Seite:Chronica Klein Schoenau.djvu/3

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genannt von Donyn, und die gestrenge wohl tugende Knechte Albrecht Magkrisch, Wölffel von Henewald, und Otto von Tschirnhausen, unser lieben getreuen Manne wie es in Kauffbriefe de dato Grefenstein lautet, welches Document ich von den berühmten Zittauischen Antiqvario Gottfried Mönchen erhalten, aber selbiges hier gantz einzurücken, erheblicher Ursachen wegen Bedencken trage. Und ward also diß Dorff den damahligen Königl. Hauptmann in Zittau, Hrn. Anßhelm von Ronow übergeben, und dieser Kauff An. 1390. am S. Matthias Abend zu Prag vom König Wenceslao confirmiret, wie dessen auch Hr. D. Carpz. in Anal. Zitt. part. 2. c. 8. §. 4. f. 103. und Hr. Samuel Grosser in Lausitz. Merckwürd. part. 1. fol. 103. gedencken. Daß aber hernach E. E. Rath diß Dörflein anderweit, wegen grosser, bey damahligen Husiten oder Ketzer-Krieg, gemachter Schulden, müsse verkaufft oder verpfändet haben, erscheinet aus folgenden Bericht: An. 1451. hat Joh. Virdung E. E. Rath lassen zukommen 20. Marck damit ein E. E. Rath die Helfte der Klein-Schönauer wieder an Arm und Reich hat bringen mögen. Mönch. Als auch im Pön-Fall 1547. Königl. Maj. E. E. Rath alle Dörffer nahm, erhielten sie doch Klein-Schönau An. 1549. wiederum, und seit der Zeit hat es E. E. Rath geruhig besessen. Besitzet es auch noch unter Hohen Schutze, unsers aller gnädigsten Obristen Landes-Herren, Friedrich Augusti 2. Churfürsten zu Sachsen etc. Sonst hat auch wie in andern Dörffern E. E. Rath von dasigen Einwohnern gesetzet, einen Richter (itziger heist Hanß Christoph Zimmerman,) nebst 5. Gerichts- und einen Gemein-Eltesten.

IV.) Die Grösse. Daß dieses Dorff nicht von sonderlicher Grösse sey, erscheinet fast aus dessen Nahmen. Es bestehet in allen aus 50. Wohnungen, als 6 Bauern, 7. Gärtnern, 36. Häußlern und der Schul-Wohnung. Es gehören zwar auch in hiesige Gerichten, Zittel, Klein-Poritsch und Luptin, doch dieselben werden bey Friedersdorff, Poritsch und Ullersdorff vorkommen.

V.) Die Kirche. Die Kirche allhier, so nahe an der Neisse, etwas vom Dorffe ab, auf einer Wiese stehet, soll dem Vorgeben nach