Schwäbisch Gmünd

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Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd
Gmünd, Gamundia, Gemünd, Gemunde
Ehemalige Reichsstadt in Baden-Württemberg, Stauferstadt, Sitz des württembergischen Oberamts Gmünd, heute im Ostalbkreis gelegen
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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibungen und Lexikon-Artikel

[Bearbeiten] Vor 1800

[Bearbeiten] 19. Jahrhundert

  • Joseph Alois Rinks Stadtgeschichte 1802 mit Beschreibung (S. 70 ff.), siehe unten
  • Georg Hassel: Geographisch-statistisches Handwörterbuch, Bd. 1, Weimar 1817, S. 300 Google
  • Johann Daniel Georg Memminger: Beschreibung oder Geographie und Statistik, nebst einer Uebersicht der Geschichte von Würtemberg, Stuttgart/Tübingen 1820, S. 518-519 Google
  • Johann Leonhard Allé (1777-1857): Aussichten auf dem Hohen-Rechberge im Königreich Württemberg, Gmünd 1834, S. 92-109
  • Gustav Schwab: Wanderungen durch Schwaben, Leipzig 1840, S. 103 Scan auf Commons (ganz kurze Erwähnung, Hervorhebung von Heinrich Arler als Dombaumeister von Mailand); ebenso in der Bearbeitung von Karl Klüpfel, Leipzig 1851, S. 74 Google
  • H. A. Pierer: Universal-Lexikon [...], 2. Aufl. 3. Ausgabe, Altenburg 1842, S. 302 Google
  • Rudolph Moser: Vollständige Beschreibung von Württemberg in allen seinen Städten, Dörfern etc., [...] 1. Band: A–L; Stuttgart: Scheible, Rieger und Sattler, 1843. S. 317–320. Google
  • Wigand's Conversations-Lexikon. Für alle Stände. Bd. 5, Leipzig 1847, S. 830-831 Google
  • Friedrich Vogt: Die Schwäbische Alp. Beschreibung und Wegweiser mit historischen Rückblicken, Angabe der Entfernungen, Aussichtspunkte, Gasthäusern etc., einem Anhange von Tagestouren und Ortsregister, Stuttgart 1854 Scans auf Commons
  • Georg Victor Schmid: Die mediatisirten freien Reichsstädte Teutschlands, Frankfurt am Main 1861, S. 76-79 Google
  • C. F. Jahn's Reisebuch. Ein Führer durch Süd-Deutschland [...], redigiert von Carl Gräf, 12. Aufl., Weimar 1866, S. 145 Google-USA*
  • Hermann Adalbert Daniel (1812-1871): Handbuch der Geographie. Vierter Theil. Deutschland. Politische Geographie. 2. Auflage. Leipzig: Fues, 1868. S. 303 und 304 Scans auf Commons
  • Carl Wolff: Die unmittelbaren Theile des ehemaligen römisch-deutschen Kaiserreiches nach ihrer früheren und gegenwärtigen Verbindung, Berlin 1873, S. 216 Google-USA*
  • Germania sacra. Ein topographischer Führer durch die Kirchen- und Schulgeschichte deutscher Lande, hrsg. von Carl Julius Böttcher, Leipzig 1874, S. 1143-1144 Google-USA*
  • Karl Baedeker (Firma): Southern Germany and Austria. 4. Aufl. Leipzig 1880, S. 43 Google Book Search USA (Englisch). Entspricht den deutschen Fassungen (siehe zu 1884 und 1890).
  • Karl Baedeker (Firma): Süd-Deutschland und Österreich. 20. Aufl. Leipzig 1884, S. 55 Google Book Search USA - Text im wesentlichen identisch mit der Auflage 1890 (siehe unten)
  • Bradshaw's Illustrated Handbook to Germania and Austria. New edition London 1896, S. 192 Google Book Search USA

