Seite:Aachener Stadtrechnungen aus dem XIV. Jahrhundert.djvu/101

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sagen, doy hadden wir eynen jongen gevangen, de den bůesruteren int her broit solde holen, also saissen wir up unser eyns deils mit den schůtzen eyns deils ind mit vůesgengeren ind reden mit den gevangenen op den walt die buesruteren sůecken, also dat yr*)[1] uns egein in wart, dan wir quomen in yren*)[1] leger, dåe sii plient zů ligen, ind vonden alreleye sachen dåe, dat de lude verloren haven, dat die unse nåmen ind bråichen die loitghen, mer dar in kůnde nyemans bii komen, dan lude, die wail zů vůes woren; doy*)[1] wir doy*)[1] vernomen, dat die oissen verloren woren, doy*)[1] reden die gesellen ind slůegen dat vee bii eyn vur der Sleiden, also quomen die van der Sleiden uys ind so wat sii yn macheden, dat wart yn widder, also dat den unsen bleven 5 koy*)[1] ind 3 kalver, dat die viande gevloit hadden under den herren van der Sleiden, also dat man dat vee den dach morgen halden sal; queme yman*)[1], des id werre, de nyet viant in were, den sůllen wirt doin widder geven, ind in queme nyeman, so sal mant den gesellen deilen, diet gehoilt haven. Vort so wat siich hudezedage irgangen hait, sullen uch die gesellen wail mit monde sagen. Vort so sůlden morgen der Greve van Blankenheim, de van Gerartsteyne, die van Toinburg ind die van Kerpen ind yr*)[1] vrunt int her komen, die hůdezedage solden komen siin int her. So wat wir vreischen, dat sii bedingen, sullen wir uch loissen wissen; vart wail. Geschreven des sondaichs zů åvent nåe Egidii.

Van wegen der geschworenen råitzlude, die vur Riifferscheit ligen.     


Beilage XV.


Schreiben der Werkmeister und Bürger, die sich auf der Frankfurter Messe befanden, an den Bürgermeister Heinr. van der Linden, den 14. Sept. 1385.


An deme eirsamen, wisen, bescheyden manne, heren Heynrich van der Linden, burgermeyster und scheffen zu Achen und ain ander uns lieve heren.


Vruntlich grusse und wat wir gutz vermogen. Wist lieve heren, dat ure burger gesunt in starck siint ind zu Vrancfort quomen des vridachz[2] vur unser vrouwen dach mit eren lieve und gud, und sant wir uch eynen brief des sundachz dar na mit eynen kremer, heyst Jåcob van Duren, und uns seir verwondert, dat ir den brief niet in hat, e Lenart van uch
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  2. Den 11. August.