Schwäbisch Gmünd

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Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd
Gmünd, Gamundia, Gemünd, Gemunde
Ehemalige Reichsstadt in Württemberg, Stauferstadt, Sitz des württembergischen Oberamts Gmünd, heute im Ostalbkreis (Baden-Württemberg) gelegen
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Wissenschaftliche Beratung: Dr. Klaus Graf

Inhaltsverzeichnis

Beschreibungen und Lexikon-Artikel[Bearbeiten]

Vor 1800[Bearbeiten]

Rieger freipirsch.jpg
  • Nikolaus Reusner: De urbibus Germaniae liberis sive imperialibus, Oberursel 1602 (VD17 1:019458Q), S. 177-180 (Latein)
  • Matthäus Dresser: Isagoges Historicae. Pars Quinta. De praecipuis Germaniae urbibus pene ducentis, Leipzig 1606 (VD17 23:255630B), S. 269-270 (Latein), deutsch: Von den Fürnembsten Städten deß Deutschlandes, Leipzig 1607, S. 219-220 (VD17 3:302232T) - Artikel: Gamunda, Schwäbisch Gemunde
  • [Philipp Clüver]: Respvblica Et Statvs Imperii Romano-Germanici, Leiden 1634, S. 49f. (Latein) Google
  • Martin Zeiller: Chronicon parvum Sueviae, oder Kleines Schwäbisches Zeitbuch [...], Ulm 1653, S. 274-276 Scans auf Commons Google (mit dem Wortlaut der Topographia Sueviae übereinstimmend)
  • Philipp Knipschildt: Tractatus Politico-Historico Juridicus de Juribus et Privilegiis Civitatum Imperialium [...], Ulm 1657, S. 811-812 (Latein) bzw. Tractatus Politico-Historico-Iuridicus De Iuribus Et Privilegiis Civitatum Imperialium, Straßburg 1740, Teil 2, S. 116-118 UB Mannheim
  • Der getreue Reiß-Gefert durch Ober- und NiederTeutschland. [...]. Nürnberg [nach 1689], S. 288 ULB Halle
  • [Julius Reichelt]: Circvli Svevici Succincta Descriptio. Das ist: Kurzgefaßte Beschreibung des Schwäbischen Creißes [...], Nürnberg 1703, S. 319-321 BSB München, Google
  • Reales Staats- Zeitungs und Conversations-Lexicon, 6. Aufl., Leipzig 1713, Sp. 641: „Gemünde, Schwäbisch Gemünde, kleine freye Reichs-Stadt in Schwaben, allwo der Rath und die Bürgerschafft Römisch-Catholisch ist.“
  • Jacob Christoph Iselin: Neu vermehrtes Historisch- und Geographisches Allgemeines Lexicon [...], 2. Aufl. Bd. 1-4 Basel 1729-1744, hier Bd. 2, 1729, S. 463-464; 3. Auflage, Bd. 3: D-Ha, Basel 1742, S. 711: Gmünd
  • Moderna Ecclesia Augustensis [...]. Augsburg 1762, Teil III S. 114-124 UB Augsburg zum Landkapitel Gmünd
  • Anton Friedrich Büsching: Neuer Erdbeschreibung dritten Theils, zweyter Band, welcher den schwäbischen, bayerischen, fränkischen und obersächsischen Kreis enthält, 5. Aufl., Hamburg 1771, S. 1670: Gmünd Google
  • David Hünlin: Gmünd, in: Neue und vollständige Staats- und Erdbeschreibung des schwäbischen Kreises und Vorder-Österreichs, Bd. 2, [Lindau] 1781, S. 624–634 Google
  • Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. teil 1 Bd. 2. Leipzig 1790, S. 526 Google

