Ritter Toggenburg
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Ritter Toggenburg.
Ballade.
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Ruhig mag ich euch erscheinen, Ruhig gehen sehn; 10
Reißt sich blutend los,Preßt sie heftig in die Arme, [106]
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Nach dem heilgen Grab sie wallen, Auf der Brust das Kreutz. 20
In der Feinde Schwarm,Und des Toggenburgers Nahme 25
Und ein Jahr hat ers getragen, Trägts nicht länger mehr, 30
Das die Segel bläht,Schiffet heim zum theuren Lande, Und an ihres Schlosses Pforte 35
Ach! und mit dem Donnerworte Wird sie aufgethan: 40
Der sie Gott getraut.“
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Von der Toggenburg hernieder Steigt er unbekannt, 50
Jener Gegend nah[108]
Wo das Kloster aus der Mitte 55
Stille Hofnung im Gesichte, Saß er da allein. 60
Bis das Fenster klang,Bis die Liebliche sich zeigte, 65
Und dann legt er froh sich nieder, Schlief getröstet ein, [109]
Und so saß er viele Tage 70
Saß viel Jahre lang,Harrend ohne Schmerz und Klage 75
Sich ins Thal herunter neigte, Ruhig, engelmild. 80
Stille Antlitz sah.SCHILLER.
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Erläuterungen
Siehe auch Das Kloster Wolkenwiegt
Parodie: Ritter Sockenburg
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