[Bearbeiten] Nach 1900

  • Ritters geographisch-statistisches Lexikon, 9. Auflage Leipzig 1910, S. 814 Djvu im GenWiki
  • Brockhaus Kleines Konversationslexikon, 5. Aufl. Leipzig 1911, Bd. 1, S. 692 E-Text zeno.org, ganz kurz
  • Meyers Lexikon online, 2006 (WWW)
  • Schwäbisch Gmünd. (2008). In Encyclopædia Britannica. Retrieved April 25, 2008, from Encyclopædia Britannica Online: Englisch via WebShare

[Bearbeiten] Sekundärliteratur zu den Beschreibungen

  • Klaus Jürgen Herrmann: "Die Stadt hat zwei Wälle, in der Vorstadt Mist ..." Schwäbisch Gmünd in Berichten vom 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1997, S. 85-104 (mit Quellenauszügen)

[Bearbeiten] Stadtgeschichtliche Gesamtdarstellungen nach 1800

[Bearbeiten] Arbeiten von Bruno Klaus

  • Bruno Klaus: Beiträge zur Geschichte Gmünds, in: Württembergische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde 1904, Heft I, S. 117-139 Google-USA, mehrfach mit Textverlust
    • I. Beziehungen der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd zu Kaiser und Reich
    • II. Zur Geschichte der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd während des 30jährigen Krieges und in den französischen Kriegen am Ende des 17. Jahrhunderts
    • III. Die letzten Jahre der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd
Bibliographie weiterer Arbeiten im Autorenartikel

[Bearbeiten] Historiographie vor 1800

  • Gmünder Kaiserchronik - Das auch als Gmünder Chronik bekannte kurze deutschsprachige Geschichtswerk aus der Zeit um 1400 enthält in seiner Kurzfassung (der verbreitesten Version) einen kurzen Prolog, aus dem hervorgeht, dass es der Stadt Schwäbisch Gmünd gewidmet wurde. Gedruckt wurde der Text (mit und Fortsetzung Interpolationen zur württembergischen Geschichte) als zweiter Teil des sogenannten Thomas Lirer (mehrere Auflagen ab Ende 1485, Nachweis der Digitalisate in der Wikipedia):
  • Paul Goldstainer: Gmünder Chronik (1549/50). Die in der Handschrift der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel 124.4 Quodl. 4° überlieferte älteste erhaltene Gmünder Stadtchronik wurde von Klaus Graf 1984 in Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert ediert (Digitalisat ALO). Einen E-Text stellte davon Thomas Gloning auf seiner Homepage bereit. Zur Textgeschichte dieses Werks gehören:
    • Die Münchner Redaktion, eine wohl nach 1550 entstandene Kurzfassung mit Ergänzungen, überliefert in der Handschrift Universitätsbibliothek München 4° Cod. Ms. 287, Bl. 117-123 (17. Jahrhundert), ediert bei K. Graf 1984
    • Die auf David Wolleber zurückgehende Redaktion (wohl um 1585) in der Kurzform mit der Rauchbeinchronik der Münsterpfarrei Schwäbisch Gmünd (um 1600) als Leithandschrift, ediert bei K. Graf 1984
  • Die Bürgermeisterliste der Chroniken. Älteste Überlieferung bei Paul Goldstainer 1549/50 mit späteren Nachträgen im Wolfenbütteler Sammelband (siehe oben), ediert bei K. Graf 1984. Eine Bürgermeisterliste bis zum Ende der Reichsstadtzeit bietet (nach den handschriftlichen Chroniken von Franz Xaver Debler und Dominikus Debler) M. Grimm 1867
  • Annalistische Aufzeichnungen in Fortsetzung der Chronikabschrift Adam Schönlebers (um 1630). Aus der Chronikhandschrift Ch 1 des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd ediert von K. Graf 1984

