Seite:De Barrikaden Lieder (Gottschall).djvu/19

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     Jetzt wird das Volk sich selbst bewirthen,
Und eure Brocken braucht es nicht;
Wenn es entzückt des Friedens Myrthen
In seine blut’gen Lorbern flicht!

35
Es ist sein Wein mit Blut getauft,

Und mit dem Tod sein Sieg erkauft.
Ihr trinkt den Todesbecher!
Träumt süß, ihr wackern Zecher!
Denn auch der Thron wird ein Todtenbett,

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Und verglüht in der Freiheit Strahlen;

Es muß bei dem blut’gen Reformbankett
Der König die Zeche bezahlen!

Empfohlene Zitierweise:

Rudolf Gottschall: Barrikaden-Lieder. Adolph Samter, Königsberg 1848, Seite 17. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Barrikaden_Lieder_(Gottschall).djvu/19&oldid=1727722 (Version vom 28.11.2011)