfolgende
Der nachfolgende von zweien an der
linken Schulter
Der vorangehende
An der linken Hüfte
Am Bauche zwischen den Schenkeln
An der rechten Fussbeuge
An der Spitze dieses Fusses
An der Spitze des Schwanzes
18 Sterne; 1 erster, 5 dritter, 5 vierter,
7 fünfter Grösse.
|
43
43
44
44
42
39
48
48
54
52
53
56
71
73
74
76
78
73
69
69
64
68
69
78
75
80
77
76
77
85
|
0
10
40
40
30
30
50
10
20
20
20
0
0
0
40
40
40
50
0
20
20
0
30
0
0
0
0
20
0
30
|
|
35
36
35
36
39
45
41
44
44
45
38
38
39
35
36
37
40
42
41
42
41
46
45
46
47
48
51
55
55
50
|
0
30
30
40
40
15
30
20
0
50
20
10
10
0
30
45
0
30
15
30
20
30
50
0
0
45
30
10
40
30
|
5
5
5
5
4
4
3
3
4
4
4
4
1
4
5
4
4
5
5
5
3
5
5
4
5
3
3
4
3
3
|
stärker
stärker
der stärk-
ste
schwächer
schwächer
|
?
?
?
λ
μ
ε
α
β
δ
γ
ζ
η
α
ϑ
μ
γ
ι
3.π
3.ν
2.ν
β
1.ξ
2.ξ
1.ο
2.ο
δ
ε
2.ϰ
ζ
η
|
[124]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Unförmliche beim Hunde.
Nördlich vom Scheitel fies Hundes
Der südliche von denen in grader Li-
nie, unter den Hinterfüssen
Der nördliche
Der noch nördlichere
Der letzte, nördlichste von diesen vieren
Der vorangehende von dreien in grader
Linie, westlich
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien
Der nachfolgende von zwei glänzenden,
unter diesen
Der vorangehende
Der letzte, südlicher als die genannten
11 Sterne; 2 zweiter, 9 vierter Grösse
Der kleine Hund oder Procyon.
Am Scheitel
Der glänzende am Schenkel, selbst klei-
ner Hund genannt
2 Sterne; 1 erster. 1 vierter Grösse.
Argus oder das Schiff.
Der vorangehende von zweien am
Schnabel des Schilfes
Der nachfolgende
Der nördliche von zweien im Hinter-
theile
Der südlichere
Per beiden vorangehende
Der leuchtende mitten auf dem Schilde
Der vorangehende von dreien unter dem
Schilde
Der nachfolgende
Der mittlere von den dreien
Am Ende des Steuerruders
Der nördliche von zweien am Kiel des
Hintertheils
Der südliche
Der nördliche im Throne des Hinter-
theils
Der vorangehende von dreien an dem-
selben Throne
Der mittlere
Der nachfolgende
|
72
63
64
66
67
50
53
55
52
49
45
78
82
93
97
92
92
88
89
88
92
91
97
87
87
93
95
96
99
|
50
20
40
20
30
20
40
40
20
20
30
20
30
40
40
10
10
40
40
40
40
40
20
20
20
30
30
40
50
|
|
25
60
58
57
56
55
57
59
59
57
59
14
16
42
43
45
46
45
47
49
49
49
49
53
58
55
58
57
57
|
15
30
45
0
0
30
40
30
40
40
30
0
10
40
20
0
0
30
15
45
50
15
50
0
30
30
30
15
45
|
4
4
4
4
4
4
4
4
2
2
4
4
1
5
3
4
4
4
4
4
4
4
4
4
3
4
5
4
4
|
Einhorn
Taube
Taube
Taube
|
19
499
δ
521
537
μ
λ
γ
β
α
ε
β
α
e
ι
ξ
ο
π
ϰ
ρ
τ
677
716
643
λ
f
1.φ
2.φ
χ
|
[125]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der nachfolgende, helle, an der Ruder-
bank
Der vorangehende von zwei dunkeln,
unter diesem
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien, welche
dem obigen hellen nachfolgen
Der nachfolgende
Der nördliche von dreien auf den Schil-
den beim Maste
Der mittlere
Der südliche von den dreien
Der nördliche von zwei benachbarten
unter diesen
Der südlichere
Der südliche von zweien, mitten am
Maste
Der nördliche
Der vorangehende von zweien an der
höchsten Stelle des Segels
Der nachfolgende
Unter dem dritten, der dem Schilde
folgt
Am Einschnitte der Bank
Zwischen den Rudern am Kiel
Der dunkle, welcher diesem folgt
Ein glänzender am Verdeck, welcher
diesem folgt
Der südliche, unter dem Kiele glän-
zende
Der vorangehende von dreien diesem
nachfolgenden
Der mittlere
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien am Ein-
schnitte nachfolgenden
Der nachfolgende
Der vorangehende von zweien an der
vorangehenden nördlichen Stange
Der nachfolgende
Canopus, welcher an der andern Stange
vorangeht
Der letzte diesem nachfolgende
45 Sterne; 1 erster, 6 zweiter, 8 dritter,
22 vierter, 7 fünfter, 1 sechster
Grösse.