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

  • Johann Gottfried Pahl: Bemerkungen auf einer Reise an der Nordgrenze von Schwaben. In: National-Zeitung der Teutschen 1801, Sp. 477-488, 500-504, hier Sp. 487f. MDZ München
  • Königlich Württembergisches Adreß-Buch auf das Jahr 1806, Stuttgart [1805], S. 211-218 zum Oberamt Gmünd Google; bei Google sind auch zahlreiche jüngere Jahrgänge vorhanden
  • Georg Hassel: Geographisch-statistisches Handwörterbuch, Bd. 1, Weimar 1817, S. 300 Google
  • Johann Daniel Georg Memminger: Beschreibung oder Geographie und Statistik, nebst einer Uebersicht der Geschichte von Würtemberg, Stuttgart/Tübingen 1820, S. 518-519 Google
  • Taschenbuch auf Reisen durch Würtemberg. Stuttgart/Tübingen 1827, S. 64-65 Google
  • Reisebemerkungen auf einem Theile der würtembergischen Alb (Alpes suevicae), in: Allgemeine Forst- und Jagd-Zeitung 1833, 591-600, 603-604, hier 15. Dezember 1833, S. 598 Google
  • Johann Leonhard Allé (1777-1857): Aussichten auf dem Hohen-Rechberge im Königreich Württemberg, Gmünd 1834, S. 92-109 Google = MDZ München
  • Wilhelm Zimmermann: Die Geschichte Würtembergs, nach seinen Sagen und Thaten dargestellt, Stuttgart 1836, S. 83-85 Google (Stauferzeit, Ringsage)
  • Albert Fischer: Wegweiser auf Reisen durch Würtemberg. Stuttgart und Wildbad 1840, S. 39 f. Google
  • Gustav Schwab: Wanderungen durch Schwaben, Leipzig 1840, S. 103 Scan auf Commons (ganz kurze Erwähnung, Hervorhebung von Heinrich Arler als Dombaumeister von Mailand); ebenso in der Bearbeitung von Karl Klüpfel, Leipzig 1851, S. 74 Google
  • H. A. Pierer: Universal-Lexikon [...], 2. Aufl. 3. Ausgabe, Altenburg 1842, S. 302 Google
  • Rudolph Moser: Vollständige Beschreibung von Württemberg in allen seinen Städten, Dörfern etc., [...] 1. Band: A–L; Stuttgart: Scheible, Rieger und Sattler, 1843. S. 317–320. Google
  • Wigand's Conversations-Lexikon. Für alle Stände. Bd. 5, Leipzig 1847, S. 830-831 Google
  • Friedrich Vogt: Die Schwäbische Alp. Beschreibung und Wegweiser mit historischen Rückblicken, Angabe der Entfernungen, Aussichtspunkte, Gasthäusern etc., einem Anhange von Tagestouren und Ortsregister, Stuttgart 1854 Scans auf Commons, Google
  • Eduard Keller, Der Hohenstaufen und seine Fernsicht, historisch und topographisch bearbeitet, Göppingen 1860, S. 74-79 Google
  • Georg Victor Schmid: Die mediatisirten freien Reichsstädte Teutschlands, Frankfurt am Main 1861, S. 76-79 Google
  • Johann Philipp Glökler, Land und Leute in geographischen Bildern dargestellt, Bd. 3, Stuttgart 1863, S. 274-277 Google
  • C. F. Jahn's Reisebuch. Ein Führer durch Süd-Deutschland [...], redigiert von Carl Gräf, 12. Aufl., Weimar 1866, S. 145 Google
  • Hermann Adalbert Daniel (1812-1871): Handbuch der Geographie. Vierter Theil. Deutschland. Politische Geographie. 2. Auflage. Leipzig: Fues, 1868. S. 303 und 304 Scans auf Commons
  • Chamber's encyclopaedia, Bd. 4, Philadelphia 1872, S. 799f. UB Michigan (Englisch)
  • Carl Wolff: Die unmittelbaren Theile des ehemaligen römisch-deutschen Kaiserreiches nach ihrer früheren und gegenwärtigen Verbindung, Berlin 1873, S. 216 Google-USA*
  • Germania sacra. Ein topographischer Führer durch die Kirchen- und Schulgeschichte deutscher Lande, hrsg. von Carl Julius Böttcher, Leipzig 1874, S. 1143-1144 Google-USA*
  • Karl Baedeker (Firma): Southern Germany and Austria. 4. Aufl. Leipzig 1880, S. 43 Google-USA* (Englisch). Entspricht den deutschen Fassungen (siehe zu 1884 und 1890).
  • Karl Baedeker (Firma): Süd-Deutschland und Österreich. 20. Aufl. Leipzig 1884, S. 55 Google-USA* - Text im wesentlichen identisch mit der Auflage 1890 (siehe unten)
  • Bradshaw's Illustrated Handbook to Germania and Austria. New edition London 1896, S. 192 Google-USA*

Nach 1900[Bearbeiten]

  • Das Königreich Württemberg. Eine Beschreibung nach Kreisen, Oberämtern und Gemeinden. Bd. 3: Jagstkreis, Stuttgart 1906, S. 221-227 Google-USA*
  • Ritters Geographisch-Statistisches Lexikon über die Erdteile Länder, Meere, Häfen, Seen, Flüsse, Inseln, Gebirge, Staaten, Städte, Flecken, Dörfer, Bäder, Kanäle, Eisenbahnen, Post- und Telegraphenämter usw. [...]. Neunte, umgearbeitete, vemehrte und verbesserte Auflage. Erster Band: A - K, Leipzig und Wien 1910, S. 814 Djvu im GenWiki
  • Brockhaus Kleines Konversationslexikon, 5. Aufl. Leipzig 1911, Bd. 1, S. 692 E-Text zeno.org, ganz kurz
  • Meyers Lexikon online, 2006 (lexikon.meyers.de/meyers/Schw%C3%A4bisch_Gm%C3%BCnd, 2009 eingestellt)
  • Spiegel Wissen: www.spiegel.de/lexikon/54466571.html (nicht mehr abrufbar), Eintrag im Bertelsmann-Lexikon, ohne Datumsangabe [2008?]
  • Schwäbisch Gmünd. (2008). In Encyclopædia Britannica. Retrieved April 25, 2008, from Encyclopædia Britannica Online: Englisch via WebShare

Sekundärliteratur zu den Beschreibungen[Bearbeiten]

  • Klaus Jürgen Herrmann: "Die Stadt hat zwei Wälle, in der Vorstadt Mist ..." Schwäbisch Gmünd in Berichten vom 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1997, S. 85-104 (mit Quellenauszügen)

Stadtgeschichtsschreibung[Bearbeiten]

Historiographie vor 1800[Bearbeiten]

