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Vor der Ankunft des Königs werden lumina linea, leinene Laternen, von Joh. Lupus und Joh. Duytgin für 16 M. 10 S., und die dazu nöthigen Wachskerzen, wozu Roland von Hoynkirgen für 24 M. Wachs lieferte, von einer gewissen Katherina für 15 M. angefertigt, und den „constabulis“, Stallmeistern, namentlich des Neuthores und des Burtscheider Thores übergeben. Bekannt ist, daß in demselben Jahre 1349 von der Gegenpartei Karls IV. der Graf Günther von Schwarzburg zum Gegenkönig erwählt wurde, der bei Eltvil mit Karl einen Kampf bestand, dann aber gegen eine bedeutende Geldsumme auf die Krone verzichtete und gleich darauf, nach einigen an Gift, nach andern, was wahrscheinlicher ist, an der damals in Europa, auch am Rhein, unter dem Namen des schwarzen Todes bekannten Pest starb. Auch dessen geschieht in der Rechnung Erwähnung. Von Günther wird ein Bote nach Aachen gesandt, worüber der Rentmeister sich in einer Weise ausdrückt, daß daraus Günthers geringe Macht klar hervorleuchtet, denn er ist nicht einmal sicher über den Namen des Gegenkönigs, „It. cuidam nuncio domini nostri, Gunteri credo, Romanorum regis huc misso 2 scut. valent 5. m.“, (Einem von unserm Herrn, dem römischen Könige, Günther, glaube ich, hierher geschickten Boten). Aus einer andern Botschaft ist ersichtlich, daß beide Könige in Mainz zusammen waren. „It. peregrino misso Magunciam, quum reges jacuerunt invicem. |
Josef Laurent: Aachener Stadtrechnungen aus dem XIV. Jahrhundert. Aachen 1866, Seite 27. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aachener_Stadtrechnungen_aus_dem_XIV._Jahrhundert.djvu/33&oldid=1750105 (Version vom 11.01.2012)