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est abaissé d'un côté et élevé de l'autre, fait voir que la partie é1evée semble le vouloir joindre au cerveau pour le garantir du mal que l'âme aperçoit, et le côté qui est abaissé et qui parait enflé, nous fait trouver dans cet état par les esprits qui viennent du cerveau en abondance, comme pour couvrir l'âme et la défendre du mal qu'elle craint; la bouche fort ouverte fait voir le saisissement du coeur, par le sang qui se retire vers lui, ce qui l'oblige, voulant respirer, à faire un effort qui est cause que la bouche s'ouvre extrêmement, et qui, lorsqu'il passe par les organes de la voix, forme un son qui n'est point articulé; que si les muscles et les veines paraissent enflés, ce n'est que par les esprits que le cerveau envoie en ces parties-là.“ Ich habe die vorstehenden Stellen für der Anführung werth gehalten als Proben des überraschenden Unsinns, welcher über den Gegenstand geschrieben worden ist.

„Die Physiologie oder der Mechanismus des Erröthens“ von Dr. Burgess erschien 1839; auf dieses Werk werde ich im dreizehnten Capitel häufig verweisen.

Im Jahr 1862 veröffentlichte Dr. Duchenne zwei Ausgaben, in Folio und in Octav, seines „Mechanismus der menschlichen Physiognomie“, worin er mit Hülfe der Electricität die Bewegungen der Gesichtsmuskeln analysirte und durch prachtvolle Photographien erläuterte. Er hat mir in sehr liberaler Weise gestattet, so viele seiner Photographien zu copiren, als ich wünschte. Mehrere seiner Landsleute haben von seinen Werken nur sehr obenhin gesprochen oder sie vollständig mit Stillschweigen übergangen. Es ist möglich, daß Duchenne die Bedeutung der Zusammenziehung einzelner Muskeln bei Bildung einer Ausdrucksform übertrieben haben mag; denn in Folge der äußerst innigen Art und Weise, in der diese Muskeln zusammenhängen, wie man aus Henle's anatomischen Zeichnungen[1] sehen kann (wohl der besten jemals erschienenen), ist es schwer, an deren getrennte Wirkung zu glauben. Nichtsdestoweniger hat Duchenne offenbar diese Fehlerquelle, ebenso wie noch andere, deutlich erkannt; und da er bekanntlich in der Aufklärung der Physiologie der Muskeln mit Hülfe der Electricität außerordentlich erfolgreich war, so hat er wahrscheinlich wohl auch in Betreff der Gesichtsmuskeln im Allgemeinen Recht. Nach meiner Ansicht hat Dr. Duchenne den Gegenstand


  1. Handbuch der systemat. Anatomie des Menschen. Erster Band, dritte Abtheilung. 1858.
Empfohlene Zitierweise:

Charles Darwin: Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren. E. Schweizerbart'sche Verlagshandlung (E. Koch), Stuttgart 1877, Seite 4. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DarwinAusdruck.djvu/10&oldid=1445336 (Version vom 1.02.2011)