  • Gmünder Kaiserchronik - Das auch als Gmünder Chronik bekannte kurze deutschsprachige Geschichtswerk aus der Zeit um 1400 enthält in seiner Kurzfassung (der verbreitesten Version) einen kurzen Prolog, aus dem hervorgeht, dass es der Stadt Schwäbisch Gmünd gewidmet wurde. Gedruckt wurde der Text (mit und Fortsetzung Interpolationen zur württembergischen Geschichte) als zweiter Teil des sogenannten Thomas Lirer (mehrere Auflagen ab Ende 1485, Nachweis der Digitalisate in der Wikipedia):
  • Paul Goldstainer: Gmünder Chronik (1549/50). Die in der Handschrift der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 124.4 Quodl. 4° überlieferte älteste erhaltene Gmünder Stadtchronik wurde von Klaus Graf 1984 in Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert ediert (Digitalisat ALO). Einen E-Text stellte davon Thomas Gloning auf seiner Homepage bereit. Zur Textgeschichte dieses Werks gehören:
    • Die Münchner Redaktion, eine wohl nach 1550 entstandene Kurzfassung mit Ergänzungen, überliefert in der Handschrift Universitätsbibliothek München 4° Cod. Ms. 287, Bl. 117-123 (17. Jahrhundert), ediert bei K. Graf 1984, ALO)
    • Die auf David Wolleber zurückgehende Redaktion (wohl um 1585) in der Kurzform mit der Rauchbeinchronik der Münsterpfarrei Schwäbisch Gmünd (um 1600) als Leithandschrift, ediert bei K. Graf 1984, ALO
  • Die Bürgermeisterliste der Chroniken. Älteste Überlieferung bei Paul Goldstainer 1549/50 mit späteren Nachträgen im Wolfenbütteler Sammelband (siehe oben), ediert bei K. Graf 1984, ALO. Eine Bürgermeisterliste bis zum Ende der Reichsstadtzeit bietet (nach den handschriftlichen Chroniken von Franz Xaver Debler und Dominikus Debler) M. Grimm 1867
  • Paul Goldstainer: Beschreibung des Überfalls 1546. Nach der eigenhändigen Niederschrift im Wolfenbütteler Sammelband 1549/50 ediert von K. Graf 1984, ALO. Zum Schmalkaldischen Krieg unterrichtet online der Aufsatz von Kellenbenz 1989.
  • David Wolleber: Beschreibung der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. In: Derselbe: Chorographia, 1591. Universitätsbibliothek Tübingen Mh 6,1, Bl. 193r-238v. Digitalisat UB Tübingen
  • Leonhard Friz: Beschreibung des Eppersteins oder St. Salvatoris, 1620, und weitere historiographische Texte. Sammelhandschrift Universitätsbibliothek München 4° Cod.ms. 287. Digitalisat Internet Archive. Zum Autor siehe Archivalia.
  • Annalistische Aufzeichnungen in Fortsetzung der Chronikabschrift Adam Schönlebers (um 1630). Aus der Chronikhandschrift Ch 1 des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd ediert von K. Graf 1984, ALO

Stadtgeschichtliche Gesamtdarstellungen nach 1800[Bearbeiten]

Arbeiten von Bruno Klaus[Bearbeiten]

  • Bruno Klaus: Beiträge zur Geschichte Gmünds, in: Württembergische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde 1904, Heft I, S. 117-139 Google-USA*, mehrfach mit Textverlust]
    • I. Beziehungen der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd zu Kaiser und Reich
    • II. Zur Geschichte der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd während des 30jährigen Krieges und in den französischen Kriegen am Ende des 17. Jahrhunderts
    • III. Die letzten Jahre der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd
Bibliographie weiterer Arbeiten im Autorenartikel

Arbeiten von Aloys Marquart[Bearbeiten]

Siehe den Autorenartikel

Arbeiten von Rudolf Weser[Bearbeiten]

Siehe den Autorenartikel

Allgemeine und politische Geschichte (chronologisch)[Bearbeiten]

Früh- und Hochmittelalter[Bearbeiten]

Fulradzelle[Bearbeiten]

  • Ob es eine von Abt Fulrad von Saint-Denis gegründete Klosterzelle Gamundias in Schwäbisch Gmünd gegeben hat, ist bis heute nicht klar. Die Befürworter berufen sich auf eine gefälschte Besitzbestätigung Karls des Großen aus der Mitte des 9. Jahrhunderts, angeblich Düren 782 September 16. Die maßgebliche Edition der lateinischen Urkunde legte im Rahmen der MGH Engelbert Mühlbacher vor: Die Urkunden der Karolinger, Bd. 1, Hannover 1906, S. 329-331 Nr. 238 MDZ München. Die Abbildung von einer der beiden von der gleichen Hand geschriebenen Ausfertigungen (Paris, Archives Nationales, K 7 n. 7/B) bei Ferdinand Lot/Philippe Lauer: Diplomata Karolinorum, Bd. 1, Toulouse/Paris 1936, Tafel 40 MGH-Bibliothek. Verzeichnet ist die Urkunde bei: Abbildungsverzeichnis der europäischen Kaiser- und Königsurkunden hgw-online.net; Chartes originales antérieures à 1121 conservées en France Nr. 2956 cn-telma.fr; RI I n. 259, in: Regesta Imperii Online Regesta Imperii; Württembergisches Urkundenbuch wubonline.de. Ein Regest mit der falschen Namensform Ergamundias (nicht identifiziert) hatte das WUB Bd. 6, S. 429 geboten Commons. Das im Testaments Fulrads von 777 (ed. Michael Tangl. In: Neues Archiv 32, 1907, S. 167-217 MGH-Bibliothek) genannte Gamundia ist Saargemünd.
  • Gebhard Mehring: Eine Zelle der Karolingerzeit in Schwäbisch Gmünd?, in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte 25 (1921), S. 96-107 Scan auf Commons befürwortete die Identifizierung des Gamundias aus dem DKar 238 mit Schwäbisch Gmünd und dachte an die Vorgängerkirche der Johanniskirche als Standort der Zelle.
  • Klaus Graf: Zur Frage einer Fulradzelle in Schwäbisch Gmünd, in: Gmünder Studien 2 (1979), S. 173-202 Freidok ist die bislang umfangreichste Erörterung des Problems.

