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Und Jogo vor seinem einsamen Wagenfenster fühlt, wie für all diese große Neugierde kein Aufgebot groß genug sein kann. Man muß den Sonntag überladen mit Abwechselung; wer einen Sonntag feiern will, muß stolpern über Vergnügungen. Darum hat Jogo alles aufgeboten.

Und hinter allem wird seine Peitsche her sein, die lange schlanke, mit der er seinen Ruf, sein ganzes Recht auf eine Machtstellung begründet hatte, die ihm nur einmal aus der Hand gefallen war – damals.

Er seufzte tief auf und sah zwischen den Kronen der weißen Narzissen, die aus einer kleinen Vase hoch über seine graue Stirne hinwegragten, hinaus auf das dampfende Feld. – Narzissen aus Lucies Hand. Wie man einem Kranken Blumen reicht, hatte sie ihm den weißen Strauß in die Hand gegeben. –

Empfohlene Zitierweise:

Victor Hadwiger: Des tragischen Affen Jogo Liebe und Hochzeit. Axel Juncker, Berlin 1920, Seite 50. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Des_tragischen_Affen_Jogo_Liebe_und_Hochzeit.djvu/51&oldid=933101 (Version vom 10.12.2009)