|
104
101
104
106
107
119
119
117
122
122
113
112
111
112
98
100
95
102
113
121
128
134
139
144
151
57
73
70
82
|
30
30
20
30
40
0
30
20
30
20
30
40
20
20
30
50
0
20
20
50
30
40
20
20
20
20
30
30
20
|
|
58
60
59
56
57
51
55
57
60
61
51
49
43
43
54
51
63
64
63
69
65
65
65
62
62
65
65
75
71
|
20
0
20
40
0
30
30
10
0
15
30
0
20
30
30
15
0
30
50
40
40
50
50
50
15
50
40
0
50
|
2
5
5
5
5
4
4
4
4
4
4
4
4
4
2
2
4
6
2
2
3
3
2
3
3
4
3
1
3
|
stärker
stärker
schwächer
stärker
stärker
|
ζ
a
?
h
?
?
?
e
g
?
1.ο
2.ο
3.ο
4.ο
γ
ο
σ
T
?
?
?
?
812
χ
φ
η
υ
α
τ
|
[126]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Die Hydra.
Der südliche von zweien an der Nase
Her nördliche von den beiden, am Auge
Der nördliche von zwei nachfolgenden,
am Hinterkopfe
Der südliche derselben, im Rachen
Der allen diesen nachfolgende, am Kinn-
backen
Der vorangehende von zweien am An-
fange des Nackens
Der nachfolgende
Der mittlere von dreien an der Krüm-
mung des Halses
Her diesem nachfolgende
Der südlichste
Der dunkle nördliche von zwei benach-
arten, gegen Süden
Der helle nachfolgende derselben
Der vorangehende von dreien nach der
Krümmung des Halses
Der nachfolgende
Der mittlere derselben
Der vorangehende von dreien in grader
Linie
Der mittlere
Der nachfolgende
Der nördliche von zweien unter dem
Fasse des Bechers
Der südliche
Der vorangehende in einem Dreieck
nach diesen
Der südliche derselben
Der nachfolgende von denselben dreien
Der zunächst dem Schwänze hinter
dem Raben
An der Spitze des Schwanzes
25 Sterne; 1 zweiter, 3 dritter, 19 vier-
ter, 1 fünfter, 1 sechster Grösse.
Unförmliche bei der Hydra.
Vom Kopfe nach Süden
Der denen am Halse nachfolgende
2 Sterne dritter Grösse
|
97
98
99
98
100
103
106
111
114
111
112
113
119
124
122
131
133
136
144
145
155
157
159
173
186
96
124
|
20
40
0
50
50
40
40
40
0
40
30
20
20
30
0
20
20
20
50
40
30
50
30
20
50
0
20
|
|
15
13
11
14
12
11
13
15
14
17
19
20
26
23
24
24
23
23
25
30
31
34
31
13
17
23
26
|
0
40
30
45
15
50
30
20
50
10
45
30
30
15
0
30
0
10
45
10
20
10
40
30
30
15
0
|
4
4
4
4
4
5
4
4
4
4
6
2
4
4
4
3
4
3
4
4
4
4
3
4
4
3
3
|
|
σ
δ
ε
η
ζ
ω
ϑ
2.τ
ι
1.τ
A
α
ϰ
1.υ
2.υ
μ
2.φ
ν
β
Χ
ξ
ε
β
γ
π
30
20
|
[127]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der Becher.
Am Fusse des Bechers und der Hydra
gemeinschaftlich
Der südliche von zweien mitten am
Becher
Der nördliche derselben
Der südliche am Rande der Mündung
Am nördlichen Rande
Am südlichen Henkel
Am nördlichen Henkel
7 Sterne vierter Grösse.
Der Rabe.
