Seite:De Der Mord an der Jungfrau Barres Maurice.djvu/19
| Maurice Barrès, Übersetzung: Heinrich Lautensack: Der Mord an der Jungfrau |
|
|
|
|
»Der Tod ist die höchste Seligkeit. Jenes Unbekannte, das unserer Forschungen allein würdig ist. Das Land der Träume und der Traurigkeiten. Das einzige und wahrhaftige Glück. Die paar Perlen Angstschweiß und die wenigen Sekunden, in denen unsere Züge sich entstellen, die beiden Dinge, die ihm vorangehen, wollen es, daß man einen Schleier über ihn ausbreite, aber alsbald sind wir unverbrüchlich im Ewigen und alles Weh des Fleisches ist von uns abgetan; und ohne Bangen und ohne Wunsch versinken wir tief in Eins und alles ....« In Rhythmen ging ihre Rede und zu weilen schwoll |
Maurice Barrès, Übersetzung: Heinrich Lautensack: Der Mord an der Jungfrau. Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1913, Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Der_Mord_an_der_Jungfrau_Barres_Maurice.djvu/19&oldid=1203375 (Version vom 18.08.2010)