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Der andere Einwand läßt sich, wie ich zeigen möchte, durch eine besondere Hypothese über die Lokalisierung der Angriffspunkte der auf elektromagnetische Massen wirkenden mechanischen Kräfte beseitigen. Transformiert man nämlich den Ausdruck für die mechanische Kraft in der von Lorentz angegebenen Weise, so erhält man bekanntlich eine Flächenkraft und eine an den Volumenelementen des Raumes angreifende Kraft:
In vielen Fällen verschwindet der erste Term, wenn die begrenzende Fläche ins Unendliche gerückt wird und die ganze Kraft
Das Objekt der Kraft ist die elektromagnetische Masse, die sich nach mechanischen Prinzipien aus der durch Gleichung (2) angegebenen Bewegungsgröße ableiten läßt. Wir führen nun die Hypothese ein, daß die elektromagnetische Masse, die sich als Tensortripel ergibt: ![]() wo Wie ich bereits l. c. p. 456 bemerkt hatte, läßt sich der Satz von der Erhaltung des Schwerpunktes auch in strahlenden Systemen aufrecht erhalten, wenn man mit dem Poyntingschen Strahlvektor eine Ausstrahlung von träger Masse verknüpft. Dem Poyntingschen Vektor entspricht bekanntlich eine ihm proportionale Bewegungsgröße und diese kompensiert |
Alfred Heinrich Bucherer: Die experimentelle Bestätigung des Relativitätsprinzips. Annalen der Physik, 333 (3), 513-536, Leipzig 1909, Seite 535. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:BuchererMasse.djvu/23&oldid=1610862 (Version vom 19.07.2011)
![\int\mathfrak{F}\varrho d\tau=\int\mathfrak{G}dv+\frac{1}{4\pi vdt}\int[\mathfrak{HE}]d\tau](http://upload.wikimedia.org/math/a/c/f/acf8734d925973a230be81b923f855bb.png)
ist dann gleich der zeitlichen Änderung der Bewegungsgröße:![\mathfrak{K}=\frac{d}{dt}\frac{1}{4\pi v}\int[\mathfrak{HE}]d\tau](http://upload.wikimedia.org/math/9/f/a/9fac43d4ed462be9b67ce4d1e2d54fc8.png)

ist, tatsächlich so verteilt ist, wie dies dem Volumintegral (2) entspricht und daß die mechanische Kraft an diesen Massenelementen angreift.