Am Schnabel und der Hydra gemein-
schaftlich
Am Nacken
An der Brust
Am rechten vorangehenden Flügel
Der vorangehende von zweien am nach-
folgenden Flügel
Der nachfolgende
An der Fussspitze und der Hydra ge-
meinschaftlich
7 Sterne; 5 dritter, 1 vierter, 1 fünf-
ter Grösse.
Der Centaur.
Der südlichste von vieren am Kopfe
Der nördlichere
Der vorangehende von den beiden
mittleren
Der nachfolgende und letzte von den
vieren
An der vorangehenden linken Schulter
An der rechten Schulter
Am linken Oberarm
Der nördliche von den beiden voran-
gehenden der viere am Schilde
Der südliche
Der von den beiden übrigen am höch-
sten am Schilde steht
Der südlichere
Der vorangehende von dreien an der
rechten Seite
Der mittlere
Der nachfolgende
|
139
146
143
150
142
152
145
158
157
160
160
160
161
163
183
183
182
183
179
189
182
191
192
195
196
186
187
188
|
40
0
30
20
40
30
0
40
40
0
50
0
20
50
50
20
30
20
30
0
30
30
30
20
50
40
20
30
|
|
23
19
18
18
13
16
11
21
19
18
14
12
11
18
21
13
20
20
25
22
17
22
23
18
20
28
29
28
|
0
30
0
30
40
30
50
30
40
10
50
30
45
10
20
50
30
0
30
30
30
30
45
15
50
20
20
0
|
4
4
4
4
4
4
4
3
4
3
5
5
5
5
3
3
4
4
4
4
4
4
4
4
|
|
α
γ
δ
ζ
ε
η
ϑ
α
ε
ζ
γ
δ
η
β
g
h
i
k
ι
ε
d
ψ
a
e
c
ν
μ
φ
|
[128]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer
|
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Am rechten Arm
Am rechten Ellenbogen
An der Spitze der rechten Hand
Der leuchtende am Anfange des mensch-
lichen Körpers
Der nachfolgende von zwei dunkeln
Der vorangehende
An der Rückenlinie
Der diesem vorangehende am Rücken
des Pferdes
Der nachfolgende von dreien an den
Lenden
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
Der vorangehende von zwei benach-
barten an der rechten Hüfte
Der nachfolgende
An der Brust unter der Schulter des
Pferdes
Der vorangehende von zweien am Bau-
che
Der nachfolgende
In der Höhlung des rechten Fusses
Am Schienbein desselben
In der Höhlung des linken Fusses
Am Huf desselben
An der rechten Vorderfussspitze
Am linken Knie
Ausserhalb unter dem rechten Ober-
schenkel
37 Sterne; 1 erster, 5 zweiter, 7 dritter,
15 vierter, 9 fünfter Grösse.
Der Wolf.
Der an der Spitze des Hinterfusses,
an der Hand des Centaurs
An der Höhlung desselben Fusses
Der vorangehende von zweien am Schul-
tergelenk
Der nachfolgende
Mitten am Körper
Am Bauche
An der Hüfte
Der nördliche von zweien an der Grenz-
linie der Hüfte
Der südliche
|
189
196
200
191
191
189
185
182
179
178
176
176
176
191
179
181
183
188
188
184
181
197
188
201
199
204
207
206
203
204
208
207
|
40
10
50
20
0
50
30
20
10
20
0
0
40
40
50
0
20
40
40
30
40
30
0
20
10
20
30
20
30
10
0
0
|
|
26
25
24
33
31
30
33
37
40
40
41
46
46
40
43
43
51
51
55
55
41
45
49
24
20
21
21
25
27
29
28
30
|
30
15
0
30
0
20
50
30
0
20
0
10
45
45
0
45
10
40
10
40
10
20
10
50
10
15
0
10
0
0
30
0
|
4
3
4
3
5
5
5
5
3
4
5
2
4
4
2
3
2
2
4
4
1
2
3
3
3
4
4
4
5
5
5
5
|
|
χ
ϰ
σ
ζ
υ
ρ
ω
f
γ
G
1084
ρ
F
ε
?
?
ε
α
λ
ϑ
α
β
β
ο
ϰ
ζ
η
ϑ
β
?
