Orientalische Sprüche
aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
| <<< |
>>> |
| Autor: |
|
| Titel: |
Orientalische Sprüche |
| Untertitel: |
|
| aus: |
Die Gartenlaube, Heft 2, S. 24 |
| Herausgeber: |
Adolf Kröner |
| Auflage: |
|
| Entstehungsdatum: |
|
| Erscheinungsdatum: |
1888 |
| Verlag: |
Ernst Keil’s Nachfolger |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Leipzig |
| Übersetzer: |
|
| Originaltitel: |
|
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
|
| Quelle: |
Scans bei Commons |
| Kurzbeschreibung: |
|
|
Artikel in der Wikipedia
|
| Eintrag in der GND: {{{GND}}} |
| Bild |
|
[[Bild:|250px]]
|
| Bild |
|
| Bearbeitungsstand |
| fertig |
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
|
| Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe |
| Link zur Indexseite |
|
| [24]
Orientalische Sprüche.
- Hast Du ein Wort ausgesprochen, so beherrscht es Dich, vorher beherrschest Du das Wort.
-
- Arabisch.
- Der Narr kennt keinen Ernst, ihm ist Alles nur Spiel.
-
- Hebräisch (Talmud).
- Eines Thoren Freundschaft ist wie die Umarmung eines Bären.
-
- Persisch.
- Wer selbst keinen Verstand hat, was hilft dem die Lehre? Wer keine Augen hat, was hilft dem ein Spiegel?
-
- Arabisch.
- Wer immer ausgiebt, ohne zu rechnen was, kommt zuletzt an den Bettelstab, ohne zu wissen wie.
-
- Arabisch.
- Weise fallen in Unwissenheit, wenn sie mit Unwissenden streiten.
-
- Türkisch.
- Lebe auf der Welt, aber mit Hoffnungen verzehre Dein Herz nicht.
-
- Tatarisch-Türkisch.
- Fünf Jahre soll man den Sohn als Herrn, zehn Jahre als Knecht, vom sechzehnten Jahre an als Freund behandeln.
-
- Indisch.
|