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| Johann Georg Knie: Blinden- und Taubstummenanstalt Gmünd. In: Pädagogische Reise durch Deutschland im Sommer 1835, S. 162–172 |
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Die Kosten auf Verpflegung und Bekleidung belaufen sich für einen Blinden, wie für einen Taubstummen, jährlich nur auf 115–120 fl., und es wird von hier aus die Bekleidung der Taubstummen, die sich in der mit dem evangelischen Schullehrerseminar zu Eßlingen verbundenen Tochteranstalt befinden, mit besorgt. Der Vorsteher wie der Oberlehrer genießen jeder nur 450 fl. Gehalt, die beiden Unterlehrer circa 250 fl., die Oekonomin und Arbeitslehrerin 200 fl. und der Hülfslehrer 130 fl. Man erkennt hieraus den Geist möglichster Sparsamkeit, der übrigens, so weit ich Kenntniß davon nehmen konnte, in allen Zweigen der würtembergischen Verwaltung vorherrscht, und den ich in ähnlicher Art nur im Weimarschen wieder gefunden habe. |
Johann Georg Knie: Blinden- und Taubstummenanstalt Gmünd. In: Pädagogische Reise durch Deutschland im Sommer 1835, S. 162–172. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1837, Seite 168. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Blinden-_und_Taubstummenanstalt_Gm%C3%BCnd.djvu/7&oldid=1196679 (Version vom 11.08.2010)