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Ein Lächeln zog über des guten Meisters Antlitz, und er winkte dem Kinde, daß es zu ihm kommen solle; da sie aber keinen Fuß rührte, ging er zu ihr auf die Gasse: „Komm’ mit mir in die Stube!“ sagte er, ihre Hand fassend; „da kannst Du Dir in der Wärme den Vogel besehen!“ Als sie drinnen waren, nahm er das Bauer von der Wand und stellte es vor ihr auf den Tisch; aber der Dompfaff wetzte nur den Schnabel und sah sie mit seinen schwarzen Augen an. Sie that einen tiefen Athemzug: „Was ist das für ein Vogel?“ frug sie leise. „Das ist ein Dompfaff!“ erwiderte der Meister. |
Theodor Storm: Bötjer Basch. Berlin: Gebrüder Paetel, 1887, Seite 045. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:B%C3%B6tjer_Basch.djvu/045&oldid=1334551 (Version vom 7.11.2010)