Stauferzeit[Bearbeiten]

  • Im Ehevertrag von Friedrich I. und Alfons VIII. von Kastilien über die Vermählung des Kaisersohns Konrad von Rotenburg am 23. April 1188 wird das burgum Gemunde als staufisches Hausgut aufgelistet, DF I 970 MDZ München (Latein)
  • König Friedrich II. befahl in Schwäbisch Hall am 16. Juni 1220 den Schultheißen von Esslingen und Gmünd den Schutz des Klosters Adelberg. Überliefert ist nur ein Kurzregest in einer von Andreas Rüttel d. Ä. angelegten Sammelhandschrift der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe (Günterstal 11, S. 6), gedruckt bei Klaus Graf, Ein verlorenes Mandat Friedrichs II. zugunsten von Kloster Adelberg, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 43 (1984), S. 407-414 Freidok bzw. E-Text und MGH Diplomata Friedrich II. (2010), S. 422f. Nr. 640 (Latein)
  • Gemäß der Reichssteuerliste von 1241 zahlte Gmünd (Gamundia) 160 Mark, die dortigen Juden 12 Mark, MGH Constitutiones Bd. 3, S. 4 Nr. 67 MDZ München (Latein)

Politische Geschichte ab dem späten Mittelalter[Bearbeiten]

Schwäbisch Gmünd Wappen.png

Erwähnungen in Listen von Reichs- und Kreisständen[Bearbeiten]

Reformationszeit: Bauernkrieg[Bearbeiten]

  • Notiz zu den Unruhen in Schwäbisch Gmünd 1525. Aus der Chronikhandschrift der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart Cod.hist.fol. 611 (datiert 1678), S. 144-145 ediert von K. Graf, Gmünder Chroniken, 1984, S. 277f. (Digitalisat ALO)

Täufergericht 1529[Bearbeiten]

Weitere Quellen zur Reformationsgeschichte[Bearbeiten]

  • 1525 erschien in Augsburg von dem verhinderten Gmünder Reformator Andreas Althamer eine Bürgermeister und Rat von Schwäbisch Gmünd gewidmete Predigt zum Zölibats-Problem: Ain Sermõ || von dem eelichen stand/ dz || er auch den priestern frey || sey/ gethon zů Schwe=||bischen Gemünd/|| durch Andream || Althamer/|| im Jar.|| 1525.|| Ob die Christlich Kirch || den gaistlichen hab die || Ee verbotten.|| (VD 16 A 2034). MDZ München
  • 1557 widmete der Augsburger Domprediger Johann Fabri Bürgermeister und Rat von Schwäbisch Gmünd aufgrund ihrer katholischen Standhaftigkeit seine Auslegung des Propheten Joel. Auszüge der Widmungsvorrede im Artikel von Nikolaus Paulus: Johann Fabri von Heilbronn, in: Der Katholik 72 (1892), S. 17-35 (Teil 1) und S. 108-127 (Teil 2), hier S. 117-120

Darstellungen zur Reformationsgeschichte[Bearbeiten]

Bibliographie seiner weiteren Arbeiten im Autorenartikel

Bürgerunruhen (ca. 1690-1753)[Bearbeiten]

  • [Franz Ruprecht von Ichtersheim]: Justitia Vindicata Der Gesambten der Römischen Käyserli. Majest. und deß Heil. Röm: Reichs Burgern Der Freyen Reichs-Stadt Schwäbisches Gemünde [...], ohne Ort 1702 UB Heidelberg. Den Verfasser, Vertreter der Impetranten beim Reichshofrat in Wien, der die Schrift im Auftrag der Rädelsführer der Aufständischen (sogenannter "Storrscher Auflauf") verfasst hat, ermittelte Pascal Kolb: Policeyrecht in der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd. Nach Regelwerken bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Diss. Tübingen 2003, S. 24 Anm. 103 als Frantz Ruprecht Nichtersheim, was aber in Frantz Ruprecht von Ichtersheim zu verbessern ist. Dem entspricht auch das Akronym am Schluss der Schrift: F.R.V.I.

Übergang an Württemberg[Bearbeiten]

Themen und Gattungen[Bearbeiten]

Kirchengeschichte[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

  • Placidus Braun: Historisch-topographische Beschreibung der Diöcese Augsburg in drey Perioden. Bd. 1, Augsburg 1823, S. 552-558 Google: § 8 Kapitel Lorch, dann Gmünd

Heiligkreuzmünster[Bearbeiten]

  • Bericht des Stadtschreibers Rudolf Holl über den Einsturz der beiden Türme der Marienpfarrkirche zu Schwäbisch Gmünd 1497. Aus der Handschrift Universitätsbibliothek München 4° Cod.Ms. 287, Blatt 104-107v (17. Jahrundert) veröffentlicht und mit Varianten aus dem Abdruck (aus verschollener Vorlage) bei Anton Pfitzer, Zum Einsturz der beiden Türme an der Heiligkreuzkirche zu Schw. Gmünd. 1497, Besondere Beilage des Staats-Anzeigers für Württemberg 1890, S. 216-224 Commons versehen von Klaus Graf, Die Heilig-Kreuz-Kirche in Schwäbisch Gmünd im Mittelalter. Kirchen- und baugeschichtliche Beiträge, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1989, S. 81-108 ART-Dok, Text S. 103-105 E-Text
  • Siehe auch unten: Kunstgeschichte

Johanniskirche[Bearbeiten]

  • Caesarius von Heisterbach berichtet in einem Predigtwerk über eine Himmelserscheinung 1225, zugleich die Ersterwähnung der Gmünder Johanniskirche (Latein), ediert von Alfons Hilka: Die Wundergeschichten des Caesarius von Heisterbach, Bonn 1933, S. 166-167 ULB Düsseldorf bzw. Seiten auf Commons. Der Predigt-Kontext nur im alten Druck von Johann Andreas Koppenstein: [Homiliae]. Bd. 3, Köln 1615, S. 170 MDZ München. Übersetzung von Alexander Kaufmann auf Commons. Kurzfassung als "Sage": Google: Drache will den Mond verschlingen. Zur Quelle siehe Klaus Graf: Eine Himmelserscheinung im Jahr 1225 und die St.Johannis-Kirche in Schwäbisch Gmünd, in: ostalb/einhorn 6 (1979), S. 284-288 Freidok
  • Siehe auch unten: Kunstgeschichte

Klöster vor 1803[Bearbeiten]