μ
μ
|
[129]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Zu äusserst an der Lende
Der südliche von dreien an der Schwanz-
spitze
Der mittlere
Der nördliche von den dreien
Der südliche von zweien an der Kehle
Der nördliche
Der vorangehende von zweien am Ra-
chen
Der nachfolgende
Der südliche von zweien am Vorderfusse
Der nördliche
19 Sterne; 2 dritter, 11 vierter, 6 fünf-
ter Grösse.
Der Altar.
Der nördliche von zweien am Fusse
Der südliche
Mitten am Altar
Der nördliche von dreien am Herd
Der südliche von den beiden andern
Der nördliche
Mitten in der Flamme
7 Sterne; 5 vierter, 2 fünfter Grösse.
Die südliche Krone.
Der ausserhalb des südlichen Randes
vorangehende
Der innerhalb der Krone diesem nach-
folgende
Der diesem nachfolgende
Der auch diesem nachfolgende
Vor dem Knie des Schützen, nach
diesem
Der am Knie glänzende, nördliche
Ein noch nördlicherer
Davon nördlich
Der nachfolgende von zweien am nörd-
lichen Rande
Der vorangehende
Der diesem nach einem Zwischenräume
vorangehende
Der auch diesem vorangehende
Der letzte, südlichere
13 Sterne; 5 vierter, 6 fünfter, 2 sechs-
ter Grösse.
|
208
195
195
196
212
212
209
210
240
239
231
233
229
224
228
228
224
242
245
246
248
249
250
250
249
248
248
245
243
242
|
40
20
10
20
10
40
0
0
40
50
0
40
30
0
30
20
10
30
0
30
10
30
40
10
50
30
0
10
0
30
|
|
33
31
30
29
17
15
13
12
11
10
22
25
26
30
34
33
34
21
21
20
20
18
17
16
15
15
14
14
15
18
|
10
20
0
20
0
20
30
50
30
0
40
45
30
20
10
20
10
30
0
20
0
30
10
0
20
50
50
40
50
30
|
5
5
4
4
4
4
4
4
4
4
5
4
4
5
4
4
4
4
5
5
4
5
4
4
4
6
6
5
5
5
|
|
ζ
ι
a
τ
η
ϑ
λ
1319
δ
?
σ
ϑ
α
ε
γ
β
ζ
δ
η
?
ζ
?
δ
?
ϰ
γ
1558
λ
?
ϑ
|
[130]
| Benennung der Sterne. |
Länge |
|
Breite |
Grösse |
Bemerkung |
Buchstaben
nach Bayer |
| Grad |
Min. |
|
Grad |
Min. |
Der südliche Fisch.
Am Maule, und zugleich der Letzte des
Flusses
Der vorangehende von dreien am Kopfe
Der mittlere
Der nachfolgende
An den Kiemen
An der südlichen Flosse und am Rücken
Der nachfolgende von zweien am Bauche
Der vorangehende
Der nachfolgende von dreien an der
nördlichen Flosse
Der mittlere
Der vorangehende von den dreien
An der Schwanzspitze
Ausser dem ersten : 11 Sterne; 9 vier-
ter, 2 fünfter Grösse.
Unförmliche beim südlichen Fische.
Der vorangehende von drei hellen, dem
Fische vorangehenden
Der mittlere
Der nachfolgende von den dreien
Der dunkle, welcher nach diesem folgt
Der südlichere von den beiden andern
nördlichen
Der nördlichere
6 Sterne; 3 dritter, 2 vierter, 1 fünfter
Grösse.
|
300
294
297
299
297
288
294
292
288
285
284
289
271
274
277
275
277
277
|
20
0
30
0
40
30
30
10
30
10
20
20
20
30
20
20
10
10
|
|
23
21
22
22
16
19
15
14
15
16
18
22
22
22
21
20
16
14
|
0
20
15
30
15
30
10
30
15
30
10
15
20
10
0
50
0
50
|
1
4
4
4
4
5
5
4
4
4
4
4
3
3
3
5
4
4
|
|
α
β
γ
δ
ε
μ
ζ
γ
η
ϑ
ι
?
1694
1717
?
ζ
ε
1713
|
Die Sterne der südlichen Gegend betragen also zusammen 317, nämlich 7 erster, 18 zweiter, 60 dritter, 168 vierter, 54 fünfter, 9 sechster Grösse, und 1 nebeliger.
