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Die Reliquiare, die gezeigt wurden, und die den Schatz der Kirche von Xanten bildeten, waren folgende: 1. Ein kleines Kreuz, mit goldenen Rosen verziert. 2. Ein größerer Reliquienschrein, mit Perlen besetzt. 3. Versilberte und vergoldete Büsten mit Reliquien von den unschuldigen Kindern und von den hl. Jungfrauen aus der Gesellschaft der hl. Ursula. 4., 5., 6., 7., 9. Fünf rothe und weiße Kästchen aus Holz und Elfenbein geschnitzt und mit Reliquien gefüllt. 8. Ein langer Schrein von Elfenbein. 10., 16. Ein kleineres goldenes Kreuz und ein größeres. 11.–14. Vier vergoldete Monstranzen mit Reliquien. 15. Eine silberne Statue der allerseligsten Jungfrau. 17., 18. Der Arm der hl. Helena und der des hl. Victor in Silber gefaßt. 19., 20. Reliquienkasten. 21.–23. Stoffliche Reliquien des Herrn und des hl. Victor[1]. Diese Reliquien wurden auch den folgenden Tagen gezeigt, im Ganzen siebenmal. Der 20. August, an dem die Kirche das Fest des hl. Bernard, des Freundes des hl. Norbert von Xanten, feiert, brachte den Mittelpunkt des Festes, die feierliche Procession zum Fürstenberg. Der neue Friede und die gesegnete Ernte hatten das Volk der ganzen Gegend zu hoher Freude gestimmt. Seit Menschengedenken hatten die
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Stephan Beissel: Die Victortracht des Jahres 1464 In: Die Bauführung des Mittelalters. Studie über die Kirche des hl. Victor zu Xanten. Freiburg im Breisgau: Herder, 1889, Seite 63. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Beissel_%E2%80%93_Die_Victortracht_des_Jahres_1464.djvu/15&oldid=1119085 (Version vom 27.05.2010)