Seite:Aristophanes Donner 3Bd.djvu/0107

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Anmerkungen zu den Wolken.

Vers 5. Früher, als noch Friede war, hätten die Knechte mir nicht so schnarchen dürfen. Da wurden die Sklaven in der Frühe auf das Feld geschickt; seit dem Ausbruche des Krieges mußten sie glimpflicher behandelt werden. Denn bis zum Jahre 413 „waren, wie Thukydides (7, 27.) berichtet, mehr denn 20,000 Sklaven zu den Feinden (den Peloponnesiern, die im attischen Gebiete streiften, Schol.) übergegangen.“

" 14. Freie Männer, besonders welche die Reitkunst übten, trugen langes Haar.

" 17. Bei den Griechen wurde das Geld monatweise ausgeliehen, und die Zinse waren am letzten Monatstage fällig.

" 22. Zwölf Minen sind 275 Thaler.

" 23. Koppa, in der Urschrift Koppatias, ein edles Roß, welchem das Zeichen „Koppa“ in die Hüfte gebrannt ist.

" 25. Die Wagenlenker auf der Rennbahn fuhren neben einander. Oft aber kam einer dem andern in’s Geschirr, wie Antilochos dem Menelaos: Il. 23, 423 ff.

Aber Antilochos lenkte die stampfenden Rosse vorüber,
Rasch abfahrend vom Weg, und bog nur wenig zur Seite.
Held Menelaos erschrack und rief zu dem Sohne des Nestor:
Sinnlos führst du den Wagen, Antilochos! Hemme die Rosse!
Eng ist’s hier; bald kannst du an breiterer Stelle vorüber;
Renne mir nicht an den Wagen; du bringst uns Beide zu Schaden!

" 28. Pheidippides fragt unwillig, ob denn Philon die Bahn ganz für sich in Anspruch nehmen und alle Andern von der Benüzung derselben ausschließen wolle. Kock.

Empfohlene Zitierweise:

Aristophanes: Die Wolken übersetzt von Johann Jakob Christian Donner. Leipzig und Heidelberg: C. F. Winter’sche Verlagshandlung, 1861, Seite 101. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aristophanes_Donner_3Bd.djvu/0107&oldid=1257058 (Version vom 17.10.2010)