Seite:Bonn Der verzauberte Frosch.djvu/7

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Erster Aufzug.
Ein dichter, tiefer Wald. Rechts ein Stein, links ein Baumstamm.

Erste Scene.
Hans (als Frosch gekleidet[1] kommt von der Seite.)
Hans.
Lied Nr. 1.

Quack, quick, quack, quack, quack, quick quack quack!
Wie drückt mich doch des Lebens Sack,
Vermag ihn kaum zu tragen!
O traurig Loos! o harte Pein!
In einen Frosch verwandelt sein –
O Jammer, nicht zu sagen!

Quack, quick, quack quack, quack quick quack quack!
Das ist nun gar nicht mein Geschmack
So grün umher spazieren.
Im Grase sitz’ ich stundenlang,
Vertreib’ die Zeit mir mit Gesang
Und feinem Musiciren. –


  1. Das Kostüm muß möglichst naturgetreu und der Unterkiefer des Froschkopfes wo möglich so eingerichtet sein, daß es durch ein Schnürchen vom Darsteller unbemerkt und leicht bewegt werden kann. Auch darf es derselbe an möglichst naturgetreuen Bewegungen nicht fehlen lassen.
Empfohlene Zitierweise:

Franz Bonn: Der verzauberte Frosch. Breitkopf und Härtel, Leipzig [ca. 1875], Seite 3. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bonn_Der_verzauberte_Frosch.djvu/7&oldid=1872923 (Version vom 7.09.2012)