Reiterlied
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Reiterlied.
Aus dem Wallenstein.
Wohlauf Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd! 5
Da tritt kein anderer für ihn ein,Auf sich selber steht er da ganz allein. Chor.
Da tritt kein anderer für ihn ein, 10
Man sieht nur Herren und Knechte,Die Falschheit herrschet, die Hinterlist, Chor.
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Der dem Tod ins Angesicht schauen kann. Der Soldat allein ist der freie Mann. 20
Trifts heute nicht, trift es doch morgen,Und trift es morgen, so lasset uns heut Chor.
Und trift es morgen, so lasset uns heut 25
Von dem Himmel fällt ihm sein lustig Loos, Brauchts nicht mit Müh zu erstreben, 30
Und gräbt, bis er endlich sein Grab sich gräbt.Chor.
Er gräbt und schaufelt, so lang er lebt, 35
Es flimmern die Lampen im Hochzeitschloß Ungeladen kommt er zum Feste. Chor.
Er wirbet nicht lange, er zeiget nicht Gold, 40
Im Sturm erringt er den Minnesold.
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Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort,Seine Ruhe läßt er an keinem Ort. Chor.
Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort, SCHILLER.
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