Alle Sterne zusammengenommen betragen daher 1025, nämlich 15 erster, 45 zweiter, 209 dritter, 476 vierter, 215 fünfter, 49 sechster Grösse, 5 nebelige und 11 dunkle.
Anmerkungen [des Übersetzers][Bearbeiten]
- ↑ [14] 55) Almagest I. 14.
- ↑ [14] 56) Almagest I. 11.
- ↑ [14] 57) In der Säcular-Ausgabe findet sich diese Angabe im Manuscripte so: 23° 52' 20"; dies würde aber mit der Schlussbemerkung dieses Capitels im Widerspruche stehen, nach welcher die Schiefe der Ekliptik niemals grösser, als 23° 52' gewesen sein soll.
- ↑ [14] 58) Die hier angeführten Namen und Bezeichnungen sind, mit Ausnahme von Byzanz, dieselben, welche in der von Schreckenfuchs in Basel 1551 besorgten lateinischen Ausgabe des Almagest pag. 154 sich finden. Danach haben die von den Alten unterschiedenen sieben Climate folgende Begrenzungen:
| Nr. |
B e z e i c h n u n g. |
Nördliche
Breite |
Dauer
des längsten
Tages |
| Grad |
Min. |
Stunde |
Min. |
|
|
Meroë
Syëne
Unter-Aegypten
Rhodos
Hellespont
Mittlerer Pontus
Mündung des Borysthendes (Dnjepr)
|
|
|
|
|
- ↑ [14] 59) Almagest V. 1.
- ↑ [14] 60) Diese Beobachtung findet sich: Almagest VII. 2. Die Reduction des ägyptischen Datum's derselben lässt sich leicht folgendermassen ausführen. Das erste ägyptische Regierungsjahr des Augustus beginnt am 31sten August, oder am 1sten Thoth, also am 243sten Tage des 4684sten Jahres der julianischen Periode, 12 Uhr Mittags nach Alexandriner Zeit, vergl. Jdeler, Handbuch, I. 157. — Seit Anfang der julianischen Periode bis auf Augustus waren also verstrichen : 4683a 242d 12h julianisch. Das Intervall zwischen Augustus und Aelius Antoninus, welcher Letztere mit Antoninus Pius des Textes identisch ist, beträgt 166 ägyptische Jahre. Die in Rede stehende Beobachtung hat am 9ten Pharmuthi, also am 219ten Tage des zweiten Jahres des Antoninus Pius, also 167a 218d ägyptisch, oder
167a 176d 6h,
4683 242 12 |
julianisch nach Augustus stattgefunden, addirt man also hierzu jene
so erhält man |
4851a 53d 18h,
4713a |
nach dem Anfange der julianischen Periode.
Der Anfang der christlichen Zeitrechnung liegt aber
später, als der Anfang der julianischen Periode, vergl. Jdeler, Handbuch, T. 77,
folglich fand die Beobachtung statt |
| 138a 53d 18h |
nach Christus, d. h. 6h Abends am 24sten Februar 139 nach Christus, wie auch Copernicus im Texte angiebt. |
Der Wettlaufssieg des Coröbus zu Olympia, mit welchem die alle vier Jahre, ungefähr am ersten Juli regelmässig wiederkehrende Feier der olympischen Spiele, und also auch die Zeitrechnung der Griechen nach Olympiaden beginnt, — fand statt am ersten Juli des Jahres 776 vor Christus, — Jdeler, Handbuch, I. 375, — oder im 3938ten Jahre der julianischen Periode, — a. a. O. I. 77. — Zieht man diese Zeit von der Zeit der Beobachtung ab, also
| von |
4851a 53d 18h
3937 181 |
| so erhält man |
913a 237d 18h, |
und diese Anzahl der Jahre mit vier dividirt, giebt [15] 228 Olympiaden 1a 237d 18h. Weil aber die Beobachtung in die erste Hälfte des betreffenden Jahres fällt, so muss der Rest bei der Division mit vier um eins vermindert werden, also erhält man
228 Olympiaden 0a 237d 18h
d. h. im ersten Jahre der 229sten Olympiade, was mit Copernicus' Angabe im Texte wiederum übereinstimmt.
