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| Walther Kabel: Das Tagebuch eines Irren (Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens, Band 9) |
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„Aber wir müssen! Denn Ihre Berichte haben keinen Wert, Herr Wegener, wenn sie erst nach Monaten in die Hände der Regierung gelangen,“ warf der junge Steuermann energisch ein. „Gewiß – ein Wagstück wird’s werden! Doch so wie ich unseren Kapitän kenne, riskiert er’s trotz der drohenden Geschütze, den Türken ein Schnippchen zu schlagen!“
An Bord des „Kaiser Barbarossa“ hatte man diese Bewegungen aufmerksam verfolgt. Als jetzt noch der leichte Morgenwind langsam an Stärke zunahm, rieb sich der alte Kapitän Müller, der in der Musterrolle als erster Steuermann geführt wurde, vergnügt die |
Walther Kabel: Das Tagebuch eines Irren (Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens, Band 9). Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig 1908, Seite 114. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Tagebuch_eines_Irren.pdf/15&oldid=1790975 (Version vom 8.04.2012)