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| Hendrik Antoon Lorentz: Das Relativitätsprinzip und seine Anwendung auf einige besondere physikalische Erscheinungen |
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(S. 84) aus, welche dadurch, daß in ihnen die Magnetisierung vorkommt, die Unmöglichkeit erkennen lassen, scharf zwischen Polarisations- und Magnetisierungselektronen zu unterscheiden. Vielmehr kann in einem magnetisierten Körper ( ), von einem Bezugssystem aus beurteilt, sein, während in einem andern Bezugssystem von Null verschieden ist. Es soll das nun auf einen speziellen Fall angewendet werden, wobei wir uns auf Größen 1. Ordnung beschränken. Der betrachtete Körper (etwa ein Stahlmagnet) enthalte nur Leitungselektronen und solche, die, wenn der Körper ruht, ein , aber kein hervorbringen; er habe die Gestalt einer unendlich ausgedehnten ebenen Platte, begrenzt von zwei Ebenen , ; die Mittelebene machen wir zur -Ebene (Fig. 6).
Wenn er ruht, möge in der -Richtung eine konstante Magnetisierung bestehen, während ist. Bekommt der Körper in der -Richtung die Geschwindigkeit , so wird ein an der Bewegung nicht teilnehmender Beobachter die elektrische Polarisation
![]() wahrnehmen. Jetzt denken wir uns zu beiden Seiten des Körpers zwei Konduktoren ![]() Aus der Symmetrie der Anordnung folgt offenbar ![]() und weil die Platten ![]() sein; daraus ergibt sich ![]() Ist ![]() und |
Hendrik Antoon Lorentz: Das Relativitätsprinzip und seine Anwendung auf einige besondere physikalische Erscheinungen. B. G. Teubner, Leipzig und Berlin 1913, Seite 87. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Relativit%C3%A4tsprinzip_und_seine_Anwendung.djvu/14&oldid=1257924 (Version vom 17.10.2010)
(S. 84) aus, welche dadurch, daß in ihnen die Magnetisierung
vorkommt, die Unmöglichkeit erkennen lassen, scharf zwischen Polarisations- und Magnetisierungselektronen zu unterscheiden. Vielmehr kann in einem magnetisierten Körper (
), von einem Bezugssystem aus beurteilt,
sein, während in einem andern Bezugssystem
von Null verschieden ist. Es soll das nun auf einen speziellen Fall angewendet werden, wobei wir uns auf Größen 1. Ordnung beschränken. Der betrachtete Körper (etwa ein Stahlmagnet) enthalte nur Leitungselektronen und solche, die, wenn der Körper ruht, ein
,
; die Mittelebene machen wir zur
-Ebene (Fig. 6).
-Richtung eine konstante Magnetisierung
bestehen, während
-Richtung die Geschwindigkeit
, so wird ein an der Bewegung nicht teilnehmender Beobachter die elektrische Polarisation

,
, welche mit ihm zusammen zwei gleiche Kondensatoren bilden, und diese mögen durch einen Draht (von
-Richtung unmöglich ist, ist
oder
. Da der Vorgang stationär ist, wird
; dann folgt aus
die Existenz eines Potentials
. Ist
die Dicke der Platte, so hat man



die Kapazität eines der beiden Kondensatoren, so wird die Ladung der Platte 