Seite:Beissel – Die Victortracht des Jahres 1464.djvu/20
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Nach einiger Zeit nahmen neue Träger die Tragstangen auf, und die Procession schickte sich zur Rückkehr an. Von der Höhe des Berges herabsteigend, sah man an der andern Seite der Stadt von dem Clever Thor die Trümmer der Colonia Trajana. Dort hatten die Diner des Herzogs glänzende Zelte aufgeschlagen, in denen die Herrschaften mit ihrem Gefolge speisten und dann zahlreiche Pilger gastlich bewirtheten. Fröhliche Stimmung herrschte überall in Feld und Wald. Es war keiner, der sich nicht freut, zum Feste gekommen zu sein. Allerorts hörte man Theile von dem Liede, das der Dechant für den Tag gedichtet und das die Schulkinder gesungen hatten. Es begann mit der folgenden Strophe:
Der Schluß lautete im lateinischen Texte und in einer gleichzeitigen Übersetzung:
Der obige Berich, der dem Wesentlichen nach sich an die Aufzeichnungen des Dechanten Heimerich hielt, betonte fast nur den äußeren Verlauf der Festfeier. Daß aber auch für die innere Heiligung des Volkes viel geschah,
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Empfohlene Zitierweise:
Stephan Beissel: Die Victortracht des Jahres 1464 In: Die Bauführung des Mittelalters. Studie über die Kirche des hl. Victor zu Xanten. Freiburg im Breisgau: Herder, 1889. Seite 68. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Beissel_%E2%80%93_Die_Victortracht_des_Jahres_1464.djvu/20&oldid=822045 (Version vom 7.8.2009)