Copernicus kannte die hier angewandte julianische Periode nicht, weil dieselbe erst vierzig Jahre nach seinem Tode von Joseph Scaliger in seinem Werke „de emendatione temporum Paris 1583", durch Multiplication der drei cyklischen Zahlen 28, 19 und 15 gebildet wurde. Hiernach nehmen, mit dem Anfange dieser Periode, Sonnen-, Mond- und Judictionscirkel zugleich ihren Anfang, und beginnt diese Periode nach je 7980 julianischen Jahren von Neuem. Innerhalb einer solchen Periode wird also jedes Jahr durch seine eigenthümlichen cyklischen Zahlen characterisirt. Nun war für das erste Jahr der christlichen Zeitrechnung der Sonnencirkel 10, die güldene Zahl 2 und die Zinszahl 4, woraus sich ergiebt, dass das 4714te Jahr der julianischen Periode das erste Jahr nach Christus ist. Vergl. Jdeler, Handbuch, II. 587. —
- ↑ [15] 61) Hiob. Cp. 9. V. 9. „Er machet den Wagen am Himmel, und Orion, und die Glucke, und die Sterne gegen Mittag."
- ↑ [15] 62) Bei Homer findet sich, Ilias XVIII, 486,
„Πληῐάδας ϑ᾽ Ὑάδας τε, τό τε αϑένος Ὠρίωνος“.
welcher Vers auch bei Hesiod, ἔργα ϰαὶ ἡμέραι 615, wörtlich übereinstimmend vorkommt. Ferner gehört hierher: Homer, Odyssee V
- 271. — — „οὐδέ οἱ ὕπνος ἐπὶ βλεφάροισιν ἔπιπτεν
- 272. Πληῐάδας τ᾽ ἐσορῶντι ϰαὶ ὀψὲ δύοντα Βοώτην
- 273. Ἄρϰτον ϑ᾽, ἣν ϰαὶ ἄμαξαν ἐπίϰλησιν ϰαλέουσιν,
- 274. ἥτ᾽ αὐτοῦ στρέφεται ϰαί τ᾽ Ὠρίωνα δοϰεύει.“
Der Vers 273 findet sich auch, Ilias XVIII 487, wörtlich wieder, und doch erwähnt Copernicus im Texte weder Arktos noch den Wagen, ἄμαξα, bei dieser Gelegenheit.
Hesiodus a. a. O. 560 & 610 nennt den Arctur, versteht aber darunter wahrscheinlich das ganze Gestirn des Bootes. Die Pleiaden nennt er. 383 u. 615, auch Ἀτλαγενεῖς.
Orion wird ausser an den angeführten Stellen noch erwähnt von Hesiodus 598 u. 619, von Homer, Ilias XXII. 29.
- ↑ [15] 63) Der Schluss dieses Capitels ist nach dem Wortlaute der Nürnberger Ausgabe wiedergegeben, obgleich aus der Thorner Säcular-Ausgabe hervorgeht, dass derselbe in der Original-Handschrift etwas davon abweicht. Namentlich ist in Letzterer die Berufung auf Hiob ausgestrichen, und an deren Stelle diejenige auf Hesiod und Homer gesetzt. Sollte Copernicus sich deswegen zu dieser Abänderung veranlasst gefühlt haben, weil es ihm bereits zweifelhaft erschien, ob Hiob eine historische Person sei, und ob deshalb das Buch Hiob ein so hohes Alter besitze, dass es zum Beweise des „alten Brauches" einiger Sternnamen angeführt werden könne?
- ↑ [15] 64) Das diesem Verzeichnisse zu Grunde liegende Vorbild ist dasjenige, welches ursprünglich Hipparch 130 v. Chr. entworfen, und Ptolemäus in seinem Almagest VII uns überliefert hat. In demselben sind die Worte, nördlich und südlich, auf die Ekliptik und nicht auf den Aequator bezogen. In der letzten Rubrik habe ich die von Bayer zur Bezeichnung der Fixsterne um das Jahr 1639 zuerst eingeführten griechischen Buchstaben, so weit Bode in seinem „Claudius Plolemäus' Beobachtung und Beschreibung der Gestirne. Berlin & Stettin 1795", eine Uebereinstimmung gefunden hat, hinzugefügt.
