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Während seiner Nuntiatur hatte Fabius Chigi, der spätere Papst Alexander VII., einige Zeit in Aachen zugebracht, bei den Regulirchorherren gewohnt und die Stadt lieb gewonnen. Nach dem schrecklichen Brande vom Jahre 1656 hatte der Magistrat sich um Unterstützung an den h. Vater gewandt und von demselben ein baares Geschenk von 4000 Scudi erhalten. Zur dankbaren Erinnerung an diese Wohlthat wurde oberhalb der Rathhauskapelle das Bildniß des Papstes, auf Leinwand gemalt, mit einem Lorbeerkranz von Gyps auf der Wand befestigt mit folgender Inschrift[2]: „Alexandro VII., pontifici maximo, quod nuntii apostolici olim munere hic diffungens regalem hanc sedem coluit, dilexit, eandem mox summo admotus fastigio anno 1656. secunda Maji fatali incendio penitus ferme consumptam misereque affictam eximia liberalitate sua erexit, recreavit, senatus populusque Aquensis in perpetuam tanti beneficii memoriam hoc monumentum erigi curavit anno 1657.“ „Dem Papste Alexander VII., – weil er einst das Amt eines apostolischen Nuntius hier bekleidend diesen königlichen Sitz ehrte und liebte, bald darauf zur höchsten Würde erhoben denselben, als er 1656 am 2. Mai durch eine verhängnißvolle Feuersbrunst beinahe ganz verzehrt und jämmerlich zugerichtet worden, durch seine außerordentliche Freigebigkeit wieder aufrichtete
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Josef Laurent: Aachener Stadtrechnungen aus dem XIV. Jahrhundert. , Aachen 1866, Seite 45. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aachener_Stadtrechnungen_aus_dem_XIV._Jahrhundert.djvu/51&oldid=1750123 (Version vom 11.01.2012)