Seite:Bonn Der Hans ist da.djvu/15

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Nro. 12. Duett.

Röschen. Wo Liebe sich verbindet,
Da trennt sie keine Macht; –

Hans. Wo Herz das Herze findet,
Die schönste Freude lacht.

Beide. Ob Trug und Falschheit streiten.
Die Liebe bricht die Noth, –
Die Lieb’ soll uns begleiten
Getreu bis in den Tod.


Nro. 13. Arie.

Susanne. Wer nie empfand, geliebt zu sein,
Der weiß nicht was ich fühle, –
Wie glüht mein Herz in süßer Pein
Trotz dieser Abendkühle.

Wohl reich’ ich Stöpsl meine Hand
Trotz meiner Jugendtriebe,
Sie sind ein fester, treuer Band,
Nicht rostet alte Liebe.

Ja Lieb’ und Klugheit führen mich
Durchs Leben hin mit Lust,
Kernbeißer komm – dein Herz ist mein,
O komm an meine Brust!


Nro. 14. Duett, dann Recitativ.

Susanne. Du liebest mich – o sprich das süße Wort.

Hans. Ich lieb’ – ich lieb’, – ich liebe dich, ich lieb’ dich fort und fort.

Empfohlene Zitierweise:

Franz Bonn: Text der Gesänge zur komischen Oper „der Hans ist da“. Donauwörth [ca. 1860], Seite 11. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bonn_Der_Hans_ist_da.djvu/15&oldid=1848426 (Version vom 21.07.2012)