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| Max Abraham: Theorie der Elektrizität, Zweiter Band: Elektromagnetische Theorie der Strahlung, Dritte Auflage |
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H. Minkowski[1] hat die mathematische Darstellung der Relativitätstheorie übersichtlicher gestaltet, indem er die Zeit als vierte Koordinate auftrug, und eine vierdimensionale Vektorrechnung entwickelte. Wir geben auf diese vierdimensionale Formulierung der Theorie nicht ein, sondern verweisen den Leser auf die Darstellung von M. Laue[2]. Der schwache Punkt der Relativitätstheorie ist offenbar das zweite Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Es wäre denkbar, daß die Bewegung, oder auch andere Zustandsgrößen den Wert der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum beeinflussen. In der Tat hat Einstein selbst später eine Abhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit vom Schwerepotential angenommen (vgl. § 51) In Hinblick hierauf werden wir im folgenden, um auch Systeme verschiedenen Schwerepotentiales miteinander vergleichen zu können, das zweite Postulat Einsteins nicht annehmen, sondern zulassen, daß die Lichtgeschwindigkeit in
eingehen, so lassen sich die mathematischen Betrachtungen, welche die Grundlage der Relativitätstheorie bilden, auch dann durchführen, wenn
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Max Abraham: Theorie der Elektrizität, Zweiter Band: Elektromagnetische Theorie der Strahlung, Dritte Auflage. Teubner, Leipzig 1914, Seite 372. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:AbrahamElektromagnetismus1914.djvu/382&oldid=1721797 (Version vom 17.11.2011)
und
verschiedene, wenn auch konstante Werte besitze. Da in die Transformationsformeln (243—243c) die Zeiten
und
nur in den Verbindungen
nicht gleich
ist.