[Bearbeiten] Lieder und Gedichte

  • Die meisten Gmünder Wiedertäufer-Lieder finden sich als Faksimile im Commons-Artikel Täufergericht Schwäbisch Gmünd. Dort ist auch das Corpus von fünf Liedern aus: Die Lieder der Hutterischen Brüder, Scottdale, Pa. 1914, S. 48-59 einsehbar.
  • Aus tieffer Noth schrey ich zu dir - Lied, das angeblich die sieben 1529 in Gmünd hingerichteten Wiedertäufer (siehe unten) im Gefängnis gemeinsam gedichtet haben. Textfassung nach einer Ausgabe des "Ausbund" Germantown/Pa. 1742.
  • Ein schön liedt von unser lieben frawen kindtbett zu Schwäbischen Gemündt - Historisches Lied mit antikatholischer Tendenz über die Beraubung (1601?) einer reich geschmückten Darstellung von Maria im Kindbett in der Stadtpfarrkirche der katholischen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd, niedergeschrieben in Akten (Stadtarchiv Rothenburg A 256) über die "Schneckischen Unruhen" in Schwäbisch Hall Anfang 1603

[Bearbeiten] Der Geiger zu Gmünd

Gedichte zur Ringsage der Johanniskirche siehe unten!

[Bearbeiten] Urkunden

[Bearbeiten] Privilegien

[Bearbeiten] Weitere Urkunden

  • Ersterwähnung der Stadt 1162 siehe unten
  • Zahlreiche Urkunden und Schreiben zu Gmünd enthalten die Deutschen Reichstagsakten, ediert für die Jahre ab 1376, digitalisiert bei Google Book Search (Liste siehe Deutsche Reichstagsakten)

[Bearbeiten] Früh- und Hochmittelalter

[Bearbeiten] Fulradzelle

  • Ob es eine von Abt Fulrad von Saint-Denis gegründete Klosterzelle Gamundias in Schwäbisch Gmünd gegeben hat, ist bis heute nicht klar. Die Befürworter berufen sich auf eine gefälschte Besitzbestätigung Karls des Großen aus der Mitte des 9. Jahrhunderts, angeblich Düren 782 September 16. Die maßgebliche Edition der lateinischen Urkunde legte im Rahmen der MGH Engelbert Mühlbacher vor: Die Urkunden der Karolinger, Bd. 1, Hannover 1906, S. 329-331 Nr. 238 Digitalisat München. Ein Regest mit der falschen Namensform Ergamundias (nicht identifiziert) hatte das WUB Bd. 6, S. 429 geboten Commons. Das im Testaments Fulrads von 777 (ed. Michael Tangl, in: Neues Archiv 32, 1907, S. 167-217 online) genannte Gamundia ist Saargemünd.
  • Gebhard Mehring: Eine Zelle der Karolingerzeit in Schwäbisch Gmünd?, in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte 25 (1921), S. 96-107 Scan auf Commons befürwortete die Identifizierung des Gamundias aus dem DKar 238 mit Schwäbisch Gmünd und dachte an die Vorgängerkirche der Johanniskirche als Standort der Zelle.

[Bearbeiten] Stauferzeit

  • Im Ehevertrag von Friedrich I. und Alfons VIII. von Kastilien über die Vermählung des Kaisersohns Konrad von Rotenburg am 23. April 1188 wird das burgum Gemunde als staufisches Hausgut aufgelistet, DF I 970 Digitalisat München (Latein)
  • König Friedrich II. befahl in Schwäbisch Hall am 16. Juni 1220 den Schultheißen von Esslingen und Gmünd den Schutz des Klosters Adelberg. Überliefert ist nur ein Kurzregest in einer von Andreas Rüttel d. Ä. angelegten Sammelhandschrift der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe (Günterstal 11, S. 6), gedruckt bei Klaus Graf, Ein verlorenes Mandat Friedrichs II. zugunsten von Kloster Adelberg, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 43 (1984), S. 407-414 - E-Text
  • Gemäß der Reichssteuerliste von 1241 zahlte Gmünd (Gamundia) 160 Mark, die dortigen Juden 12 Mark, MGH Constitutiones Bd. 3, S. 4 Nr. 67 Digitalisat München

[Bearbeiten] Politische Geschichte ab dem späten Mittelalter

[Bearbeiten] Erwähnungen in Listen von Reichs- und Kreisständen

[Bearbeiten] Reformationszeit: Bauernkrieg

  • Notiz zu den Unruhen in Schwäbisch Gmünd 1525. Aus der Chronikhandschrift der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart Cod.hist.fol. 611 (datiert 1678), S. 144-145 ediert von K. Graf, Gmünder Chroniken, 1984, S. 277f.

