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| Ladislaus Weinek (Hrsg.): Astronomische Beobachtungen an der k. k. Sternwarte zu Prag in den Jahren 1892–1899 |
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Hierin sind die Ausdrücke in den eckigen Klammern Logarithmen, welche im Allgemeinen etwas genauer als die beigesetzten Numeri erscheinen; km bedeutet Kilometer, g. M. geographische Meilen. – Endlich folgt für den Wert einer Bogensecunde des hellen photographierten Mondes in mittlerer Mondentfernung
Betrachten wir nun die Verhältnisse in der Focalebene des Lick-Refractors unter Zuhilfenahme der hier gegebenen Figur. H1 H2 seien die Hauptpunkte bezw. Knotenpunkte des Lick-Objectives, F die photographische Brennweite desselben. Letztere ist F = 570.2 engl. Fuß = 14.48295 Meter.[3]
Nehmen wir ferner an, dass in einem bestimmten Momente für den Beobachtungsort (Mt. Hamilton) die der Parallaxenwirkung unterliegende Mondentfernung Δ' gleich Δ0. wäre.
Für diesen Fall heiße der lineare Monddurchmesser in der Focalebene d0. Dann ist
d0 = 2 F tang σ0 = 13.11757 cm [1.1178535],
somit
Wird nach Hansen die mittlere Excentricität der Mondbahn zu e = 0.05491 angenommen, so resultiert als größtmögliche geocentrische Mondentfernung Δ0 (1 + e), als kleinste Δ0 (1 − e). Diesen würden entsprechen dMin. = 12.44 cm, dMax. = 13.88 cm.
Eine ganz analoge Betrachtung für das große »Équatorial coudé« der Pariser Sternwarte, dessen photographische Brennweite F = 18.06 Meter[4]
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Ladislaus Weinek (Hrsg.): Astronomische Beobachtungen an der k. k. Sternwarte zu Prag in den Jahren 1892–1899. Selbstverlag, Prag 1901, Seite 118. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Astronomische_Beobachtungen_an_der_k._k._Sternwarte_zu_Prag_4.djvu/128&oldid=1903410 (Version vom 6.11.2012)