Seite:Bonn Der Hans ist da.djvu/12

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Glaube mir, kein Wölklein trübte
Meiner Treue reines Licht.
O so rette die Geliebte
Lieber Hans! verlaß mich nicht.
Nimmer laß ich Dich nun scheiden,
Alles, Alles will ich leiden,
Stehe fest und treu zu mir –
All mein Herze glüht nur Dir!


Nro. 8. Finale.

Mops. Hilf Himmel – Hansens Geist!

Stöpsl. Was gibt’s für ein Geschrei?
Der Hans! – Gott steh’ uns bei.

Mops. Gewiß ist’s ein Gespenst,
Seht nur wie blaß er ist.

Stöpsl. Verschwinde Satanas
Ich bin ein guter Christ.

Susanne. Was gibt es? – was gibt es?
Weh mir – es ist der Hans.

Mops. Es ist nur ein Popanz.

Stöpsl. Was geht mich dieser Geist denn an?
Er liegt ja in dem Ocean.

Kernbeißer. Was soll der Lärm bedeuten
Sagt an mir, was geschah?

Stöpsl. Des Hansens Geist ist da.

Alle. Der Hans! sein Geist o jeh!
Sein Geist o weh, o weh!

Schluß des I. Aktes.


Empfohlene Zitierweise:

Franz Bonn: Text der Gesänge zur komischen Oper „der Hans ist da“. Donauwörth [ca. 1860], Seite 8. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bonn_Der_Hans_ist_da.djvu/12&oldid=1848423 (Version vom 21.07.2012)