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und ihm nichts zuzugestehen, aber im entscheidenden Moment ließ man die Chinesen stets im Stich, es wurde ihnen nie wirklich geholfen, sondern man überließ sie der Gnade des anderen und stellte dann das Gleichgewicht wieder her, indem man selbst mit neuen Forderungen kam.

Ich habe nirgends so sehr wie in Peking den Erfolg verachten gelernt, weil ich einmal ganz aus der Nähe gesehen habe, womit er erreicht wurde, von den einen durch Bestechung, von den anderen durch Drohen mit roher Gewalt. Die armen Chinesen sind nun einmal gegen Geld und Kanonen, innerlich und äußerlich, widerstandslos. Setzen sie sich aber einmal zur Wehr, so steckt immer eine andere Macht dahinter, die eben mehr bestochen, oder mehr gedroht hat, von der mehr zu gewinnen oder mehr zu fürchten war. Ich erinnere mich sehr gut, wie Ihr Freund Li Hung Tschang sich ein paarmal fremden Forderungen widersetzte und auch wirklich nicht nachgab. Das war eben, weil hinter ihm eine andere fremde Macht stand, vor der er noch mehr Angst hatte als vor den Fordernden. Und die ganze europäische Erbärmlichkeit kam dann zutage, indem man wohl über Li Hung Tschang herfiel, die fremde Macht aber unerwähnt ließ – weil man vor der eben selbst auch Furcht hatte.

Die Pekinger Luft hat nun einmal einen ganz

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Elisabeth von Heyking: Briefe, die ihn nicht erreichten. Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1903, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Briefe_die_ihn_nicht_erreichten_Heyking_Elisabeth_von.djvu/34&oldid=1196866 (Version vom 11.08.2010)