  • Franciscus Petrus: Suevia Ecclesiastica [...], Augsburg/Dillingen 1699, S. 343-346, 365, Latein UB Freiburg - Nachrichten zu den Klöstern (S. 365 zu Gotteszell)
  • 1289 schreibt der Dominikanerprovinzial Hermann an den Prior von Esslingen und fordert ihn zur Bestrafung der Schwestern von Gmünd (also des Klosters Kloster Gotteszell) auf, die wegen eines vermeintlichen Brandes die Klausur verließen. Lateinischer Brief bei Heinrich Finke, Ungedruckte Dominikanerbriefe des 13. Jahrhunderts, Paderborn 1891, S. 133f. Nr. 113 Internet Archive nach Berlin, Staatsbibliothek, Ms. theol. oct. 109, Bl. 163
  • Extract eines Briefs aus Schwaben, vom August 1781, in: Stats-Anzeigen 1 (1782), S. 238-240 UB Bielefeld - Rede eines Mönchs anlässlich der Einkleidung eines Fräuleins im Nonnenkloster zu Gemünde (wohl fingiert)

Verehrung der Heiligen Drei Könige[Bearbeiten]

  • Hermann Crombach: Primitiae Gentium Seu Historia SS. Trium Regum Magorum Evangelicorum [...], Köln 1654, S. 654-657 Seiten auf Commons ULB Düsseldorf (Latein) dokumentiert die aus Gmünd erhaltene Antwort auf eine Anfrage zur Dreikönigsverehrung. Eine Tradition behauptete, bei der Überführung 1164 nach Köln hätten die Reliquien in Gmünd über Nacht gelegen (siehe K. Graf 1984, S. 157f., ALO).

Passionsspiel[Bearbeiten]

Siehe die Themenseite Passionsspiel Schwäbisch Gmünd mit weiteren Hinweisen

Karfreitagsprozession[Bearbeiten]

Prozessionsordnung 1773 im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd, modernisiert wiedergegeben bei Albert Deibele: Die große Karfreitagsprozession zur Reichsstadtzeit, in: Gmünder Heimatblätter 20 (1959), S. 17-19

Texte zur Palmesel- und Karfreitagsprozession vom Anfang des 19. Jahrhunderts weist nach: Passionsspiel Schwäbisch Gmünd.

Ordensniederlassung im 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Lieder und Gedichte[Bearbeiten]

  • Die meisten Gmünder Wiedertäufer-Lieder finden sich als Faksimile im Commons-Artikel Täufergericht Schwäbisch Gmünd. Dort ist auch das Corpus von fünf Liedern aus: Die Lieder der Hutterischen Brüder, Scottdale, Pa. 1914, S. 48-59 einsehbar.
  • Aus tieffer Noth schrey ich zu dir - Lied, das angeblich die sieben 1529 in Gmünd hingerichteten Wiedertäufer (siehe unten) im Gefängnis gemeinsam gedichtet haben. Textfassung nach einer Ausgabe des "Ausbund" Germantown/Pa. 1742.
  • Ein schön liedt von unser lieben frawen kindtbett zu Schwäbischen Gemündt - Historisches Lied mit antikatholischer Tendenz über die Beraubung (1601?) einer reich geschmückten Darstellung von Maria im Kindbett in der Stadtpfarrkirche der katholischen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, niedergeschrieben in Akten (Stadtarchiv Rothenburg A 256) über die "Schneckischen Unruhen" in Schwäbisch Hall Anfang 1603
  • Anton König: Gamundia in Schwaben, in: Blätter des Schwäbischen Albvereins 19 (1907), Sp. 275f. Commons

Der Geiger zu Gmünd[Bearbeiten]

Gedichte zur Ringsage der Johanniskirche siehe unten!

Kulturgeschichte[Bearbeiten]

  • 1556 errichten drei Gmünder (Melchior Brauch, Rochius Meulin und Bernhard Wandel) und vier Nürnberger Kaufleute in Frankfurt am Main eine Gesellschaft "Schwägerschaft oder Tafelrecht", die im Glauburger Hof gehalten wurde. Statuten und Mitgliederverzeichnis wurden veröffentlicht in Frankfurtisches Archiv für ältere deutsche Litteratur und Geschichte, hrsg. von J. C. v. Fichard 1 (1811), S. 154-162 Google, Commons. Vgl. auch Wilhelm Eduard Wilda, Das Gildenwesen im Mittelalter, Halle 1831, S. 270f. Google
  • Chronogramme des 17. bis 19. Jahrhunderts. Auswahl der überlieferten Stücke bei Klaus Graf: Ein barockes Wort-Zahl-Spiel. Chronogramme in Schwäbisch Gmünd, in: Barock in Schwäbisch Gmünd. Aufsätze zur Geschichte einer Reichsstadt im 18. Jahrhundert, Schwäbisch Gmünd 1981, S. 125-133 online

Kunstgeschichte[Bearbeiten]

  • Denkmale des Alterthums und der alten Kunst im Königreich Württemberg, in: Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte, Geographie, Statistik und Topographie 1841 Heft 1, S. 1-142 (Google Books), hier S. 74-79: Oberamt Gmünd
  • Conversations-Lexikon für bildende Kunst, hrsg. von Friedrich Faber, Bd. 5, Leipzig 1850, S. 229-232 Google
  • Eugen Gradmann: Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Jagstkreis. Erste Hälfte: Oberämter Aalen, Crailsheim, Ellwangen, Gaildorf, Gerabronn, Gmünd, Hall, Eßlingen a. N. 1907, S. 343-425 Commons
  • Theodor Schön: Die Kapelle (jetzige Pfarrkirche) zur schönen Maria auf dem Hohenrechberg. In: Archiv für christliche Kunst, 26. Jg. 1908, S. 73–75, 84-87, 106–107, 114–116 (UB Heidelberg)
  • Hans Rott: Quellen und Forschungen zur südwestdeutschen und schweizerischen Kunstgeschichte im XV. und XVI. Jahrhundert. Band 2: Alt-Schwaben und die Reichsstädte. Stuttgart 1934, S. 201-207 UB Heidelberg - Quellenbelege zu Gmünder Künstlern vor allem aus dem 16. Jahrhundert