- ↑ [15] 65) Der Scholiast des Homer, Ilias XVIII. 487 leitet diesen Namen davon ab, dass der kleine Bär, wie ein Hund, seinen Schwanz aufwärts gebogen trägt, δτὰ τὸ ὡς ϰυνὸς ἔχειν ἀναϰεϰλασμένμν οὐράν. Ursprünglich stellte man sich wahrscheinlich den Bogen, welcher die Sterne β, ζ, ε, δ und α verbindet, unter dem Bilde eines Hundeschwanzes vor. Vergl. Ideler, Sternnamen, pag. 8.
- ↑ [15] 66) Dieser Stern ist gegenwärtig der Polarstern, und wird es auch noch einige Jahrhunderte bleiben, da derselbe um das Jahr 2100 seine kleinste Poldistanz, 28', erreicht. Zur Zeit des Ptolemäus betrug diese Poldistanz 12° 1'. Vergl. Bode an dem in Anm. 64) angeführten Orte pag. 90 u. 91.
- ↑ [16] 67) Dieser Stern hatte zur Zeit des Ptolemäus eine Poldistanz von 8° 52', war also der dem Pole nächste helle Stern, und hätte also damals den Namen Polarstern verdient.
- ↑ [16] 68) Die Benennung Helice bedeutet Windung, von ἕλιξ gewunden, und ist dem grossen Bär beigelegt, weil die sieben Hauptsterne desselben eine Schlangenlinie bilden, wenn man sich das Viereck als einen nach Norden offenen Halbkreis vorstellt. Vergl. Jdeler, Sternnamen, pag. 8.
- ↑ [16] 69) Ἀρϰτοφύλαξ = Custos ursae (Ovid. Trist. I. 10, 15.) = Bärenhüter, da Arctos die mythologische Benennung des grossen Bären ist. Ursprünglich war der Name Ἀρϰτοῦρος, was ebenfalls Bärenhüter bedeutet, da οὐρος = φύλαξ = Wächter. Dieser Name, Arcturus, ist später derjenige des hellsten Sternes dieses Sternbildes geworden. Βοώτης = Bootes = Ochsentreiber, hängt mit der Vorstellung zusammen, dass Bootes den Wagen, ἄμαξα, d. h. den grossen Bären, führen sollte. Vergl. Jdeler, Sternnamen, pag. 47.
- ↑ [16] 70) Der Stern μ im Hirtenstabe wird im arabisch-lateinischen Almagest und in den phonsinischen Tafeln Incalurus, in den neueren Sternkarten richtiger Alkalurops genannt. Es ist nämlich das griechische ϰαλαῦροψ, Hirtenstab, mit vorgesetztem, arabischen Artikel. Ptolemäus hat dafür in seinem Verzeichnisse das ungewöhnlichere, in den Wörterbüchern noch fehlende χολλόροβον, das zunächst aus ϰαλαύροπον, (diese Form findet sich nämlich bei Hesychius), enstanden ist. Später schrieb man auch ϰαλάβροψ. Vergl. Jdeler, Sternnamen, pag. 49 u. 50.
- ↑ [16] 71) Den Namen Herkules hat nach dem Zeugnisse des Avienus zuerst der Epiker Panyasis, 468 v, Chr, diesem Sternbilde beigelegt, und Eratosthenes, 272 v. Chr., gab ihm deshalb eine Keule, welche durch den Stern ω bezeichnet wird, in die Hand. Vorher hiess das Sternbild bei den Griechen Ἐν γόνασιν = der auf den Knieen liegende, und die Römer nannten dasselbe ebenfalls Engonasin, oder in Uebersetzung Nixus in genibus, Geniculatus u. s. w.
- ↑ [16] 72) Bei diesem Sterne bemerkt Bode, Cl. Ptol.'s Beob. u. Beschr. d. Gestirne p. 117, „der neue Stern von 1604". Kepler, in den mit Tycho's und eigenen Beobachtungen verglichenen Sterncataloge, Tabulae Rudolphinae 1627 p. 108, führt diesen selben Stern, „quae in dextra tibia", ganz so an, wie er in den Sternverzeichnissen des Ptolemäus und Copernicus bezeichnet ist, und bemerkt dabei: „caret meus", d. h. mein Catalog enthält ihn nicht.
- ↑ [16] 73) Fl. bedeutet Flamsteed, welcher in seiner Hist. coelest. Tom. III das Ptolemäische Sternverzeichniss aufgenommen, und manche Sterne, die nicht stimmten, durch Verbesserung der Fehler und durch Reduction zur Uebereinstimmung gebracht hat.
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