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Mariechen.
Seltsam, schon wieder ruft’s und doch entdeck’ ich nichts, ich fürcht’ mich schier; doch was befürcht’ ich denn? Ich hörte doch immer den Vater sagen, daß ein Schutzengel bei mir ist, der läßt mir kein Leids geschehen. Komm, lieber Schutzengel! führ’ mich jetzt aus dem Wald nach Haus. Aber die schönen Erdbeeren dort muß ich noch mitnehmen, daß ich doch dem lieben Vaterl was bringt’, der wird jetzt schön in Angst gewesen sein um seine Kinder! Siebente Scene.
Mariechen. Hocuspocus.
(Während der letzten Worte ist Hocuspocus eingetreten. Bei seinem Eintritt hat Hans die Flucht ergriffen. Mariechen pflückt, ohne ihn zu bemerken, emsig im Hintergrunde links.)
Hocuspocus.
(Zieht sich zurück.)
Mariechen.
So schöne Erdbeeren hab’ ich mein Lebtag nicht gesehen und leb’ doch schon acht Jahre auf der Welt! Den Platz muß ich mir merken. Wie macht’s der Vater nur? Er bricht ein Zweiglein ab, wenn er einen Platz im Walde wiederfinden will; so mach’ ich’s auch. (Während sie sich streckt, um einen Zweig zu brechen, fällt aus dem Baum ein Brief. Mariechen schaut verwundert auf den Brief, läßt ihn aber liegen.)
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Franz Bonn: Der verzauberte Frosch. Breitkopf und Härtel, Leipzig [ca. 1875], Seite 28. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bonn_Der_verzauberte_Frosch.djvu/32&oldid=1872916 (Version vom 7.09.2012)