Seite:Asmuss - Das vollkommenste Hautskelet.djvu/023
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9. Das Räthselstück, os enigmaticum, – gestattet noch keine Schilderung weder seines abstracten Familien-, noch seines positiven generellen Characters, indem es noch nicht in seiner ganzen Ausdehnung bekannt ist. – Der innern Extremität des Endknollens bestimmt verbunden (siehe unter 7.), schien sein schmaler Körper den Focus ausnahmsweise in der dünnsten Stelle seiner Masse zu haben; indem derselbe offenbar im Grunde einer flachen Trichtervertiefung mit geschweiften Seiten, die auf der Unterseite das Auffälligste ist, liegt. Die lamina vitrea, welche die Trichterwandungen überzieht, scheint fester und dichter als gewöhnlich, und bildet unterbrochene Circumvallationen gegen die Ränder. Da die Stellung des Focus ungefähr in die Breite der Längenmitte der innern Extremität des Endknollens fällt, so gewinnt das Räthselstück nach vorne wohl kaum Ausdehnung genug, um den Tafelknochen an dessen innerer Hinterextremität (siehe unter 8.) zu erreichen; und für deren Verbindung träte dann noch ein neuer, unbekannter Knochen, paarig oder einfach, ein. – Auch das Räthselstück kommt vielleicht nicht als Paar, sondern nur einfach im Panzer vor, und verbände dann mit seinen beiden Seiten, respectiv die beiden Endknollen miteinander. Dann müsste es aber in sich symmetrisch gebildet sein; und dieses wird wahrscheinlich, wenn wir Nr. 12 und Nr. 13 meiner schon 1840 edirten Gypsabgüsse fossiler devonischer |
Empfohlene Zitierweise:
Hermann Asmuss: Das vollkommenste Hautskelet der bisher bekannten Thierreihe. Dorpat: Schünemanns Wittwe & C. Mattiesen, 1856. Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Asmuss_-_Das_vollkommenste_Hautskelet.djvu/023&oldid=714051 (Version vom 30.6.2009)