Heiligkreuzmünster[Bearbeiten]

  • Anton Pfitzer: Der Stammbaum-Altar in der Taufkapelle der Heiligkreuzkirche zu Gmünd. In: Archiv für christliche Kunst 10 (1892), S. 81–85 UB Heidelberg, Commons
Geschichte der Parler[Bearbeiten]
  • Josef Neuwirth: Peter Parler von Gmünd, Dombaumeister in Prag, und seine Familie. Prag 1891 Stadtbibliothek Prag
  • Alfred Klemm: Die Familie der Meister von Gmünd und ihre Zeichen, in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine 42 (1894), S. 9-15 MDZ München
Siehe auch unten die Artikel der ADB.

Johanniskirche[Bearbeiten]

  • Franz Xaver Fernbach: Bemerkungen auf einer Reise durch Schwaben. 1. Gmünd, in: Morgenblatt für gebildete Stände. Kunstblatt Nr. 22 vom 6. Mai 1847, S. 86-87 UB Heidelberg
  • Johann Matthäus Mauch: Abhandlung über die mittelalterlichen Baudenkmale in Württemberg, Stuttgart 1849, S. 12f. MDZ München
  • Max Bach: Über das Alter der Johanniskirche zu Gmünd, in: Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte 12 (1889), S. 107-110 MGH-Bibliothek
  • Jan Fastenau (1880-1945): Die drei Tympana, die Madonnenfigur und die Kreuzigungsdarstellung an der Johanniskirche in Gmünd, in: Derselbe: Die romanische Steinplastik in Schwaben, Esslingen 1907, S. 21-26 Google-USA*

Kapelle des ehemaligen Katharinenspitals[Bearbeiten]

  • Rudolf Weser: Die S. Kathreinen-Kapelle zu Schwäb. Gmünd, in: Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte NF 15 (1906), S. 484-489 MGH-Bibliothek

Medizingeschichte[Bearbeiten]

  • Wenzel Aloys Stütz: Bemerkung über die im Jahre 1801 in Schwäbisch Gemünd herrschend gewesenen Krankheiten, in: Allgemeine medizinische Annalen, Altenburg 1802, S. 72-77
  • Theodor Schön: Geschichte des Medicinalwesens der württembergischen Städte. II. Das Medicinalwesen der Reichsstadt Gmünd. In: Medicinisches Correspondenzblatt des Württembergischen Ärztlichen Vereins 68 (1898), H. 21-49. Siehe auch den Forschungsbericht zur Geschichte der Medicin und der Krankheiten durch Julius Pagel in: 33. Jahresbericht 1898 über die Leistungen und Fortschritte in der gesammten Medicin. Bd. 1. Berlin: Hirschwald, 1899, S. 307-311, hier Nr. 52, S. 310f. Google-USA*. Vgl. die Berichtigungen und Ergänzungen durch Bruno Klaus

Musikgeschichte[Bearbeiten]

  • Josef Epple: Eduard Keller geb. 9. März 1815 in Gmünd gest. 13. Okt. 1904 in Stuttgart. Erinnerungen aus seiner Kindheit aufgezeichnet von Schullehrer Epple in Gmünd geb. 1789 in Biberach gest. 1846 in Gmünd, Stuttgart 1904 Commons. Wiederabdruck: Ergänzungen, Anmerkungen und Literaturhinweise zum Bilder- und Geschichtenbuch Gmünder Leute, Schwäbisch Gmünd 1984, S. 35-41
Siehe auch Hans Judenkönig

Pressegeschichte[Bearbeiten]

  • Balthasar Küchler, Maler in Schwäbisch Gmünd, erscheint 1611 als Stecher und Verleger eines Kupferstichwerks zur Stuttgarter Fürstenhochzeit 1609: Repræsentatio Der Fürstlichen Auffzüg vnd Ritterspil. So bei des Durchleuchtigen Hochgebornen Fürsten vnd Herren Herrn Johann Friderichen Hertzogen zu Württenberg vnd Teckh ... Vnd ... Frewlin Barbara Sophien geborne Marggrauin zu Brande[n]burg Digitalisat Wolfenbüttel. Der Druck erfolgte aber in Stuttgart. Widmungsbrief vom 22. Februar 1611

Rechtsgeschichte[Bearbeiten]

  • Urgericht Christi. Fiktives Todesurteil, erlassen von Pilatus (ca. 1609), das in der Ratsstube angebracht war und sich heute im Städtischen Museum befindet.
  • Die Einträge zur Strafjustiz 1613-1617 in der Chronik des Friedrich Vogt (1674). Aus der Handschrift des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd, Chronikensammelband Ch 2, S. 478-480 ediert von Klaus Graf: Eingezogen und verbrannt. Der Chronist Friedrich Vogt über die Gmünder Hexenverfolgungen 1613-1617, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1988, S. 124-128 - E-Text. Siehe auch die Stadtgeschichte von M. Grimm 1867 auf Commons

Sagen[Bearbeiten]

Ringsage[Bearbeiten]

  • Albert Knapp: Der verlorene Ring (aus: Hohenstaufen, 1839) thematisiert im Rahmen eines frommen Gedichtes die Gründungsüberlieferung der Schwäbisch Gmünder Johanniskirche, diese sei am Ort errichtet worden, wo man den verlorenen Ehering der Herzogin Agnes wiedergefunden habe
  • Johannes Scherr: Der Ring (aus: Sagen aus Schwabenland, 1836) ist eine frei erfundene Erzählung in Anlehnung an den Sagenstoff, die später als Sagenfassung rezipiert wurde.
  • Johann Burkhardt Rothacker: Süddeutschlands Sagen. Reutlingen 1837, S. 104-108 Google ist eine wörtliche Wiedergabe der Version von Scherr, in der nur die ersten einleitenden Zeilen mit der Nennung des angeblichen Erzählers weggelassen sind. Wiederabdruck in der zweiten Auflage von Rothackers Buch Stuttgart 1859, S. 160-164 Google.
  • Die Entstehung der Stadt Gmünd. In: Sagen und Mythen. Hrsg. von Josepha Schrakamp. New York 1893, S. 63-65 Internet Archive = Google-USA* gibt die Version Scherrs wieder.

