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In Österreich fand Volapük immer mehr Anhänger. Am 23. April hielt Herr Jos. Schmidjörg von Wien einen Vortrag in Linz a. D. Auch in Ungarn arbeitete Herr Banfi in Kapuvar rastlos für Volapük, obgleich die Erfolge keine so mittelbaren waren, wie in anderen Ländern, wovon die Schuld zumeist an der Charaktereigentümlichkeit des Volkes liegen mag. Er schrieb mehrere Artikel in verschiedene Zeitungen. Einen ausführlichen Aufsatz über Volapük nebst der Schleyer’schen Grammatik und mehreren Drucksachen übergab er dem Vorstande der ungarischen philologischen Gesellschaft, Herrn Emil Thewrewk v. Ponori mit der Bitte zu prüfen und Bericht darüber zu erstatten. Diese Angelegenheit wurde dann Herrn Karl Pozder, Professor in Budapest übergeben, und dieser erstattete in einer Versammlung dieses philologischen Vereins am 3. Febr. d. J. wirklich genauen Bericht über Volapük. Trotz heftiger Anfeindungen erschien dieser Bericht in seinem Vereinsblatt. Herr Professor Juraj Bauer in Agram hatte schon im vorigen Jahre eine kurze Volapük-Grammatik in kroatischem und serbischem Idiom herausgegeben. Im März hielt Lieutenant Stanislaus Kowacz einen Vortrag über Volapük |
Rupert Kniele: Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük. Schoy, Überlingen 1889, Seite 40. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_erste_Jahrzehnt_der_Weltsprache_Volap%C3%BCk.djvu/40&oldid=1480045 (Version vom 25.02.2011)