Seite:De Blanche.djvu/51
aus Wikisource, der freien Quellensammlung
|
»Ja, ich habe dir eine Grabschrift als Erbe zugedacht, guter Jules, man kann auch Grabschriften erben. Oft sind Phrasen das einzige Vermächtnis. Ach, ich fühl’ es, ich fühle es, Jules, es faßt nach uns, es preßt uns beide aneinander, eine große, schwarze Hand liegt auf uns. Geh’ fort, Jules! Geh’ fort!« Sie ließ ihre Hände ermattet in den Schoß fallen. Ihr Blick irrte über die Strohmatten am Boden. »Du sollst dir deine Karriere nicht ruinieren, Jules,« setzte sie klanglos fort, »nicht einmal wagen, Jules. Du mußt arbeiten dürfen für dich. Vergiß mich. Ich |
Empfohlene Zitierweise:
Victor Hadwiger: Blanche. Axel Juncker Verlag, Berlin 1920. Seite 51. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Blanche.djvu/51&oldid=720116 (Version vom 7.7.2009)