Weitere Sagen[Bearbeiten]

Siehe auch oben: die Sagenfassungen des Geiger zu Gmünd und die Dreikönigsüberlieferung

Schul- und Bildungsgeschichte[Bearbeiten]

  • Organische Statuten für das katholische Schullehrer-Seminar in Gmünd im Königreich Würtemberg, in: Freimüthige Jahrbücher der allgemeinen deutschen Volksschulen 5 (1825) 1, S. 22-35 BBF
  • M. [= August Victor] Jäger: Die königl. Würtembergische Taubstummen- und Blinden-Anstalt zu Schwäbisch Gmünd, in: Freimüthige Jahrbücher der allgemeinen deutschen Volksschulen 6 (1826) 1, S. 74-95 BBF
  • Bernhard Kaißer: Das Schulwesen in der ehemaligen Reichsstadt Schwäb. Gmünd in früheren Jahrhunderten, in: Das Volksschulwesen in den neuerworbenen katholischen Landesteilen Neuwürttemberg / bearb. u. hrsg. von Bernhard Kaißer. Stuttgart 1897 (Geschichte des Volksschulwesens in Württemberg ; Bd. 2), S. 339-353 Scans auf Commons bzw. Google-USA*

Urkunden[Bearbeiten]

Privilegien[Bearbeiten]

Weitere Urkunden[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Urkunden und Schreiben zu Gmünd enthalten die Deutschen Reichstagsakten, ediert für die Jahre ab 1376 (Liste der Digitalisate siehe Deutsche Reichstagsakten)

Einzelne Urkunden[Bearbeiten]

  • Ersterwähnung der Stadt 1162 siehe oben

Vereinswesen[Bearbeiten]

  • Generalversammlung des christlichen Kunstvereins der Diözese Rottenburg [1892 in Schwäbisch Gmünd], in: Archiv für christliche Kunst 10 (1892), S. 76–78 Commons

Vor- und Frühgeschichte, Archäologie[Bearbeiten]

  • Johann Nepomuk von Raiser: Der Ober-Donau-Kreis des Königreichs Bayern unter den Römern, Augsburg 1830, S. 66 Google - Hinweis auf eine Römerschanze beim Schirenhof und die frühere Benennung Etzelburg.
  • Überlieferungen über das Schloß Hetzelburg (Römerkastell Schirenhof), 1837 aufgezeichnet von Pfarrer Gottfried Eyth. Nach Staatsarchiv Ludwigsburg F 169 Bü 122 abgedruckt von Klaus Graf: Kleine Beiträge zum historischen Erzählen in Schwäbisch Gmünd, in: einhorn-Jahrbuch 1991, S. 99-114 Freidok, hier S. 100f. - E-Text
  • Heinrich Steimle: Das Römerkastell auf dem Schierenhof bei Schwäbisch Gmünd und seine Ausgrabungen, in: Korrespondenzblatt der Westdeutschen Zeitschrift für Geschichte und Kunst 10 (1891) Sp. 215-221 Google-USA*
  • Derselbe: Der raetische Limes im Roethenbachthale bei Schw. Gmünd und das Ende der Limesmauer, in: Limesblatt vom 31. Dezember 1892 , Sp. 43-47 Google-USA* Commons
  • Derselbe: Ausgrabungen am Schierenhof, in: Limesblatt vom 3. Dezember 1893, Sp. 180-182 Google-USA* Commons

Wirtschafts- und Sozialgeschichte[Bearbeiten]