[Bearbeiten] Täufergericht 1529

[Bearbeiten] Weitere Quellen zur Reformationsgeschichte

  • 1557 widmete der Augsburger Domprediger Johann Fabri Bürgermeister und Rat von Schwäbisch Gmünd aufgrund ihrer katholischen Standhaftigkeit seine Auslegung des Propheten Joel. Auszüge der Widmungsvorrede im Artikel von Nikolaus Paulus: Johann Fabri von Heilbronn, in: Der Katholik 72 (1892), S. 17-35 (Teil 1) und S. 108-127 (Teil 2), hier S. 117-120

[Bearbeiten] Darstellungen zur Reformationsgeschichte

Bibliographie seiner weiteren Arbeiten im Autorenartikel

[Bearbeiten] Übergang an Württemberg

[Bearbeiten] Wirtschafts- und Sozialgeschichte

  • Schreiben der Reichsstadt Heilbronn an die Stadt Würzburg über den Städtetag zu Schwäbisch Gmünd, betreffend die Pläne der Juden, die Christenheit zu vergiften, 1349 um Februar 24. Erstmals gedruckt von Hermann Hoffmann, Die Würzburger Judenverfolgung von 1349, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 5 (1953), 91-114, hier 101f. Nr. 4 nach der Briefkorrespondenz, überliefert in: UB Würzburg M. ch. f. 140, fol. 275-277 - E-Text
  • Ordnung der Gmünder Badstubenbruderschaft 1386. Nach der Ausfertigung Staatsarchiv Ludwigsburg B 177 S U 265 ediert von Klaus Graf, Solidarität und Erinnerung. Beobachtungen zur Ordnung der Gmünder Badstubenbruderschaft aus dem Jahr 1386, in: einhorn-Jahrbuch 1985, S. 126-135 - E-Text. Die gleiche Urkunde paraphrasierte Joseph Giefel, Baderordnung der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd vom Jahr 1386, in: Besondere Beilage des Staats-Anzeigers für Württemberg 1890, S. 8-9 Commons
  • Johann Chrisostomus Mayer: Ideen über den Verfall des Handels und der Fabrikation von Gmünd, o.O. 1818 Digitalisat Commons - eine wichtige und bemerkenswert weitsichtige Denkschrift zur wirtschaftlichen Lage von Schwäbisch Gmünd
  • Lehrzeit des Untergröninger Wirtssohns Jacob Gross (1819-1887) in Gmünd 1833 (im Rahmen seiner Autobiographie, die als E-Text beim Internetarchiv vorliegt)
  • Ernst Wagner: Kommerzienrat Julius Erhard, in: Württembergische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde 1899, Heft I, S. 145-150 Nachruf auf den Gmünder Fabrikanten, der seine Altertümersammlung 1890 der Stadt Schwäbisch Gmünd schenkte

[Bearbeiten] Kirchengeschichte

[Bearbeiten] Heiligkreuzmünster

  • Bericht des Stadtschreibers Rudolf Holl über den Einsturz der beiden Türme der Marienpfarrkirche zu Schwäbisch Gmünd 1497. Aus der Handschrift Universitätsbibliothek München 4° Cod.Ms. 287, Blatt 104-107v (17. Jahrundert) veröffentlicht und mit Varianten aus dem Abdruck (aus verschollener Vorlage) bei Anton Pfitzer, Zum Einsturz der beiden Türme an der Heiligkreuzkirche zu Schw. Gmünd. 1497, Besondere Beilage des Staats-Anzeigers für Württemberg 1890, S. 216-224 Commons versehen von Klaus Graf, Die Heilig-Kreuz-Kirche in Schwäbisch Gmünd im Mittelalter. Kirchen- und baugeschichtliche Beiträge, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1989, S. 81-108, Text S. 103-105 E-Text
  • Siehe auch unten: Kunstgeschichte

