Seite:1859 Dalimils Chronik von Böhmen.djvu/062

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Wi dem Stratka geschach,
Du er do heim sin husfrowin sach.


Avs allin Lantmitern einer hin quom,
Der waz Straka gnant mit dem nom.

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Em ein vetil den rat gab,

Do er erkangin waz dem grab,
Als schir ir quam czu sinem hus,
Er sach einen grozen gruz.
An dem tod lag sin wip,

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Vnd waz si begreif, daz czu reis er lip.

Er sach, daz si was ser
Virwunt mit einem sper.
Di er bekant, do er reit,
Von em geschen in dem streit,

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Des virwundirt er sich

Vnd sprach: mid dem so wil ich
Mich virsehen stete.
Er sach, das si nicht oren hette,
Wan er si in der tauschin trug.

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Er habte si czu dem houbte mit fug.

Do er si czugefugit hette,
Er sprach: min hercze, nv gloubet,
Daz min wip ist gein mir gerittin
Vnd mich wolde habin bestrittin.

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Sunder hat si daz getan gern,

Wan si vndir den Pragern
Hait gehat freinde man,
Dar an si wenig gewan.
Der das nicht wil gloubin,

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Der kom czu sent Vit vf den oder taugin.

Do stet es in dem crucegange
Geschribin gar lange.
Er vint do, daz ich habe geret
Von der worheit, nicht von bet.

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Schir was dem Behem holt

Durch sin from tad, als ir solt.
Des Schirkons man noch gedenkit,

Empfohlene Zitierweise:

Dalimils Chronik von Böhmen. Stuttgart 1859, Seite 62. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:1859_Dalimils_Chronik_von_B%C3%B6hmen.djvu/062&oldid=1375258 (Version vom 12.12.2010)