Seite:Aristophanes Donner 3Bd.djvu/0062

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Die Chorführerin.
Du duldest das?

Strepsiades.
 Der Junge strozt von Kraft und Mark,
Von Kösyra’s hochfliegend stolzer Art entstammt.
Doch will ich gleich ihn holen. Weigert er sich dann,

795
So ist’s vorbei, ich jag’ ihn aus dem Hause fort.

     (zu Sokrates)
Du geh’ hinein und wart’ ein wenig noch auf mich.
     (geht ab.)

Der Chor.
Gegenstrophe.
Wohl merkst du nun, welchen Gewinn
Uns du verdankst, allein uns
Von allen Göttern?

800
Er ist ja zu Allem bereit, der Mann,

Was du gebietest.
Du siehst, wie ganz verduzt er ist,
Wie er sich hoch hinaufgeschraubt:
Flugs denn, und saug’ Alles ihm aus, was du vermagst!

805
Es entschlüpft so gar leicht

Solch ein Genuß, und du hast das Nachseh’n!
     (Sokrates geht ab in’s Haus.)


Empfohlene Zitierweise:

Aristophanes: Die Wolken übersetzt von Johann Jakob Christian Donner. Leipzig und Heidelberg: C. F. Winter’sche Verlagshandlung, 1861, Seite 56. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aristophanes_Donner_3Bd.djvu/0062&oldid=1257013 (Version vom 17.10.2010)