[Bearbeiten] Johanniskirche

  • Caesarius von Heisterbach berichtet in einem Predigtwerk über eine Himmelserscheinung 1225, zugleich die Ersterwähnung der Gmünder Johanniskirche (Latein), ediert von Alfons Hilka: Die Wundergeschichten des Caesarius von Heisterbach, Bonn 1933, S. 166-167 Commons. Übersetzung von Alexander Kaufmann auf Commons, vgl. Klaus Graf: Eine Himmelserscheinung im Jahr 1225 und die St.Johannis-Kirche in Schwäbisch Gmünd, in: ostalb/einhorn 6 (1979), S. 284-288 - Kurzfassung
  • Siehe auch unten: Kunstgeschichte

[Bearbeiten] Klöster vor 1800

  • Franciscus Petrus: Suevia Ecclesiastica [...], Augsburg/Dillingen 1699, S. 343-346, 365, Latein Digitalisat Freiburg - Nachrichten zu den Klöstern (S. 365 zu Gotteszell)

[Bearbeiten] Verehrung der Heiligen Drei Könige

  • Hermann Crombach: Primitiae Gentium Seu Historia SS. Trium Regum Magorum Evangelicorum [...], Köln 1654, S. 654-657 Commons (Latein) dokumentiert die aus Gmünd erhaltene Antwort auf eine Anfrage zur Dreikönigsverehrung. Eine Tradition behauptete, bei der Überführung 1164 nach Köln hätten die Reliquien in Gmünd über Nacht gelegen (siehe K. Graf 1984, S. 157f.).

[Bearbeiten] Ordensniederlassung im 19. Jahrhundert

[Bearbeiten] Passionsspiel

  • Franz J. Holzwarth: Katholische Trösteinsamkeit Bd. 7, Mainz 1856, S. 115-276 (Text des Stückes)
  • Siehe auch: die Stadtgeschichte von Grimm

[Bearbeiten] Rechtsgeschichte

  • Die Einträge zur Strafjustiz 1613-1617 in der Chronik des Friedrich Vogt (1674). Aus der Handschrift des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd, Chronikensammelband Ch 2, S. 478-480 ediert von Klaus Graf: Eingezogen und verbrannt. Der Chronist Friedrich Vogt über die Gmünder Hexenverfolgungen 1613-1617, in: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1988, S. 124-128 - E-Text. Siehe auch die Stadtgeschichte von M. Grimm 1867 auf Commons

[Bearbeiten] Bildungsgeschichte

  • Organische Statuten für das katholische Schullehrer-Seminar in Gmünd im Königreich Würtemberg, in: Freimüthige Jahrbücher der allgemeinen deutschen Volksschulen 5 (1825) 1, S. 22-35 Digitalisat BBF
  • M. [= August Victor] Jäger: Die königl. Würtembergische Taubstummen- und Blinden-Anstalt zu Schwäbisch Gmünd, in: Freimüthige Jahrbücher der allgemeinen deutschen Volksschulen 6 (1826) 1, S. 74-95 Digitalisat BBF
  • Bernhard Kaißer: Das Schulwesen in der ehemaligen Reichsstadt Schwäb. Gmünd in früheren Jahrhunderten, in: Geschichte des Volksschulwesens in Württemberg, Bd. 2, Stuttgart 1897, S. 339-353 Scans auf Commons bzw. Google USA

