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| Charles Dickens: Der Weihnachts-Abend. Übersetzt von Julius Seybt |
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„Sind Sie der Geist, dessen Erscheinung mir vorhergesagt wurde?“ fragte Scrooge. „Ich bin es.“ Die Stimme war sanft und wohlklingend und so leise, als käme sie nicht aus dichtester Nähe, sondern aus einiger Entfernung. „Wer und was seid Ihr?“ fragte Scrooge, schon etwas mehr Vertrauen fassend. „Ich bin der Geist der vergangenen Weihnachten.“ „Der lange vergangenen?“ fragte Scrooge, seiner zwerghaften Gestalt denkend. „Nein, Deiner vergangenen.“ Vielleicht hätte Scrooge Niemand sagen können, warum, wenn ihn Jemand gefragt hätte, aber doch fühlte er ein ganz besonderes Verlangen, den Geist in seiner Mütze zu sehen; und er bat ihn, sich zu bedecken. |
Charles Dickens: Der Weihnachts-Abend. Übersetzt von Julius Seybt. G. Grote, Berlin 1877, Seite 34. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Charles_Dickens_Der_Weihnachts-Abend.djvu/43&oldid=924133 (Version vom 1.12.2009)