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Schon berührten seine Sohlen lautlos das Trittbrett. Er ließ sich auf die Knie nieder und tastete sich so weiter durch seine Kajüte –- bis an die Türe. Jeder Schritt ein Schmerz. – Und doch der Entschluß – alles zu gewinnen, alles zu verlieren – der mußte gehegt werden, der mußte dort sitzen bleiben hinter den Zähnen oder sonst irgendwo ganz unten, wie ein Soldat auf seinem Posten. – Wenn er jetzt sein Ohr an die Türe legen würde und nichts würde sich regen?! Was dann?! Er hatte ja den Schlüssel Er brauchte nur den kleinen Riegel anzurühren – und – und – wenn dort niemand läge, dann – dort auf dem weißen Bett, auf dem – dem Brautbett?! – –

Er horchte auf, wie ein Dieb, der auf ein geheimes Zeichen wartet. – Endlich! Ein leises Stöhnen! Ein Atemzug! – – –

Empfohlene Zitierweise:

Victor Hadwiger: Des tragischen Affen Jogo Liebe und Hochzeit. Axel Juncker, Berlin 1920, Seite 72. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Des_tragischen_Affen_Jogo_Liebe_und_Hochzeit.djvu/73&oldid=933125 (Version vom 10.12.2009)