[Bearbeiten] Pressegeschichte

  • Balthasar Küchler, Maler in Schwäbisch Gmünd, erscheint 1611 als Stecher und Verleger eines Kupferstichwerks zur Stuttgarter Fürstenhochzeit 1609: Repræsentatio Der Fürstlichen Auffzüg vnd Ritterspil. So bei des Durchleuchtigen Hochgebornen Fürsten vnd Herren Herrn Johann Friderichen Hertzogen zu Württenberg vnd Teckh ... Vnd ... Frewlin Barbara Sophien geborne Marggrauin zu Brande[n]burg Digitalisat Wolfenbüttel. Der Druck erfolgte aber in Stuttgart. Widmungsbrief vom 22. Februar 1611

[Bearbeiten] Schwäbisch Gmünder Drucke

Bei Johann Georg Ritter

  • Johann Gottfried Pahl: National-Chronik der Teutschen, 1802 Digitalisat ALO
  • Franz Joseph Werfer: Versuch einer medizinischen Topographie der Stadt Gmünd, 1813 (siehe unten)
  • Praktische Darstellung des Civil-Prozesses in dem Königreiche Wirtemberg, 1816 Digitalisat MPI Rechtsgeschichte
  • Johann Friedrich Ammermüller: Hohenstaufen, 2. Auflage 1815 Digitalisat Commons

[Bearbeiten] Kunstgeschichte

  • Denkmale des Alterthums und der alten Kunst im Königreich Württemberg, in: Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte, Geographie, Statistik und Topographie 1841 Heft 1, S. 1-142 (Google Books), hier S. 74-79: Oberamt Gmünd
  • Eugen Gradmann: Die Kunst- und Altertums-Denkmale im Königreich Württemberg. Inventar. Jagstkreis. Erste Hälfte: Oberämter Aalen, Crailsheim, Ellwangen, Gaildorf, Gerabronn, Gmünd, Hall, Eßlingen a. N. 1907, S. 343-425 Commons


[Bearbeiten] Heiligkreuzmünster

[Bearbeiten] Geschichte der Parler

  • Alfred Klemm: Die Familie der Meister von Gmünd und ihre Zeichen, in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine 42, 1894, S. 9-15 Digitalisat BSB München
Siehe auch unten die Artikel der ADB.

[Bearbeiten] Johanniskirche

  • Jan Fastenau (1880-1945): Die drei Tympana, die Madonnenfigur und die Kreuzigungsdarstellung an der Johanniskirche in Gmünd, in: Derselbe: Die romanische Steinplastik in Schwaben, Esslingen 1907, S. 21-26 Google-USA*

[Bearbeiten] Kulturgeschichte

  • 1556 errichten drei Gmünder (Melchior Brauch, Rochius Meulin und Bernhard Wandel) und vier Nürnberger Kaufleute in Frankfurt am Main eine Gesellschaft "Schwägerschaft oder Tafelrecht", die im Glauburger Hof gehalten wurde. Statuten und Mitgliederverzeichnis wurden veröffentlicht in Frankfurtisches Archiv für ältere deutsche Litteratur und Geschichte, hrsg. von J. C. v. Fichard 1 (1811), S. 154-162 Google. Vgl. auch Wilhelm Eduard Wilda, Das Gildenwesen im Mittelalter, Halle 1831, S. 270f. Google
  • Chronogramme des 17. bis 19. Jahrhunderts. Auswahl der überlieferten Stücke bei Klaus Graf: Ein barockes Wort-Zahl-Spiel. Chronogramme in Schwäbisch Gmünd, in: Barock in Schwäbisch Gmünd. Aufsätze zur Geschichte einer Reichsstadt im 18. Jahrhundert, Schwäbisch Gmünd 1981, S. 125-133 online

[Bearbeiten] Medizingeschichte

  • Wenzel Aloys Stütz: Beiträge zur medizinischen Topographie der Reichsstadt Schwäbisch-Gemünd, in: Medizinische National-Zeitung 1, Altenburg 1798, S. 633-637; 2 (1799), S. 202-205
  • Wenzel Aloys Stütz: Bemerkung über die im Jahre 1801 in Schwäbisch Gemünd herrschend gewesenen Krankheiten, in: Allgemeine medizinische Annalen, Altenburg 1802, S. 72-77

[Bearbeiten] Musikgeschichte