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Hanz-Buckau hatte das mit der sich selbst verspottenden Zärtlichkeit gesagt, die immer durch seine Stimme klingt, wenn er vom Onkel spricht. Es ist, als solle man nicht wissen, wie lieb er ihn hat. Es war spät geworden und also sprechend hatten mich die beiden bis auf den Treppenabsatz begleitet vor des Onkels Wohnungstür. Eine schmale Treppe führt von da noch hinauf zum Boden, und von hoch oben fiel ein goldener Nachmittags-Sonnenstrahl gerade auf den Onkel, der die Hand auf das Geländer gestützt hatte, die durchsichtige, feine Hand, die emsig die Feder geführt hat ein Lebenlang. Ich hatte mich schon verabschiedet, aber tausend feinste Erinnerungsfäden zogen mich zu ihm hin und ich kehrte noch einmal zurück und beugte mich über die lieben Greisenhände. Eine Träne fiel auf sie – – der Onkel ist einer der allerletzten aus meiner Kinderzeit. |
Elisabeth von Heyking: Briefe, die ihn nicht erreichten. Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1903, Seite 167. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Briefe_die_ihn_nicht_erreichten_Heyking_Elisabeth_von.djvu/168&oldid=1203191 (Version vom 18.08.2010)