  • Schreiben der Reichsstadt Heilbronn an die Stadt Würzburg über den Städtetag zu Schwäbisch Gmünd, betreffend die Pläne der Juden, die Christenheit zu vergiften, 1349 um Februar 24. Erstmals gedruckt von Hermann Hoffmann: Die Würzburger Judenverfolgung von 1349, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 5 (1953), 91-114, hier 101f. Nr. 4 nach der Briefkorrespondenz, überliefert in: UB Würzburg M. ch. f. 140 Handschriftencensus, Bl. 275-277 - E-Text
  • Ordnung der Gmünder Badstubenbruderschaft 1386. Nach der Ausfertigung Staatsarchiv Ludwigsburg B 177 S U 265 ediert von Klaus Graf, Solidarität und Erinnerung. Beobachtungen zur Ordnung der Gmünder Badstubenbruderschaft aus dem Jahr 1386, in: einhorn-Jahrbuch 1985, S. 126-135 - E-Text. Die gleiche Urkunde paraphrasierte Joseph Giefel: Baderordnung der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd vom Jahr 1386, in: Besondere Beilage des Staats-Anzeigers für Württemberg 1890, S. 8-9 Commons
  • Lateinische Distichen des Göppinger Dichters Johannes Oechslin, die ein Geschenk venezianischen Glases durch Sebastian Terzago an die Stadt Gmünd begleiteten, ediert von Wilhelm Heyd: Johann Oechslin, Arzt und Dichter in Göppingen (1552-1616), in: Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte NF 7 (1898), S. 259-268, hier S. 267f. Google-USA*
  • Betrüger nutzen 1791/92 den Ruf der Gmünder Goldschmiede als Geldmacher aus: "Aus einem schwäbischen Falschmünzerprocess 1791-1792", in: Friedrich Kluge: Rotwelsches Quellenbuch, Straßburg 1901, S. 262-268 Nr. 106 Google-USA*, Internet Archive nach Akten im Staatsarchiv Ludwigsburg
  • Rechtfertigungsgründe für manche in dem Würtembergischen Landeszuwachs zwischen 1803 und 1811 vorgenommene Abänderungen in Localfonds-Verwaltungen, in: Sophronizon oder unpartheyisch-freymüthige Beyträge zur neueren Geschichte, Gesetzgebung und Statistik, hrsg. von Heinrich Eberhard Gottlob Paulus, Bd. 2 Heft 2, Frankfurt a. M. 1820, S. 33-52, hier S. 42-45 zur Überschuldung der Stadt Google
  • Lehrzeit des Untergröninger Wirtssohns Jacob Gross (1819-1887) in Gmünd 1833 (im Rahmen seiner Autobiographie, die als E-Text beim Internetarchiv vorliegt)
  • Moritz Mohl: Aus den gewerbswissenschaftlichen Ergebnissen einer Reise in Frankreich, Stuttgart/Tübingen 1845, S. 389-434 Google Reformvorschläge zur Wirtschaftsbelebung
  • Ernst Wagner: Kommerzienrat Julius Erhard, in: Württembergische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde 1899, Heft I, S. 145-150 Nachruf auf den Gmünder Fabrikanten, der seine Altertümersammlung 1890 der Stadt Schwäbisch Gmünd schenkte
  • Fr. Krauß: Das Gmünder Stadtmuseum. In: Blätter des Schwäbischen Albvereins 25 (1913), Sp. 87-89 schwaben-kultur.de
  • Marc Rosenberg: Der Goldschmiede Merkzeichen, Bd. 2: Deutschland D - M, Frankfurt a.M. 1923, S. 110-113 UB Heidelberg
  • Festschrift zum 150jähr. Jubiläum der Gewerbeschule und der Staatl. Höheren Fachschule für Edelmetallindustrie sowie zum 50jähr. Jubiläum des Kunstgewerbemuseums Schwäbisch Gmünd 1776 - 1876 - 1926. Schwäbisch Gmünd 1926 UB Frankfurt

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Allgemeine Deutsche Biographie[Bearbeiten]

In der Allgemeinen Deutschen Biographie:

Familie Baldung[Bearbeiten]

  • Anton Nägele (1846-1947): Hans Baldungs schwäbische, nicht elsässische Heimat, in: Die christliche Kunst 18 (1921/22), S. 137-146 Internet Archive
Siehe auch die oben genannten ADB-Artikel.

Weitere Biographica[Bearbeiten]

  • Biographie des Dr. Jakob Dangelmeier’s, Gmünd 1823. Anhang zu: Jakob Dangelmaier: Über die Gesundbrunnen und Heilbäder Württembergs, 4. Teil, Gmünd 1823 - herausragende Quelle für die Stimmung nach dem Übergang an Württemberg. Auszugsweise wieder abgedruckt in: Ergänzungen, Anmerkungen und Literaturhinweise zum Bilder- und Geschichtenbuch Gmünder Leute, Schwäbisch Gmünd 1984, S. 28-30 (Abschnitt über die Tätigkeit als Bürger-Deputierter ab 1817)
  • Johann Georg Pfahler: Rede nach der Enthauptung des Raubmörders Joseph Frei von Gmünd. Gehalten auf der Richtstätte bei Tettnang am 1. April 1848. Mit einer Schilderung der Verbrechen des Raubmörders. Johann Thomas Stettner, Lindau 1848 MDZ München = Google; E-Text ltrebing.de
  • Richard Doll: Biographie von Oberamtsarzt Dr. Keringer, 1861. Nach der Handschrift im Städtischen Museum Schwäbisch Gmünd hrsg. von Walter Dürr, in: Ergänzungen, Anmerkungen und Literaturhinweise zum Bilder- und Geschichtenbuch Gmünder Leute, Schwäbisch Gmünd 1984, S. 20-26 - Biographie des Gmünder Arztes Dr. med. Joseph Keringer (1770-1829) Scans auf Commons
  • Anton Nägele: Das Passionsbild in der Bibliothek des Klosters St. Gallen, ein Werk des Schreibkünstlers Püchler von Schwäbisch-Gmünd, in: Anzeiger für schweizerische Altertumskunde 29 (1927), S. 53-56 retro.seals.ch - Johann Michael Püchler (zu Püchler siehe auch Artikel von 2009 und Commons-Kategorie)
Zu Eduard Keller siehe oben Musikgeschichte

Gmünder Autoren mit eigenem Autorenartikel in Wikisource[Bearbeiten]

Weitere Erwähnungen in Wikisource-Quellen[Bearbeiten]

Zweifelhafte Nennungen[Bearbeiten]

Bücher (Digitalisate) auf Commons[Bearbeiten]

  • Bernhard Kaißer: Gmünd und seine Umgebung, 2. Auflage 1888 - ein Rarissimum, im KVK nur in der UB Eichstätt nachweisbar. Die Erstausgabe erschien 1876 in Gmünd, eine unveränderte zweite Ausgabe, aber nicht als zweite Auflage gekennzeichnet 1882. Die Auflage 1888 unterscheidet sich von ihnen nur durch einen Anhang.

Bibliographie[Bearbeiten]

  • Bibliographie der württembergischen Geschichte 4, 1896, S. 92-96 Seiten auf Commons

Weblinks[Bearbeiten]

  • Klaus Graf: Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert, 1984 (mit Textedition), Digitalisat ALO