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| Carl Hau: Das Todesurteil. Die Geschichte meines Prozesses. |
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Unter den bei mir beschlagnahmten Sachen hatte man auch eine Anzahl Hotelrechnungen aus der Konstantinopler Zeit gefunden. Eines Tages sagte man mir, es sei doch eine maßlose Verschwendung gewesen, daß ich jeden Tag Hunderte von Franken verausgabt hätte. Ich bestritt das. Man wies mir die Rechnungen vor, in denen allerdings solche Ziffern standen. Aber es waren nicht Franken, sondern Piaster. Einerlei, fünfzig bis siebzig Mark pro Tag sei ein wahnsinniger Luxus. Ich bestritt auch das. Wer im Orient große Geschäfte einleiten wolle, müsse viel Geld ausgeben, da der Orientale solchen Äußerlichkeiten eine entscheidende Bedeutung beimesse. Aber man wußte es besser. Ich war und blieb ein Abenteurer und Verschwender.
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Empfohlene Zitierweise:
Carl Hau: Das Todesurteil. Die Geschichte meines Prozesses.. Ullstein, Berlin 1925. Seite 64. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Das_Todesurteil_(Hau).djvu/65&oldid=860548 (Version vom 25.9.2009)