aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Christian Morgenstern |
| Titel: |
Palmström |
| Untertitel: |
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| aus: |
Palmström |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1908 |
| Erscheinungsdatum: |
1932 |
| Verlag: |
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| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
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| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Christian Morgenstern: Alle Galgenlieder. Diogenes 1981, S. 101 |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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Palmström
Palmström steht an einem Teiche
und entfaltet groß ein rotes Taschentuch:
Auf dem Tuch ist eine Eiche
dargestellt, sowie ein Mensch mit einem Buch.
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Palmström wagt nicht, sich hineinzuschneuzen, -
Er gehört zu jenen Käuzen,
die oft unvermittelt-nackt
Ehrfurcht vor dem Schönen packt.
Zärtlich faltet er zusammen,
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was er eben erst entbreitet.
Und kein Fühlender wird ihn verdammen,
weil er ungeschneuzt entschreitet.